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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Wechselrichter für 48 Volt Eingangsspannung inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welcher Wechselrichter hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welcher Wechselrichter ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Wechselrichter für 48 Volt Eingangsspannung
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht einen Wechselrichter aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Wechselrichtern durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Wechselrichter für 48 Volt Eingangsspannung vorausgewählt. Die Nennleistung beträgt dabei je 4.000 Watt bzw. 4 kW. Als Stromquelle kommen sowohl Batterien als auch Solarmodule in Frage. Diese müssen so verschaltet sein, dass sie die notwendigen 48 Volt (V) liefern. Der eingehende Gleichstrom gelangt über einen entsprechenden Stromeingang in den Wechselrichter. Am Ausgang stehen daraufhin etwa 230 V Wechselspannung zur Verfügung. Alle gängigen Haushaltsgeräte lassen sich also darüber betreiben. Die Elektronik der Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung befindet sich bei allen hier vorgestellten Modellen in einem Gehäuse aus Aluminium. Darin ist auch eine aktive Kühlung verbaut, die das Gerät vor dem Hitzestau bewahrt. Für noch mehr Sicherheit besitzen alle fünf Modelle zudem diverse Schutzschaltungen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Wechselrichtern ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Victron Energy EasySolar 48/4000/70-100 MPPT150/100iconica 4000 W 48 VVictron Energy Phoenix 48/5000MabelStar HPV4.0KWHoldwell AC200-240 V 4000 W
q? encoding=UTF8&ASIN=B071JY36G7&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21 - Wechselrichter (48 V)
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Preis*:

Preis*:

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Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
4/5  Maximalleistung:

10.000 W


5/5  Wirkungsgrad:

95 %


4/4  Wellenform:

reine Sinuswelle


3/3  Intelligente

Lüftersteuerung (IFC):

ja


4/4  Laderegler:

ja


4/4  Kurzschluss-

schutz:

ja


4/4  Überspannungs-

schutz:

ja


3/3  Unterspannungs-

schutz:

ja


4/4  Überlastschutz:

ja


4/4  Überhitzungs-

schutz:

ja


2/2  Anzeige:

LCD


5/5  Sonstiges:

einstellbare Relais,
50/60 Hz,
Batterie-Temperaturfühler,
Internetverbindung,
Konfigurations-
software

3/5  Maximalleistung:

8.000 W


4/5  Wirkungsgrad:

93 %


4/4  Wellenform:

reine Sinuswelle


3/3  Intelligente

Lüftersteuerung (IFC):

ja


4/4  Laderegler:

ja


4/4  Kurzschluss-

schutz:

ja


4/4  Überspannungs-

schutz:

ja


3/3  Unterspannungs-

schutz:

ja


4/4  Überlastschutz:

ja


4/4  Überhitzungs-

schutz:

ja


2/2  Anzeige:

LCD


5/5  Sonstiges:

automatischer Neustart,
Verbundbetrieb,
viele Einstellungs-
möglichkeiten,
USB-Anschluss,
50/60 Hz,
automatischer Generatorenstart

4/5  Maximalleistung:

10.000 W


5/5  Wirkungsgrad:

95 %


4/4  Wellenform:

reine Sinuswelle


3/3  Intelligente

Lüftersteuerung (IFC):

ja


0/4  Laderegler:

-


4/4  Kurzschluss-

schutz:

ja


4/4  Überspannungs-

schutz:

ja


3/3  Unterspannungs-

schutz:

ja


4/4  Überlastschutz:

ja


4/4  Überhitzungs-

schutz:

ja


1/2  Anzeige:

LED


5/5  Sonstiges:

Verbundbetrieb,
einstellbare Relais,
50/60 Hz,
Fernsteuerung,
Fernüberwachung

5/5  Maximalleistung:

12.000 W


3/5  Wirkungsgrad:

88 %


4/4  Wellenform:

reine Sinuswelle


0/3  Intelligente

Lüftersteuerung (IFC):

n.b.


4/4  Laderegler:

ja


4/4  Kurzschluss-

schutz:

ja


4/4  Überspannungs-

schutz:

ja


3/3  Unterspannungs-

schutz:

ja


4/4  Überlastschutz:

ja


0/4  Überhitzungs-

schutz:

-


2/2  Anzeige:

LCD


4/5  Sonstiges:

Energiesparmodus,
Selbstdiagnose,
automatischer Generatorenstart,
50/60 Hz

1/5  Maximalleistung:

4.000 W


3/5  Wirkungsgrad:

85 %


4/4  Wellenform:

reine Sinuswelle


3/3  Intelligente

Lüftersteuerung (IFC):

ja


0/4  Laderegler:

-


4/4  Kurzschluss-

schutz:

ja


4/4  Überspannungs-

schutz:

ja


3/3  Unterspannungs-

schutz:

ja


4/4  Überlastschutz:

ja


4/4  Überhitzungs-

schutz:

ja


1/2  Anzeige:

LED


1/5  Sonstiges:

50/60 Hz

SEHR GUT
46 von 47 Punkten
SEHR GUT
44 von 47 Punkten
SEHR GUT
41 von 47 Punkten
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37 von 47 Punkten
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Wofür braucht man einen Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung und wie funktioniert er?

Wechselrichter dienen dazu, eine niedrige Gleichspannung in einen dem Netzstandard entsprechenden Wechselstrom zu verwandeln. Am häufigsten kommen sie deshalb in Photovoltaikanlagen zum Einsatz. Im Falle der Wechselrichter für 48 V muss man also Solarmodule nutzen, die mit einer identischen Spannung arbeiten. Alternativ können aber auch zwei 24-Volt- oder vier 12-Volt-Module zusammengeschaltet werden. Auch Batterien oder Akkumulatoren sind als Stromquelle geeignet. Da typische Akkumulatoren nur 12 V liefern, ist auch hier eine Reihenschaltung mit vier Batterien bzw. Akkumulatoren erforderlich. Mittels Aufwärtswandler steigert der Wechselrichter die Spannung auf den gewünschten Wert von 220 bis 240 V. Dabei taktet er zudem den Strom. Hierzulande beträgt die übliche Frequenz 50 Hz (Hertz) und schwingt sinusförmig. Am Ausgang können Sie schließlich Ihre Elektrogeräte anschließen. Unter Umständen ist noch eine Norm-Steckdose zwischenzuschalten. Auch das Einspeisen des Stroms ins öffentliche Netz ist mit manchen Wechselrichtern möglich.Wechselrichter bei RATUNDGEBER

Auf ratundgeber.de Wechselrichter vergleichen

12, 24 und 48 Volt – ein Überblick

Beim Kauf einer Solaranlage kann man grundsätzlich zwischen einer Ausgangsspannung von 12, 24 und 48 V wählen. Während kleine Systeme mit wenig Leistung meist im 12-Volt-Betrieb laufen, sind für leistungsstarke Ausführungen auch höhere Spannungen zu empfehlen. Denn Solaranlagen mit 48 V zeigen niedrigere Energieverluste gegenüber ihren 12-/24-V-Pendants. Das liegt daran, dass der Entnahmestrom deutlich niedriger ist als bei geringerer Spannung. Beim Installieren der Photovoltaikanlage mit 48 V stellen selbst längere Kabelwege kein Problem dar. Außerdem können Sie insgesamt mehr Module parallel nutzen und holen so das Optimum aus der Solarstromproduktion heraus. Die einzelnen Komponenten, wie beispielsweise der Laderegler oder der Wechselrichter mit 48 V, haben zudem eine tendenziell längere Lebensdauer als Modelle mit 12 V bzw. 24 V Eingangsspannung.

Ein Blick ins Gehäuse

Im Aufbau können sich Stromwandler bzw. Wechselrichter zum Teil stark unterscheiden. Viele grundlegende Komponenten zum Transformieren des Stroms gleichen sich aber weitgehend. Über den zweipoligen Eingang gelangt der Strom in einen Eingangswandler. Im Falle der Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung handelt es sich dabei um einen Aufwärtswandler. Schließlich wird die Spannung hier auf ca. 230 V angehoben. In einem Großteil der Inverter, wie man Wechselrichter auch nennt, kommt zudem ein Transformator zum Einsatz. Sinn dieses Bauteils ist die galvanische Trennung von DC (direct current = Gleichspannung) und AC (alternate current = Wechselspannung). Die Trennung bringt ein Höchstmaß an Sicherheit mit sich und ist zudem meist auch so vorgeschrieben. Eine einfache einpolige Erdung genügt beim Wechselrichter mit Transformator.

Inverter ohne Transformator

Eine andere Bauart des Inverters kommt dagegen auch ohne Transformator aus. Anstatt AC und DC voneinander zu trennen, sind die zwei Ströme hierbei elektrisch verbunden. Der Vorteil dabei ist ein geringerer Energieverlust. Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung ohne Transformator können also einen höheren Wirkungsgrad erzielen. Damit in den Geräten keine Verluste aufgrund von Ableitströmen auftreten, haben die Hersteller eigene Schaltungstechnologien speziell für diese Art des Inverters entwickelt. Obwohl die darin verbauten Sicherheitsmechanismen einen hohen Schutz versprechen, gelten die Modelle als weniger sicher. Entsprechend selten sind Wechselrichter ohne getrennte Ströme überhaupt zugelassen.

Modelle ohne Eingangswandler

Die größten Verluste ergeben sich beim Inverter während der Umwandlung des Stroms. Damit sich ein höherer Wirkungsgrad erreichen lässt, bedienen sich die Konstrukteure vieler Modelle eines Kniffs: Sie lassen den Eingangswandler einfach weg. Stattdessen ist es der Wechselrichter selbst, der aus 48 Volt die gewünschten 230 Volt macht. Durch den Verzicht auf die zusätzliche Wandlungsebene fällt die Effizienz schließlich messbar höher aus. Denn je geringer die Anzahl der vom Strom zu durchlaufenden Prozesse ist, umso mehr Energie bleibt dabei erhalten. Die Schattenseite dieser Technik ist die Zuverlässigkeit im Hinblick auf die abgegebene Leistung. Der Inverter ist dabei nämlich auf eine möglichst gleichmäßig hohe Eingangsspannung angewiesen. Angenommen, es kommt im Fall der Solarenergie-Anwendung zum Verschatten ganzer Module oder auch nur einiger Solarzellen: Die Photovoltaikanlage liefert dadurch zumindest vorübergehend weniger Strom. Anstatt nur ein wenig der üblichen Leistung einzubüßen, sinkt der Wert sofort in den Keller, was im laufenden Betrieb problematisch sein kann.

Unabhängig: Der selbstgeführte Wechselrichter

So genannte Inselanlagen, also Solaranlagen ohne zusätzlichen Anschluss an das Stromnetz, erfreuen sich größter Beliebtheit. Immerhin bringen sie eine elektrische Grundversorgung an Orte, zu denen keine Stromleitungen führen oder das Verlegen eben dieser zu aufwändig wäre. Kompakte Photovoltaikanlagen nutzen viele deshalb zum Beispiel für das Gartenhaus, die Außenbeleuchtung, den Betrieb einer Teichpumpe oder die Heizung des Pools. Darüber hinaus sind sie auch portabel, was die Montage der Solarmodule auf dem Dach des Wohnmobils ermöglicht. Im Innenraum wandelt dabei ein selbstgeführter Wechselrichter den Solarstrom um. Seine Elektronik bestimmt also darüber, welche Frequenz der Ausgangsstrom besitzt. Da im hiesigen Netz 50 Hertz Standard sind, orientieren sich die allermeisten Modelle aber daran. Dadurch kommt es zu weniger Problemen beim Betreiben der Elektrogeräte. Auch für eine UVS (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) lassen sich Inselanlagen mit selbstgeführtem Inverter nutzen. Kommt es einmal zum Stromausfall, halten hochkapazitative Akkumulatoren dabei die Versorgung aufrecht.

Inverter zur Einspeisung

Wer genügend Platz für viele Solarmodule und dafür das nötige Kleingeld hat, dem ist die Installation einer möglichst leistungsstarken Photovoltaikanlage zu empfehlen. Denn dadurch lässt sich entsprechend viel Strom produzieren. Das sichert nicht nur den eigenen Bedarf, sondern kann sogar für einen Überschuss sorgen. Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde kann man daraufhin gegen eine Vergütung in das Stromnetz einspeisen. Das ist gut für das Portemonnaie und die Umwelt. Der Wechselrichter für 48 V muss allerdings besondere Anforderungen erfüllen, damit das überhaupt möglich ist. Denn der eingespeiste Strom ist zwingend an die Vorgaben des Stromnetzes anzupassen. Im Inneren eines fremdgeführten Wechselrichters sind deshalb neben Transistoren noch Thyristoren und Triacs verbaut, die für die Frequentierung verantwortlich sind. Vorschrift für Problemsituationen ist darüber hinaus eine Abschaltautomatik. Kommt es zu Überspannungen oder anderen Störungen, stoppt das Gerät den Stromfluss.

Wie sollte der Strom schwingen?

Ein guter Wechselrichter muss dazu in der Lage sein, den Strom möglichst genau so schwingen zu lassen, wie er es im Stromnetz tut. Denn nur so lässt sich ein störungsfreier Betrieb aller Elektrogeräte sicherstellen, die man darüber versorgt. Neben der 50-Hertz-Frequenz spielt die Wellenform hier eine große Rolle. Im Idealfall handelt es sich dabei um eine Sinuswelle. Von Seiten der Hersteller sind dafür auch Bezeichnungen wie reiner Sinus oder echte Sinuswelle gebräuchlich. Insbesondere eine Vielzahl moderner Verbraucher, in denen eine kapazitive Schaltung verbaut ist, kann nur damit korrekt funktionieren. Angewiesen auf sinusförmigen Strom sind beispielsweise LED-Leuchten und Energiesparlampen, Ladegeräte oder auch Schaltnetzteile. Die höheren Kosten für einen Wechselrichter mit echter Sinuswelle sollte man im Interesse der Lebensdauer Ihrer Geräte und der maximalen Kompatibilität nicht scheuen.

Einschränkungen bei modifizierter Sinuswelle

Auch Wechselrichter mit so genannter modifizierter Sinuswelle sind in Umlauf. Darin wird allerdings eine Rechteckspannung erzeugt, die durch Pulsweitenmodulation mit hoher Frequenz versucht, die Sinusform bestmöglich nachzubilden. Einige Verbraucher kommen gut damit klar, andere hingegen nicht. Bei einigen der oben genannten Gerätetypen treten deshalb Störungen auf oder sie funktionieren gar nicht. Ein häufiges Problem bei Fernsehgeräten sind beispielsweise Darstellungsfehler. Trotz niedriger Kosten lassen sich Wechselrichter mit modifizierter Sinuswelle deshalb nicht empfehlen. Eine Ausnahme kann höchstens dann gegeben sein, wenn lediglich Geräte angeschlossen werden, die diesbezüglich unempfindlicher sind.

Trapez- und Rechteckwellenform

Inzwischen weitgehend vom Markt verschwunden sind übrigens Wechselrichter für 48 V mit einer rechteckigen oder trapezförmigen Welle. Und das zu Recht. Diese primitive Art der Synthese war in frühen Modellen noch weit verbreitet und einige ältere Elektrogeräte konnte man auch damit nutzen. Bei den meisten heutigen Verbrauchern würden diese Wellenformen hingegen schwere Störungen verursachen. Solche mit eingebautem Motor hätten einen hohen Verschleiß und würden entsprechend schneller kaputt gehen. Wechselrichter mit Trapez- oder Rechteckspannung solle man sich deshalb gar nicht erst zulegen und stattdessen ein aktuelles Modell mit Sinuswelle verwenden.

Stromwandler für das Wohnmobil

Im Falle von Solaranlagen für unterwegs genügen meist auch geringere Leistungswerte. Ein Wechselrichter mit 48 V und 4.000 W ist dabei eher überdimensioniert. Schließlich verbraucht man beim Camping für gewöhnlich weniger und bringt zudem kaum stromhungrige Verbraucher mit in den Urlaub. Je nach Anspruch kann stattdessen ein Modell mit etwa 1.000 W ausreichen. Dadurch spart man nicht nur Geld beim Kauf. Inverter niedrigerer Leistung wiegen auch erheblich weniger, was ganz im Sinne der Mobilität ist. Achten Sie aber darauf, dass der Wechselrichter kompatibel zu Ihrer Camping-Solaranlage ist. Wer noch gar keine besitzt, wird hier bei RATUNDGEBER fündig. Unter den miteinander verglichenen Sets sind auch solche, denen ein passender Wechselrichter bereits beiliegt.

Auf die Leistung kommt es an

Damit man auf Anhieb das zum individuellen Bedarf passende Modell findet, sollte man vor dem Kauf eines Inverters genau überlegen, wofür man ihn braucht. Besitzt er eine zu niedrige Leistung, ist das später nämlich sehr ärgerlich und führt regelmäßig zu Problemen. Zwar könnte man gleich den leistungsstärksten Wechselrichter nehmen, den man findet. Jedoch ist das auch eine Kostenfrage. Am besten prüfen Sie zunächst die jeweilige Leistungsaufnahme sämtlicher Geräte, die später vom Inverter ihren Strom beziehen. Sie ist in Watt angegeben und lässt sich in der Regel direkt vom Etikett oder Hinweisschild auf der Unter- oder Rückseite des Gehäuses ablesen. Eine hohe Leistung benötigen typischerweise die Geräte, die Hitze oder Kälte erzeugen oder einen Motor besitzen. Das sind zum Beispiel Kühlschränke, Herde, Wasserkocher oder Elektrowerkzeuge. In vielen Situationen laufen gleich mehrere davon parallel. Zusätzlich ist noch ein gewisser Spielraum einzukalkulieren.

Noch mehr Leistung

Die bei Elektrogeräten angegebene Leistungsaufnahme bezieht sich übrigens nur auf den laufenden Betrieb. Jedoch benötigen einige davon deutlich mehr Energie beim Starten. Dies ist etwa bei Verbrauchern mit Elektromotor der Fall. Schaltet man zum Beispiel die Bohrmaschine ein, verlangt diese kurzzeitig nach einem hohen Anlaufstrom, bevor sich der Wert normalisiert. Aus diesem Grund sind mittlerweile alle guten Inverter so gebaut, dass sie einige Sekunden lang das Zwei- bis Dreifache der Nennleistung liefern. Mit einer Maximalleistung von 8.000 W kann man bei einem Wechselrichter mit 4.000 Watt Dauerleistung also meist rechnen. Sogar 12.000 W bieten manche Modelle.

Sinkende Leistung durch steigende Temperaturen

Ein Problem, das alle Wechselrichter haben, ist die Empfindlichkeit gegenüber höheren Temperaturen. Gerade im Dauerbetrieb und bei hoher Last werden die Geräte jedoch zwangsläufig warm. Das wiederum hat eine geringere Leistung zur Folge. Die angegebene Nennleistung erreichen Wechselrichter deshalb in der Regel nur bei Zimmertemperatur. In manch einer Situation kann das Gerät aber bis zu 70°C heiß werden, ehe es sich mittels Überhitzungsschutz deaktiviert. Bei solchen Temperaturwerten ist damit zu rechnen, dass lediglich noch die halbe Leistung zur Verfügung steht. Ein Wechselrichter mit 4.000 W kann in diesem Zustand also nur noch etwa 2.000 W liefern. Dies ist einer der Gründe dafür, dass das Leistungsniveau immer höher sein muss als die angeschlossenen Geräte tatsächlich verlangen.

Weg mit der Wärme

Ein Augenmerk bei der Wahl des Inverters liegt auf der Gehäusekonstruktion. Sie sollte so gestaltet sein, dass die auftretende Hitze schnell an die Umgebungsluft abgegeben wird. Das erreichen die Hersteller durch die Verwendung von Aluminium. Das Metall kann Wärme nämlich sehr gut leiten und trägt somit zur Kühlung des Wechselrichters bei. Gerade bei kompakten Modellen erkennt man sehr oft mehrere Kühlrippen an den Seiten des Gehäuses. Sie dienen dazu, die Gehäusefläche zu vergrößern. Dadurch verteilt sich die Wärme besser und es besteht eine entsprechend größere Kontaktfläche zur Luft, was den Wärmetransport zusätzlich beschleunigt. Damit das aber auch zuverlässig funktioniert, muss man selbst ein paar Punkte beachten. Insbesondere dürfen sich keine Möbel oder anderen Gegenstände zu nahe am Inverter befinden. Hilfreich ist es zudem, wenn für eine gute Belüftung gesorgt ist. Durch diese Maßnahmen reduzieren Sie die Gefahr eines Hitzestaus.

Lüfter für noch bessere Kühlleistung

Die genannten Methoden zur passiven Kühlung genügen indes nicht allein. Sehr viel effektiver arbeitet stattdessen die aktive Lüfterkühlung. Dazu ist mindestens ein Ventilator direkt im Gehäuse des Inverters verbaut, der von außen Luft ansaugt. Das beschleunigt den Abtransport der Wärme erheblich. Ein hohes Leistungsniveau lässt sich dadurch länger aufrechterhalten und auch die Gefahr der Überhitzung sinkt auf ein Minimum. Leider verbraucht die aktive Kühlung selbst einen Teil des Stroms. Allerdings bewegt sich die Leistungsaufnahme oft im einstelligen Wattbereich und ist somit zu verschmerzen. Gute Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung besitzen ohnehin eine intelligente Lüftersteuerung. Die Kühlleistung ändert sich dabei entsprechend dem momentanen Bedarf. Das reduziert wiederum den Eigenverbrauch.

Mehrere Wechselrichter parallel nutzen

Einige Wechselrichter für 48 V bieten die Option, mehrere davon im Verbund zu betreiben. Vornehmlich ist dies bei höherwertigen Modellen der Fall, die für den Einsatz im gewerblichen oder häuslichen Bereich gedacht sind. Man kann sein System also schrittweise erweitern und auf diese Weise einem eventuell gestiegenen Bedarf anpassen. Doch es kann auch Sinn ergeben, von Anfang an auf einen Verbund von Wechselrichtern zu setzen. Anstatt einen Wechselrichter mit 4.000 W zu nutzen, kann die Verwendung von zwei einzelnen mit je 2.000 W Vorteile bringen. In den Zeiten, in denen nur wenig Strom verbraucht wird, bleibt ein Exemplar dabei ausgeschaltet. Sobald mehr Leistung benötigt wird, aktiviert sich auch der zweite Inverter. Der Wirkungsgrad kann im Verbundbetrieb folglich etwas höher ausfallen als beim einzelnen Wechselrichter mit hoher Leistung.

Darf es etwas mehr sein?

Besitzern eines Elektroherdes ist sogar die Nutzung von drei Invertern zu empfehlen. Immerhin benötigt er im Gegensatz zu anderen Verbrauchern einen dreiphasigen Wechselstrom. Dieser ist auch als Starkstrom bekannt, was streng genommen aber eine falsche Bezeichnung darstellt. Jeder der drei Wechselrichter muss in dieser Konstellation einen Wechselstrom erzeugen, der in Bezug auf Spannung und Frequenz identisch ist. Dabei empfiehlt sich die Verwendung von drei baugleichen Modellen desselben Herstellers. Die Phasenwinkel der drei Wechselströme müssen zueinander verschoben sein. Üblicherweise ist der Dreiphasenstrom in einem Verteilernetz oder zur Fernübertragung von Strom gebräuchlich. Die Technik ermöglicht es nämlich, dieselben Leitungen für stärkere Ströme zu nutzen als beim einphasigen Strom. Anders gesagt: Man spart Material beim Verlegen von Stromkabeln ein, was eine große Kostenersparnis bedeutet.

Wechselrichter anschließen

Der Durchmesser eines Stromkabels ist auch beim Anschließen des Wechselrichters von Belang. Dabei muss dieser zum Strom passen, der darin fließen wird. Wechselrichter mit unter 1.000 W können Sie guten Gewissens noch mit einem Kabelquerschnitt von 16 mm² verwenden. Ab einer Leistung von 1.000 W sollten es bereits 25 mm² sein. Besser sind sogar 35 mm². Für Wechselrichter mit 2.000 W oder mehr sind - um keine Sicherheitsrisiken einzugehen - Kabel mit einem Querschnitt ab 50 mm² Pflicht. Übrigens gilt für die Kabellänge dabei generell: Je kürzer, desto besser. Mehr als 3 m sollte sie nicht betragen, da dies immer zulasten der Performance Ihrer Photovoltaikanlage geht. Ist der Inverter an Batterien angeschlossen, ist außerdem das Installieren eines Trennschalters zu empfehlen.

Akkus als Stromquelle für den Wechselrichter

Während das Stromnetz fast immer Energie liefert, sieht es bei Solaranlagen und Stromspeichern etwas anders aus. Solarmodule sind auf Sonnenschein angewiesen und funktionieren entsprechend nur am Tage. Darum sollten zusätzliche Akkumulatoren vorhanden sein, die dann einspringen, wenn es nötig ist. Und auch für ein Notstromaggregat ohne Solarstrom benötigt man gute Batterien, die über den Wechselrichter eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (UVS) ermöglichen. Deren Kapazität ist dafür entscheidend, wie lange Sie einen bestimmten Verbrauch decken können. Da hochkapazitative Akkus recht kostspielig sind, sollten Sie vorab ermitteln, welche tatsächlich benötigt werden. Zu beachten ist außerdem, dass gängige Stromspeicher jeweils nur 12 V liefern. Wer einen Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung kauft, muss also vier Batterien in Reihe schalten.

So lange halten die Batterien

Bereits für die Wahl des Inverters ist bekanntlich die persönlich benötigte Leistung möglichst gut einzuschätzen. Gleiches gilt für den Kauf von Akkumulatoren, über die Sie den Stromwandler und damit Ihre Elektrogeräte versorgen wollen. Sind etwa Verbraucher auch nachts auf Strom angewiesen, müssen die Batterien lange genug durchhalten, bis die Solarmodule wieder Energie liefern. Die Formel zum Ermitteln der Betriebsdauer lautet so:

(Spannung x Kapazität) / Leistung = Betriebsstunden

Sie könnten also zum Beispiel vier Akkus mit je 500 Ah in Reihe schalten. Die Kapazität bleibt dadurch unverändert. Dafür liegen die benötigten 48 V an. Bei einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 1.000 W ergäbe sich eine Betriebsdauer von (48 x 500) / 1.000 = 24 Stunden. Würde man bei 12 V bleiben, käme man zwar auf 2.000 Ah. Länger betreiben lassen sich Ihre Elektrogeräte dadurch aber nicht. Im Gegenteil: Der Energieverlust ist bei 12-Volt-Systemen nämlich größer.

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Maximalleistung
  • - Wirkungsgrad
  • - Wellenform
  • - Intelligente Lüftersteuerung (IFC)
  • - Laderegler
  • - Kurzschlussschutz
  • - Überspannungsschutz
  • - Unterspannungsschutz
  • - Überlastschutz
  • - Überhitzungsschutz
  • - Softstart-Funktion
  • - Anzeige

Vergleichsportal für Wechselrichter

Schaubild zur Positionierung eines Wechselrichters innerhalb einer Photovoltaik-Anlage (Foto: Victron Energy)

Maximalleistung

Bei einem Inverter unterscheidet man zwischen Nenn- bzw. Dauerleistung und der Maximalleistung oder englisch Peak. Diese ist ebenfalls in Watt (W) angegeben und weicht meist deutlich von der Dauerleistung ab. Wechselrichter mit 4.000 W haben zum Beispiel oft eine Maximalleistung von 8.000 W, also genau das Doppelte. Je nach Modell erreicht der Stromwandler diesen Wert aber nur für einige Sekunden. Die Maximalleistung soll dabei helfen, die von bestimmten Verbrauchern geforderten hohen Anlaufströme zu liefern. Insbesondere motorbetriebene Geräte wie Winkelschleifer, Bohrmaschinen oder andere Elektrowerkzeuge sind genau darauf angewiesen. Kurz nach dem Start sinkt deren Leistungsaufnahme dann auf den angegebenen Normalwert. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass der Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung eine hohe Maximalleistung besitzt. Dann sind Sie auch im Hinblick auf die zu versorgenden Geräte flexibler.

Wirkungsgrad

In jedem elektrischen System kommt es zwangsläufig zu Energieverlusten. Schließlich durchläuft der Strom darin diverse Bauteile und Prozesse. Das ist bei Stromwandlern nicht anders. Darum ist auf die Herstellerangaben bezüglich des Wirkungsgrades zu achten. In Prozent kann man dabei ablesen, wie viel der eingehenden Energie am Ausgang übrig bleibt. Als beeinflussende Faktoren spielen neben dem Material auch die jeweiligen Schaltungskonzepte eine Rolle. Verbaute Lüfter, LEDs oder ein LCD bedingen zudem einen gewissen Eigenverbrauch. Wirkungsgrade bis zu 99 % konnten Konstrukteure bereits realisieren. Das gelang durch die Verwendung von Siliziumkarbid, einem Halbleiter. Ganz so viel darf man von bezahlbaren Invertern jedoch nicht erwarten. Ein guter Wechselrichter für 48 V kommt aber auf einen Wirkungsgrad von etwa 93 bis 95 %. Schlechter schneiden oft günstige Modelle ab. Werte von weit unter 90 % sind hierbei normal. Um Ihren Solar- oder Batteriestrom aber nicht sinnlos zu vergeuden, sind Wechselrichter mit hohem Wirkungsgrad eher zu empfehlen.

Wellenform

Ein weiteres Hauptkriterium bei der Produktwahl ist die Wellenform der abgegebenen Wechselspannung. Als Maßstab gilt dabei die Sinuswelle, die man aus dem Stromnetz gewohnt ist. Sie verursacht keinerlei Störungen und ist daher kompatibel mit allen Geräten. Darüber hinaus ist es im Falle der Einspeisung ohnehin vorgeschrieben, den Netzstandard einzuhalten. Ob der jeweilige Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung dem gerecht wird, erkennt man an Bezeichnungen wie echte Sinuswelle oder reiner Sinus. Vorsicht ist hingegen geboten, wenn von modifizierter Sinuswelle die Rede ist. Was nach einer verbesserten Version klingt, ist in Wahrheit eine Rechteckspannung. Zwar sorgt eine hochfrequente Pulsweitenmodulation dafür, dass der Strom annähernd sinusförmig schwingt. Einige Geräte haben damit aber trotzdem Probleme. Das kann sich durch ein lästiges Brummen oder andere Störungen bemerkbar machen und sogar einen vorzeitigen Defekt der darüber betriebenen Verbraucher bewirken. Deshalb ist von der modifizierten Sinuswelle eher abzuraten. Die niedrigeren Anschaffungskosten rechnen sich dabei letztlich nicht.

Intelligente Lüftersteuerung (IFC)

Das Problem hoher Betriebstemperaturen wurde bereits weiter oben ausführlich erläutert. Sowohl auf die Sicherheit als auch auf das Leistungsniveau wirkt sich die auftretende Hitze negativ aus. Ein Wechselrichter für 48 V muss deshalb gut gekühlt werden. Diesen Job übernehmen dabei eingebaute Lüfter oder ein Gebläse. Günstige Inverter lassen die aktive Kühlung stets auf voller Leistung laufen. Der Nachteil dabei ist der oft unnötig hohe Stromverbrauch. Höherwertige Ausführungen kommen deshalb mit einer intelligenten Lüftersteuerung oder kurz: IFC (IFC = intelligent fan control). Die Elektronik regelt dabei die Geschwindigkeit, mit der sich die eingebauten Ventilatoren drehen. Damit die Luftzufuhr immer bedarfsgerecht funktioniert, berücksichtigt das Gerät dazu die momentan anliegende Last. Denn je mehr Leistung der Wechselrichter liefern muss, desto heißer wird er. Alternativ misst ein entsprechender Sensor die Temperatur und entscheidet darauf basierend, ob und wie stark die Lüftung arbeiten muss. Das Ergebnis ist ein höherer Wirkungsgrad des Inverters.Vergleich von Wechselrichtern RATUNDGEBER

Das Sonnenlicht einfangen und den Strom konvertieren (Foto: Victron Energy)

Laderegler

Ein Laderegler bildet normalerweise eine eigenständige Komponente in Photovoltaikanlagen. Ihn benötigt man in erster Linie dafür, Akkumulatoren per Sonnenenergie aufzuladen. Da in vielen Fällen sowohl ein Laderegler als auch ein Wechselrichter zur Solaranlage gehören, gibt es auch Kombigeräte, die beide Geräte in sich vereinen. Das spart derweil nicht nur Geld und Platz ein. Auch kann der Energieverlust geringer ausfallen. Ist ein Anschluss an das Stromnetz vorhanden, lassen sich die Akkus auch darüber aufladen. Viele Wechselrichter können den Strom nämlich in umgekehrter Richtung wandeln. Aus dem Netz-üblichen Wechselstrom machen sie dabei eine zur Batterie kompatible Spannung. Kommt es eines Tages zu einem Stromausfall, dienen die Akkus dann als Stromquelle und ermöglichen so eine unterbrechungsfreie Versorgung.

Kurzschlussschutz

Die Gefahren, die beim Einsatz von elektrischen Anlagen bestehen, sollten hinlänglich bekannt sein. Gerade stärkere Ströme können Geräte zerstören, einen Schlag verursachen oder Brände auslösen. Dagegen helfen verschiedene Schutzschaltungen, die bei keinem Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung fehlen sollten. Elementar ist dabei der Kurzschlussschutz. Denn ohne einen zuverlässigen Schutz können Kurzschlüsse rasch zum Überhitzen der stromführenden Teile und schließlich zum Gerätebrand führen. Eine integrierte Sicherung sorgt beim Kurzschlussschutz dafür, dass der Strom im Fall der Fälle unverzüglich unterbrochen wird. Anschließend ist die Sicherung auszutauschen, weshalb vielen Modellen bereits ein Ersatz beiliegt.

Überspannungsschutz

Auch wenn die Solarmodule oder Batterien die vom Wechselrichter mit 48 V benötigte Eingangsspannung liefern sollen, kann es gelegentlich zu Abweichungen kommen. Besonders problematisch ist dabei eine Überspannung. Ab einem gewissen Grad gibt der Inverter deshalb eine optische oder akustische Warnung ab. Wird schließlich ein kritischer Punkt überschritten, sollte sich der Überspannungsschutz aktivieren. Dadurch blockiert der Wechselrichter die Stromzufuhr. Ehe man ihn reaktiviert, muss sich die Spannung erst wieder normalisiert haben. Gute Wechselrichter können den Neustart sogar vollautomatisch durchführen.

Unterspannungsschutz

Sinkt der Wert hingegen unter die benötigten 48 Volt, kann ein Unterspannungsschutz vor Problemen bewahren. Auch hierbei geben Wechselrichter für gewöhnlich zunächst ein Warnsignal ab. Erst beim Unterschreiten einer geräteabhängigen Toleranzschwelle stoppt der Inverter die Stromzufuhr. Dann heißt es abwarten bis die Normalwerte wiederhergestellt sind.

Überlastschutz

Oftmals lässt sich nicht ohne weiteres abschätzen, wie viele Geräte man simultan über den Wechselrichter betreiben darf. Immerhin liefert er unter bestimmten Umständen weniger Leistung als es unter Idealbedingungen möglich ist. Zudem kennt man nicht immer die Leistungsaufnahme oder den Anlaufstrom einiger Verbraucher. Eine Überlast ist jedoch äußerst riskant. Ähnlich wie beim Kurzschluss kommt es auch hierbei zu plötzlicher Materialerhitzung. Damit kein Feuer entsteht, muss der Wechselrichter deshalb sofort reagieren und sich abschalten. Dafür ist der Überlastschutz zuständig. Löst dieser aus, muss man wohl oder übel ein paar Geräte ausschalten, um den Verbrauch bzw. die Last zu reduzieren. Anschließend können Sie den Inverter reaktivieren, sofern er dies nicht selbstständig vermag.

Überhitzungsschutz

Wenn ein Wechselrichter heiß läuft und auch die integrierte Lüftung nicht mehr für ausreichend Kühlung sorgt, hilft nur noch eins: Abschalten. So ist man vor schlimmeren Folgen wirksam geschützt. Damit man zur Überwachung nicht selbst mit dem Thermometer daneben stehen muss, besitzen gute Wechselrichter deshalb einen Überhitzungsschutz. Damit sich auch empfindlichere Materialien nicht temperaturbedingt verformen, greift er in der Regel bei etwa 70 bis 75°C. Mittels eines individuellen Fehlercodes sollte der Inverter über den Grund der Unterbrechung informieren. In jedem Fall ist vor dem Neustart für ausreichend Kühlung zu sorgen. Befinden sich Gegenstände in der Nähe, die den Wärmeaustausch behindern, sollten Sie diese umgehend entfernen. Ansonsten steht man über kurz oder lang erneut vor dem Problem.

Anzeige

Zumindest LEDs besitzen fast alle Wechselrichter für 48 V Eingangsspannung. Sie dienen zur Anzeige des Betriebsstatus oder einer Fehlfunktion. Da es dafür verschiedene Ursachen geben kann, beherrschen die Geräte normalerweise mehrere Leuchtintervalle. Jeder Code steht dabei für einen anderen Fehler. Da das aber etwas kompliziert ist und zuweilen auch weiterführende Informationen wünschenswert sind, ist ein LCD die bessere Wahl. Schließlich fällt das Ablesen damit sehr viel einfacher. Darüber hinaus können Sie auf einem Display genauere Werte erhalten oder auch Geräteeinstellungen leichter vornehmen, sofern der Wechselrichter welche anbietet. Damit das auch bei schlechten Lichtverhältnissen funktioniert, ist in der Regel eine Beleuchtung eingebaut.

Hersteller

Bekannte Anbieter von Wechselrichtern mit 48 V Eingangsspannung sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

AEG

Das Traditionsunternehmen AEG (Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft) wurde bereits 1883 gegründet. Im Zuge der Insolvenz übernahm schließlich Daimler-Benz den damals zweitgrößten deutschen Elektronik-Konzern und löste ihn auf. Die Markenrechte gingen daraufhin an die Firma Electrolux, die wiederum Lizenzen an etliche weitere Hersteller verkauft. Darum findet man auch heute noch eine Vielzahl von Geräten mit dem vertrauten Logo. So etwa Telefone, Autoradios, Wechselrichter und vieles mehr. Im Gegensatz zu früher sind heute jedoch ganz andere, oft unbekannte Firmen für die Produktion zuständig.

Ective

Die Marke Ective gehört zur Freiburger batterium GmbH. Einen wesentlichen Teil des Sortiments bilden hier Wechselrichter unterschiedlicher Leistungsklassen. Zusätzlich findet man passende Akkumulatoren unter dem Namen Ective, die Sie zusammen mit den Invertern nutzen können, um beispielsweise eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) zu realisieren.

Offgridtec

Sehr viel umfangreicher gestaltet sich indes das Sortiment der Offgridtec GmbH. Solarmodule, Wechselrichter, Laderegler, Akkus und Verbindungskabel sind hier nur einige Beispiele. Kurzum: Bei Offgridtec können Sie sich die Komponenten für eine komplette Photovoltaikanlage selbst zusammensuchen. Oder man wählt aus den vielen Komplettsets des Unternehmens. Das kann Zeit und Geld sparen.

Victron Energy

Victron Energy B. V. ist in den Niederlanden zu Hause und stellt ebenfalls Komponenten für Solaranlagen her. Diese kommen stets in markantem Blau und eignen sich insbesondere für leistungsstärkere Systeme, die für den häuslichen oder industriellen Bedarf gedacht sind. Aber auch kompakte Wechselrichter und Laderegler für Inselanlagen gehören zum Sortiment von Victron Energy.

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Vergleichsportal für Camping Solaranlagen bis 100 W Tanja Moosmann - Wechselrichter (48 V)

Camping-Solaranlagen mit 600 W sind für mobile Zwecke bereits recht stattliche Systeme, die kaum Wünsche offen lassen. Denn damit lässt sich sogar ein höherer Verbrauch problemlos decken.

Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen (bis 1 kW)

Ein stärkeres ökologisches Bewusstsein hat dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin groß ist. So arbeitet die Photovoltaik-Industrie fieberhaft an Solarzellen.

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Typische Einsatzorte für Wechselrichter sind Photovoltaikanlagen. Dabei muss man den elektrischen Strom so umwandeln, dass er bestimmten Spezifikationen entspricht. Darum spricht man auch vom Solarwechselrichter.

Vergleichsportal für Laderegler

Ein Laderegler ist ein recht handliches Gerät, das den Akkumulatoren vorzuschalten ist. Der Grund: Man schützt dadurch die Stromspeicher, zum Beispiel vor dem Tiefentladen oder einer Überladung.

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