los
Generic filters
Exact matches only
Filter by Custom Post Type

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Strahlungsmessgeräte inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welches Strahlungsmessgerät hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches Strahlungsmessgerät ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht ein Strahlungsmessgerät aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Strahlungsmessgeräten durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Strahlungsmessgeräte vorausgewählt. Diese Modelle haben die Gemeinsamkeit, dass sie alle kompakt und handlich sind. Das und der Betrieb per Akku oder Batterien prädestiniert sie daher für den mobilen Einsatz. Als Detektor kommt dabei ein Geiger-Müller-Zählrohr zum Einsatz. Damit lässt sich unter anderem gefährliche Gammastrahlung messen. Die Ergebnisse liest man dann auf dem integrierten Digitaldisplay ab. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Strahlungsmessgeräten ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
GQ GMC-300E PlusGamma-ScoutSoeks QuantumSoeks 01MRadex One
wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Strahlungsmessgeräte (Geigerzähler)
Preis*:

Preis*:

Preis*:

Preis*:

Preis*:

Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
3/4  Messgrößen:

Beta,
Gamma,
Röntgen


4/5  Messbereich:

0,01 - 330 µSv/h


4/4  Messwertspeicher:

ja


4/4  Kumulierte

Strahlungsmessung:

ja


4/4  USB-Port:

ja


3/3  Audio-Datenport:

ja


3/3  Einstellbarer

Schwellenwert:

ja


3/3  Grafisches Display:

ja


3/3  Displaybeleuchtung:

ja


3/3  Sonstiges:

Software,
LED-Signal,
Großschrift-Modus

3/4  Messgrößen:

Alpha,
Beta,
Gamma


5/5  Messbereich:

0,01 - 1.000 µSv/h


4/4  Messwertspeicher:

ja


4/4  Kumulierte

Strahlungsmessung:

ja


4/4  USB-Port:

ja


0/3  Audio-Datenport:

-


3/3  Einstellbarer

Schwellenwert:

ja


3/3  Grafisches Display:

ja


3/3  Displaybeleuchtung:

ja


3/3  Sonstiges:

Software,
USB-Kabel,
Zertifikat der Hochschule Mannheim

3/4  Messgrößen:

Beta,
Gamma,
Röntgen


3/5  Messbereich:

0,3 - 100 µSv/h


4/4  Messwertspeicher:

ja


4/4  Kumulierte

Strahlungsmessung:

ja


4/4  USB-Port:

ja


0/3  Audio-Datenport:

-


3/3  Einstellbarer

Schwellenwert:

ja


3/3  Grafisches Display:

ja


3/3  Displaybeleuchtung:

ja (selbstleuchtend)


2/3  Sonstiges:

2 Zählrohre für höhere Präzision,
Farbdisplay

3/4  Messgrößen:

Beta,
Gamma,
Röntgen


4/5  Messbereich:

0,1 - 999 µSv/h


4/4  Messwertspeicher:

ja


4/4  Kumulierte

Strahlungsmessung:

ja


0/4  USB-Port:

-


0/3  Audio-Datenport:

-


0/3  Einstellbarer

Schwellenwert:

-


3/3  Grafisches Display:

ja


3/3  Displaybeleuchtung:

ja (selbstleuchtend)


3/3  Sonstiges:

Farbdisplay,
schlagfestes Gehäuse,
USB-Ladebuchse

3/4  Messgrößen:

Beta,
Gamma,
Röntgen


5/5  Messbereich:

0,05 - 999 µSv/h


4/4  Messwertspeicher:

ja


4/4  Kumulierte

Strahlungsmessung:

ja


4/4  USB-Port:

ja


0/3  Audio-Datenport:

-


0/3  Einstellbarer

Schwellenwert:

-


0/3  Grafisches Display:

-


0/3  Displaybeleuchtung:

-


2/3  Sonstiges:

Software,
USB-Kabel

SEHR GUT
34 von 36 Punkten
SEHR GUT
32 von 36 Punkten
GUT
29 von 36 Punkten
GUT
24 von 36 Punkten
BEFRIEDIGEND
22 von 36 Punkten
Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:
Kundenbewertungen:

Kundenbewertungen:

Kundenbewertungen:

Kundenbewertungen:

Kundenbewertungen:

Zum Angebot von AmazonZum Angebot von AmazonZum Angebot von AmazonZum Angebot von AmazonZum Angebot von Amazon

Wofür braucht man ein Strahlungsmessgerät und wie funktioniert es?

Mit einem Strahlungsmessgerät ermittelt man die Existenz und die Stärke von ionisierender Strahlung, die zum Beispiel durch Röntgenstrahlen oder Radioaktivität verursacht wird. Als Detektor dient dabei wie gesagt das Geiger-Müller-Zählrohr, welches für den umgangssprachlich eingebürgerten Begriff "Geigerzähler" verantwortlich ist. Damit lässt sich zuverlässig die besonders intensive und deshalb schädliche Gammastrahlung messen. Je nach Aufbau des Zählrohrs ist auch die Detektion von Alpha- und Betastrahlung möglich. Haupteinsatzzweck für ein Strahlungsmessgerät ist der Strahlenschutz. Radioaktive Kontaminationen lassen sich damit jedoch nur aus nächster Nähe aufspüren. Man ist der Strahlung im Falle einer positiven Messung also unmittelbar ausgesetzt. Neben der Arbeit im Labor oder beim Umweltschutz können Strahlungsmessgeräte zum Beispiel für Menschen interessant sein, die in der Nähe eines Kernkraftwerkes leben. Oder man prüft frische Nahrungsmittel mit unbekannter oder potenziell problematischer Herkunft.RATUNDGEBER ist ein Vergleichsportal für Strahlenmessgeräte und Geigerzähler

Ein Strahlenmessgerät im Einsatz

Das Geiger-Müller-Zählrohr

Das in Strahlungsmessgeräten eingebaute Geiger-Müller-Zählrohr besteht zunächst aus einem Metallzylinder, der mit Gas gefüllt ist (z. B. mit einem Edelgas wie Argon oder Xenon). Der Zylinder besitzt eine Art Fenster, durch das die Strahlung eindringen kann. Innerhalb des Zylinders verläuft des Weiteren ein feiner Draht. Eine Spannungsquelle bringt nun elektrische Energie ins System. Der Minuspol der Spannungsquelle ist dabei mit dem Metallzylinder verbunden, so dass dieser eine negative Ladung erhält. Er wird somit zu einer Kathode. Der Pluspol der Spannungsquelle ist hingegen mit dem Draht verbunden. Dieser wird somit positiv geladen und fungiert daher als Anode. Durch die elektrische Ladungsverteilung innerhalb des Zylinders entsteht dort ein elektrisches Feld.

Die Gasatome im Geiger-Müller-Zählrohr werden ionisiert

Tritt nun energiereiche Strahlung in das Zählrohr bzw. den Zylinder ein, dann trifft es dort auf die elektrisch neutralen Gasatome innerhalb des Zylinders. Diese werden dann ionisiert. Das heißt, dass die Strahlung es vermag, Neutronen aus der Hülle der Gasatome zu entfernen. Da die positiv geladenen Kerne der Gasatome weiterhin ihre gleiche positive Ladung behalten, gibt es einen Überschuss an positiver Ladung. Die Gasatome werden zu positiv geladenen Ionen.

Die Neutronen und Ionen machen sich auf den Weg

Da im Zylinder ein elektrisches Feld besteht, wandern die aus den Gasatomen entfernten Elektronen zum positiv geladenen Draht, der Anode. Dort werden sie zur Spannungsquelle weitergeleitet. Die ionisierten, positiv geladenen Gasatome wandern zur Kathode, dem negativ geladenen Zylinder. Dort erhalten sie ihre Neutronen zurück, so dass sie wieder zu elektrisch neutralen Gasatomen werden.

Der Elektronenfluss ist ein Maß für die Strahlungsstärke

Die Intensität der Wanderung der aus den Gasatomen abgespaltenen Elektronen bzw. die Stärke des Elektronenflusses ist ein Maß für die Strahlungsstärke. Die Stärke des Elektronenflusses wird gemessen und in die entsprechenden Strahlungseinheiten umgerechnet. Diese zeigen Strahlungsmessgeräte in der Einheit Sievert (Sv) bzw. Mikrosievert pro Stunde (µSv/h) an.

Wieviel Sievert sind gefährlich?

Als gefährlicher Grenzwert gilt eine Strahlung ab 100 Millisievert pro Jahr. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Anzahl an Krebserkrankungen ansteigt, wenn eine Strahlenbelastung in der genannten Größenordnung vorliegt. Eine Einzeldosis von 1.000 Millisievert kann zu einer Strahlen-Erkrankung mit Symptomen wie Übelkeit führen. Sie ist aber noch nicht tödlich. Dagegen führt eine Stralendosis von 5.000 Millisievert in etwa 50 Prozent der Fälle binnen eines Monats zum Tod.

Der Kernreaktor als Nachbar

Hierzulande ist der Ausstieg aus der Atomkraft längst beschlossene Sache. Allerdings handelt es sich dabei um einen äußerst langwierigen Prozess. Und bis tatsächlich sämtliche Reaktoren abgeschaltet und zurückgebaut sind, vergehen noch viele Jahre. Tausende Menschen, die ein Atomkraftwerk in der Nachbarschaft haben, müssen deshalb noch eine Zeit lang mit einem vielleicht höheren Gesundheitsrisiko leben. Dabei muss man aber nicht gleich den Super-GAU fürchten. Aber trotz aufwändiger Abschirmungen der Reaktoren ist mitunter mit einer erhöhten Strahlenkonzentration in der Umgebung von Kernkraftwerken zu rechnen. Gerade in diesen Gebieten sind Strahlungsmessgeräte deshalb hilfreich, um seine eigenen Messungen durchzuführen.

Strahlungsmessgeräte zur beruflichen Nutzung

Aber nicht nur Privatanwender haben ein Interesse an Strahlenmessungen. Auch bei einigen Berufsgruppen gehören die portablen Detektoren zum Standardequipment oder begleiten sie auf bestimmten Einsätzen. In Laboren oder medizinischen Einrichtungen, beim Strahlenschutz, für Flugpersonal und bei Einsatzkräften wie Polizei, Feuerwehr und Militär sind Strahlungsmessgeräte für gewöhnlich Teil der Ausrüstung.

Alles verstrahlt?

Nun ist es so, dass sich radioaktive Strahlung praktisch überall nachweisen lässt. Und sie hat verschiedene Ursachen. Darum ist es wichtig, die per Strahlungsmessgerät gewonnenen Daten auch richtig einzuordnen. Neben der Strahlungsart (Alpha-, Beta- und Gammastrahlung) kommt es dabei auch auf die Konzentration der Teilchen an. Jedem guten Strahlungsmessgerät liegt deshalb eine Tabelle bei, der man entnehmen kann, bei welchen Materialien welche Strahlung als normal gilt und ab wann von einer erhöhten Strahlendosis die Rede ist.

Die natürliche radioaktive Strahlung

Radioaktivität hat auch einen natürlichen Ursprung. Die natürlich vorkommende Dosis liegt jedoch auf einem äußerst niedrigen Niveau und hat praktisch keinen Einfluss auf den Organismus. Der größte Teil der natürlichen Strahlung in Deutschland stammt aus den Böden und dem Gestein der Erdkruste. Hierbei ist der radioaktive Zerfall von Uran und Thorium die Hauptursache, aber auch radioaktives Kalium hat einen Anteil. Die Intensität der natürlichen Radioaktivität hängt davon ab, welches Gebiet man betrachtet. Je nach geologischer Beschaffenheit ist die Strahlung daher stärker oder schwächer. Im Schwarzwald ist zum Beispiel von einer Strahlung von ca. 18 Millisievert im Jahr auszugehen. In Niedersachsen sind es dagegen nur 0,38 Millisievert pro Jahr. Der deutschlandweite Durchschnitt liegt bei jährlich 0,4 Millisievert.

Radon kann eingeatmet werden

Bei den Zerfallsprozessen in Zusammenhang mit natürlicher Radioaktvität entsteht das Edelgas Radon. Weil Radon und seine Zerfallsprodukte aber gasförmig vorliegen, sind sie atembar. So verursacht dieser Umstand eine Strahlendosis von 1,1 Millisievert im Jahr. Radon ist geruchs- und geschmackslos. In Gegenden, in denen das Gestein höhere Urankonzentrationen aufweist, wie beispielsweise im Erzgebirge oder Schwarzwald, besteht daher die Gefahr der Anreicherung in Kellerräumen.

Radioaktivität in der Nahrung

Radioaktivität gelangt ebenfalls über die Nahrungskette in den menschlichen Körper. In Deutschland sind dies etwa 0,3 Millisievert im Jahr. Alle Nahrungsmittel enthalten zunächst einmal natürliche Radionuklide. Darüber hinaus führten aber laut Angabe des Bundesamtes für Strahlenschutz insbesondere der Reaktorunfall von Tschernobyl und die oberirdischen Kernwaffentests zu künstlichen Radionukliden in Nahrungsmitteln. Insbesondere sind in einigen Gegenden Deutschlands bestimmte Pilz- und Wildarten durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer stark mit Cäsium-137 belastet. Vor allem Südbayern und der Bayerische Wald sollen davon besonders betroffen sein.

Strahlung aus dem Kosmos

Neben der terrestrischen Strahlung verursacht die kosmische Strahlung durchschnittlich eine Strahlendosis von 0,3 Millisievert im Jahr. Je höher man kommt, umso größer ist sie. So ist die Strahlung z. B. auf der Zugspitze mit 1,2 Millisievert im Jahr viermal so groß wie an der Küste. Auch im Flugzeug ist man kosmischer Strahlung ausgesetzt. Ein Transatlantikflug von Frankfurt nach New York und zurück führt zu einer Strahlenbelastung von 75 bis 150 Mikrosievert.

Strahlenbelastung durch medizinische Untersuchungen

Auch bei medizinischen Untersuchungen kriegt man Strahlung ab. Durchschnittlich sind dies in Deutschland zwei Millisievert pro Jahr und Mensch. Bei einer Röntgenuntersuchung ist die Strahlendosis aber davon abhängig, welcher Körperteil untersucht wird. Bei einer Zahnuntersuchung beträgt sie 0,01 Millisievert, bei einer Mammografie bis zu 0,6 Millisivert und beim Röntgen des Darms bis zu 18 Millisievert.

Tschernobyl und Fukushima

Im Umkreis der zwei bisherigen Reaktorkatastrophen im ukrainischen Tschernobyl und im japanischen Fukushima darf sich heute niemand mehr über einen längeren Zeitraum aufhalten. Die Strahlenkonzentration liegt hier auf einem sehr hohen Niveau. Sie hat dort einen schwerwiegenden Einfluss auf den menschlichen Organismus. Seit wenigen Jahren ist ein Besuch der Region rund um Tschernobyl allerdings unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Zwar besteht kein freier Zutritt. Neugierige können aber geführte Touren buchen und Teile des Kraftwerks sowie die evakuierte Umgebung besuchen. Insbesondere für zahlreiche Fotografen ist der Ort der weltweit ersten Reaktorkatastrophe deshalb inzwischen ein beliebtes Ziel. Was man bei seiner Visite dort nicht vergessen darf: Alles ist hier kontaminiert! Wer also ein Souvenir oder lediglich Erde in der Profilsohle seiner Schuhe mit nach Hause nimmt, führt radioaktiv belastetes Material mit sich. Ein intensiver Check per Strahlungsmessgerät ist nach einem solchen Ausflug deshalb Pflicht.

Professionelle Strahlungsmesser

Für den professionellen Bedarf sind die einfacheren Geigerzähler übrigens nicht ausgelegt. Zwar arbeiten auch viele Einsteigergeräte mit einer brauchbaren Genauigkeit. Geeicht sind diese Modelle jedoch nicht. Wer zum Beispiel bei der Laborarbeit oder anderweitig beruflich auf belastbare Strahlungstests angewiesen ist, muss sich bei den entsprechend zertifizierten Messgeräten umsehen. Diese spielen allerdings in einer weitaus höheren Preisklasse als gewöhnliche Geigerzähler.

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Geigerzähler sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Messgrößen
  • - Messbereich
  • - Messwertspeicher
  • - Kumulierte Strahlungsmessung
  • - USB-Port
  • - Audio-Datenport
  • - Einstellbarer Schwellenwert
  • - Grafisches Display
  • - Displaybeleuchtung

Messgrößen

Strahlungsmessgeräte sind darauf ausgelegt, ionisierende Strahlung zu messen. Dabei unterscheidet man zwischen mehreren Strahlungsarten. Beta- und vor allem Gammastrahlung sind dabei die wichtigsten Messgrößen. Denn hier droht bei hoher Intensität ein Gesundheitsrisiko. Und auch die in der Medizin häufig verwendete Röntgenstrahlung kann bei starker oder häufiger Einwirkung problematisch sein. Einige Strahlungsmessgeräte erfassen deshalb auch vorhandene Röntgenstrahlung, die nur geringfügig niedrigere Energien aufweist als Gammastrahlung. Vereinzelte Geigerzähler sind darüber hinaus in der Lage, Alphastrahlung zu messen.

Messbereich

Die beim Ermitteln der Strahlendosis gebräuchliche Einheit ist Sievert (Sv). Bei 1 Sv liegt jedoch bereits eine extrem hohe Strahlenbelastung vor, der man in der Praxis eher bei astronomischen Phänomenen begegnet. Strahlungsmessgeräte zur irdischen Anwendung arbeiten deshalb in Messbereichen von einigen hundert Mikrosievert (µSv). Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, muss sich die Strahlendosis zusätzlich auf einen bestimmten Zeitraum beziehen. Geigerzähler geben die Messergebnisse deshalb in µSv pro Stunde (µSv/h) aus. Damit der Messvorgang auch innerhalb von Sekunden möglich ist, rechnet das Strahlungsmessgerät die gewonnenen Daten hoch. Viele Modelle sind derweil empfindlich genug, um bereits geringe Strahlenkonzentrationen zu registrieren. Der Messbereich beginnt hier oft bereits bei 0,1 µSv/h und weniger. Das obere Ende der Skala variiert bei durchschnittlichen Geigerzählern meist zwischen 100 und 1.000 µSv/h. Je größer das Spektrum ist, umso besser.

Messwertspeicher

Damit die Messergebnisse nicht nur temporär ablesbar sind, sollten sie sich direkt im Strahlungsmessgerät speichern lassen. Dadurch kann man sie auch später noch abrufen oder ganze Testreihen mit dem Geigerzähler vornehmen. Darüber hinaus erleichtert das Speichern der Messwerte eine spätere Analyse und Weiterverarbeitung der Daten. Das mühsame manuelle Notieren jedes Ergebnisses entfällt.

Kumulierte Strahlungsmessung

Einige Strahlungsmessgeräte sind in der Lage, auch über längere Zeiträume hinweg die Strahlenkonzentration zu überwachen. Das ist unter anderem dann hilfreich, wenn mit stärkeren Schwankungen oder unbeabsichtigtem Strahlungsaustritt zu rechnen ist. Geräte zur kumulierten Strahlungsmessung nennt man auch Dosimeter. Insbesondere Berufsgruppen, die bei einem Einsatz über längere Zeit in Kontakt mit radioaktiver Strahlung sind, tragen ein Dosimeter bei sich. Damit lässt sich genau feststellen, wie stark die Belastung über den gesamten Zeitraum hinweg ausfällt, anstatt nur die momentane Strahlendosis zu erfassen.Vergleich von Strahlungsmessgeräten und Geigerzählern

Tschernobyl ist eine Geisterstadt, in der immer noch erhöhte Radioaktivität gemessen wird (Foto: GQ Electronics)

USB-Port

Für die längerfristige Archivierung der Messwerte sollten Strahlungsmessgeräte den Datentransfer zum Computer ermöglichen. Dies funktioniert bei heutigen Modellen meist per USB-Port. In Verbindung mit einer Software, die dem Strahlungsmessgerät für gewöhnlich beiliegt, lassen sich die Messdaten anschließend auswerten und zum Beispiel in Form von Grafiken und Statistiken weiterverarbeiten. Achten Sie deshalb auf einen vorhandenen USB-Port, um in den Genuss dieser Zusatzfunktionen zu kommen. Strahlungsmessgeräte mit USB-Anschluss kommen meist mit dem passenden Kabel. Andernfalls kann man dieses auch für ein paar Euro im Computer- und Elektrohandel nachkaufen.

Audio-Datenport

Es sind besonders kompakte Geigerzähler erhältlich, die man nur in Verbindung mit einem Smartphone nutzen kann. Sie sind also keine eigenständigen Geräte, sondern bestehen lediglich aus dem notwendigen Detektor, der sich in einem geschlossenen Kunststoffgehäuse befindet. Zum Bedienen und Auswerten der Messungen schließt man das Miniatur-Strahlungsmessgerät per 3,5-mm-Klinkenstecker an das Telefon an. Die Übertragung der Messergebnisse funktioniert per Audiosignal. Zur Interpretation bzw. Zählung der Klick-Geräusche, die charakteristisch für Geigerzähler sind, muss eine entsprechende App installiert sein. Es sind auch vereinzelte Strahlungsmessgeräte erhältlich, die sowohl eigenständig funktionieren als auch einen Audio-Datenport aufweisen. In diesem Fall stellt der Anschluss eine nützliche, aber nicht zwingend notwendige Erweiterung dar.

Einstellbarer Schwellenwert

Höherwertige Strahlungsmessgeräte erlauben es, einen individuellen Schwellenwert festzulegen. Besonders hilfreich ist das bei Langzeitmessungen und beim Überwachen von Anlagen, in denen ein Strahlungsaustritt nicht ausgeschlossen ist. Übersteigt die Strahlenkonzentration diesen Schwellenwert, schlägt der Geigerzähler sofort Alarm.

Grafisches Display

Moderne Strahlungsmessgeräte besitzen zuweilen ein größeres Display, das nicht nur Zahlen anzeigen kann. Stattdessen ist der Bildschirm in mehr oder weniger viele Bildpunkte (Pixel) unterteilt. Dadurch kann der Geigerzähler auch grafische Symbole oder beispielsweise ein Balkendiagramm darstellen. Das erweitert nicht die grundlegende Funktionalität, kann aber gerade bei häufigem Gebrauch angenehmer in der Anwendung sein.

Displaybeleuchtung

Beim Arbeiten mit einem Strahlungsmessgerät kann man sich nicht immer auf optimale Lichtverhältnisse verlassen. Darum sollte die verbaute Anzeige über eine Beleuchtung verfügen oder selbstleuchtend sein. Denn andernfalls tappt man beim Messen der Strahlung im sprichwörtlichen Dunkel.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Strahlungsmessgeräten sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

Gamma-Scout

Die Gamma-Scout GmbH & Co. KG hat ihren Firmensitz in Schriesheim. Hier entwickelt das Unternehmen Strahlungsmessgeräte und das notwendige Zubehör für die eigenen Produkte.

GQ Electronics

Das US-amerikanische Unternehmen GQ Electronics hat sich auf die Herstellung von Geigerzählern spezialisiert. Das Sortiment richtet sich dabei vor allem an Privatanwender, aber auch an bestimmte Berufsgruppen wie Flug- und Sicherheitspersonal.

Soeks

Seit 2008 entwickelt das Unternehmen Soeks in den USA Messgeräte für verschiedene Anwendungsbereiche. Umwelt- und Strahlungsmessgeräte sowie Zubehörartikel vertreibt Soeks inzwischen in mehr als 40 Ländern weltweit.

Weitere Messtechnik-Geräte finden Sie hier:

Vergleichsportal für Stromverbrauchszähler

Stromverbrauchszähler ermitteln genau wie Stromzähler auch den verbrauchten Strom. Der Unterschied: Man kann hiermit auch den Verbrauch einzelner Geräte prüfen.

Vergleichsportal für Laser-Wasserwaagen

Laser-Wasserwaagen funktionieren wie herkömmliche Wasserwagen – nur dass hier noch ein zusätzlicher Laser verbaut ist. Je nach Modell kann dieser mehrere Aufgaben erfüllen.

Vergleichsportal für Infrarot-Thermometer

Infrarot-Thermometer dienen dazu, die Temperatur von Oberflächen zu messen. Tatsächlich geschieht das berührungslos durch die Verwendung eines Laserstrahls.

Vergleichsportal für Laser-Entfernungsmesser

Im Alltag und Beruf ersetzen Laser-Entfernungsmesser heute den klassischen Zollstock und das Maßband. Mithilfe der Lasertechnik funktioniert das sehr genau und mit wenig Aufwand.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

Schließlich erhalten Sie noch die Möglichkeit, durch einfaches Klicken auf die Produktbilder, die Preisangaben oder Kundenbewertungen zu den entsprechenden Produkt-Angeboten von amazon zu gelangen. Dort können Sie die Produkte dann auch kaufen. Bei RATUNDGEBER verhält es sich also nicht anders als z. B. bei Check24. Weiterhin hat das Vergleichsportal RATUNDGEBER für Sie ermittelt, in welchen Onlineshops Sie die Produkte sonst noch kaufen können. Durch Klicken auf die entsprechenden Logos gelangen Sie zu den entsprechenden Shops.

(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.