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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welche Photovoltaikanlage hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche Photovoltaikanlage ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht eine Photovoltaikanlage aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Photovoltaikanlagen durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung vorausgewählt. Diese Modelle können eine Leistung von bis zu 3.000 Watt bzw. 3 kW liefern. Dazu müssen die auf mehrere Solarmodule verteilten Solarzellen das Sonnenlicht in Strom umwandeln. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet ergibt sich dadurch eine Energieausbeute von rund 2.850 Kilowattstunden (kW/h). Der mitgelieferte Wechselrichter passt die erzeugte Gleichspannung an die im Stromnetz gebräuchliche Wechselspannung von ca. 230 Volt an. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Photovoltaikanlagen ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
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Preis-Leistungs-Verhältnis:
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Preis-Leistungs-Verhältnis:
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Preis-Leistungs-Verhältnis:
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3/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

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5/5  Wechselrichter:

ja


0/5  Stromspeicher:

-


0/3  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


4/4  Montagematerial:

ja


3/3  Energiemessgerät:

ja


3/3  Internet-

überwachung:

ja

3/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

12


5/5  Wechselrichter:

ja


0/5  Stromspeicher:

-


0/3  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


4/4  Montagematerial:

ja


0/3  Energiemessgerät:

-


3/3  Internet-

überwachung:

ja

3/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

12


5/5  Wechselrichter:

ja


0/5  Stromspeicher:

-


0/3  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


4/4  Montagematerial:

ja


0/3  Energiemessgerät:

-


3/3  Internet-

überwachung:

ja

3/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

12


5/5  Wechselrichter:

ja


2/5  Stromspeicher:

1920 Ah


0/3  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


4/4  Montagematerial:

ja


0/3  Energiemessgerät:

-


0/3  Internet-

überwachung:

-

3/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

12


5/5  Wechselrichter:

ja


5/5  Stromspeicher:

23.400 Ah


0/3  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


0/4  Montagematerial:

-


0/3  Energiemessgerät:

-


0/3  Internet-

überwachung:

-

GUT
26 von 36 Punkten
BEFRIEDIGEND
23 von 36 Punkten
BEFRIEDIGEND
23 von 36 Punkten
BEFRIEDIGEND
22 von 36 Punkten
BEFRIEDIGEND
21 von 36 Punkten
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Wofür braucht man eine Photovoltaikanlage und wie funktioniert sie?

Mit einer Photovoltaikanlage wandelt man Sonnenlicht in Elektrizität um. Verantwortlich dafür ist der photoelektrische Effekt, der innerhalb der Solarzellen stattfindet. Die Solarzellen sind flächig auf größeren Solarmodulen zusammengefasst, die man auf freier Fläche oder zum Beispiel dem Hausdach montiert. In Reihe geschaltet summiert sich die Leistung der einzelnen Panels, welche die Energie in Form einer Gleichspannung mit meist 24 oder 48 Volt abgeben. Über entsprechende Kabel gelangt der Strom in einen Wechselrichter. Dieser transformiert den Gleichstrom in die Netz-übliche Wechselspannung mit etwa 220 bis 240 Volt und passt gegebenenfalls noch die Frequenz an. Das ist deshalb wichtig, weil gängige Elektrogeräte andernfalls nicht funktionieren würden. Und auch das Einspeisen des Solarstroms in das hiesige Netz verlangt eine vorherige Richtung. Für noch mehr Unabhängigkeit und Ausfallsicherheit lassen sich auch Akkumulatoren in die Photovoltaikanlage einbinden. Darin kann das System am Tage Strom zwischenspeichern.Vergleich von Photovoltaikanlagen bei RATUNDGEBER

Solarmodule einer Photovoltaikanlage passen auf fast jedes Hausdach (Foto: reimax16 - Fotolia.com)

Solarzelle ist nicht gleich Solarzelle

Gängige Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung sind in 90 % der Fälle mit Solarzellen aus Siliciumkristallen bestückt. Diese vergleichsweise günstigen Halbleiter haben sich bei der Stromerzeugung aus Sonnenlicht sehr gut bewährt. Außerdem ist der Rohstoff in großen Mengen zu finden, was die Herstellungskosten relativ niedrig hält. Je nach Anwendungsbereich setzt die Industrie zur Zeit noch auf drei unterschiedliche Arten von Solarzellen. Im Einzelnen sind das die so genannten Dünnschichtzellen, die monokristallinen und die polykristallinen Zellen.

Monokristalline Zellen

Die monokristallinen Zellen tragen ihren Namen deshalb, weil man für sie ganze Siliciumkristalle verwendet. In Scheiben geschnitten erhält man daraus das Ausgangsmaterial für die einzelnen Solarzellen, die oft in sattem Blau, manchmal auch schwarz oder grau glänzen. Im Fachjargon nennt man die meist vier- oder achteckig zugeschnittenen Scheiben auch Wafer. Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Wirkungsgrades bilden monokristalline Zellen die am häufigsten in Photovoltaikanlagen verbauten Solarzellen-Typen. Etwa 13 bis 18 % des Sonnenlichtes wandeln sie in elektrischen Strom um.

Polykristalline Zellen

Gerade bei günstigeren Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung sind oftmals polykristalline Solarzellen im Einsatz. Mit einem Wirkungsgrad von rund 13 bis 15 % sind sie etwas weniger effizient als ihre monokristallinen Verwandten. Dafür sind sie auch billiger zu haben. Optisch unterscheiden sich polykristalline Zellen vor allem durch ihre gebrochene Struktur. Anstelle ganzer Kristalle verwendet man hierbei nämlich Scheiben von zu Blöcken gegossenem Silicium. Die für gewöhnlich quadratischen Solarzellen können blau oder silbergrau sein. Ihre Lebensdauer beträgt durchschnittlich 30 Jahre. Damit ausgestattete Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung können also über einen langen Zeitraum hinweg wirtschaftlich arbeiten, ohne dass ein Austausch der Solarmodule notwendig ist.

Dünnschichtzellen

Bei Dünnschichtzellen gibt es die größten Schwankungen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz zu verzeichnen. Ein Großteil der sehr flach und biegsam konstruierten Solarzellen wandelt gerade einmal 6 bis 12 % des Lichts in Elektrizität um. Das ist für Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung zu wenig. Ihr Einsatz ist aufgrund der Flexibilität eher bei beweglichen Teilen, elektronischen Kleingeräten oder mobilen Solar-Ladegeräten sinnvoll. Neuere Varianten der Dünnschichtzellen sind die so genannten CIS-Zellen. Hier sind Wirkungsgrade von bis zu 20 % möglich. Aufgrund der geringeren Haltbarkeit, im Vergleich zu mono- und polykristallinen Zellen, sind jedoch auch diese nicht in handelsüblichen Solaranlagen verbaut.

Zukünftige Photovoltaikanlagen

Der Klimawandel erfordert eine rasche Neuorganisation der Energieerzeugung. Um den Ausstoß umweltschädlicher Emissionen radikal zu senken, sind regenerative Verfahren deshalb die einzig sinnvolle Alternative zu Kohle & Co. Die Technologien in Form von Wasser-, Wind- und Sonnenenergie sind längst da. Angesichts des Bedarfs obliegt es dennoch der Industrie, weiter zu forschen und die Effizienz zu verbessern. Aktuelle Innovationen im Bereich der Solarzellen erscheinen vielversprechend. Zu nennen wären da zum Beispiel organische Solarzellen. Eine kurze Lebensdauer macht diese allerdings nicht für den Einsatz in Photovoltaikanlagen tauglich. Ganz anders sieht es bei den so genannten GaAs-Halbleiter-Zellen aus. Sind diese erst reif für die Massenproduktion, können sie sich zu einer lohnenswerten und auch bezahlbaren Alternative für neue Photovoltaikanlagen entwickeln. Mit rund 25 % Energieausbeute sind sie den bisherigen Solarzellen-Typen deutlich überlegen. Bis es soweit ist, müssen sich Käufer allerdings noch mit den oben beschriebenen Varianten zufrieden geben.

Die Photovoltaikanlage optimal ausrichten

Egal, welcher Solarzellen-Typ zum Einsatz kommt: Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung können nur dann effizient arbeiten, wenn die Solarmodule in einem günstigen Winkel zur Sonne ausgerichtet sind. Im Idealfall beträgt dieser 30 bis 35°. Sollen Photovoltaikanlagen aber eine über das gesamte Jahr hinweg möglichst ausgeglichene Stromerzeugung bieten, ist ein Winkel von ca. 55° besser. Die durch den veränderlichen Sonnenstand bedingten Schwankungen sind dadurch sehr viel geringer. Sofern es sich vor Ort technisch realisieren lässt und das Budget mitspielt, kann man auch nachgeführte Solarmodule installieren. Sensoren ermitteln dabei permanent die Position der Sonne. Eine elektronisch gesteuerte, motorisierte Unterkonstruktion schwenkt die Solarmodule im Lauf des Tages allmählich von Ost nach West. Das maximiert den Wirkungsgrad und erhöht so die Energieausbeute. Aufgrund des Aufwandes sind nachgeführte Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung jedoch eher selten im Privatgebrauch zu finden.

Mehr Unabhängigkeit durch Inselanlagen

Viele Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung sind so genannte Inselanlagen. Dabei handelt es sich um Systeme, die auch gänzlich ohne Anschluss an das Stromnetz auskommen. In vielen Regionen der Welt sind sie die einzige Möglichkeit, die Stromversorgung sicherzustellen. Um auch in entlegenen Gebieten ohne Netzanschluss Kühlschrank, Herd und andere Verbraucher rund um die Uhr nutzen zu können, müssen Inselanlagen über Stromspeicher verfügen. Außerdem sollten genügend leistungsstarke Solarmodule installiert sein, die tagsüber einen entsprechenden Überschuss an Strom generieren. Der nicht verbrauchte Anteil landet dann nämlich in den Akkumulatoren und lässt sich abends und nachts nutzen, wenn die Solarzellen Pause machen. Man kann auch hierzulande trotz Netzanschluss von Inselanlagen profitieren. In dem Fall dienen sie nämlich als Notstromversorgung, falls das Netz einmal ausfällt. Solche Backup-Systeme können unmittelbar auf einen Stromausfall reagieren und somit die unterbrechungsfreie Versorgung sichern.

Der Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen

Wie hoch der Anteil der umwandelbaren Sonnenenergie bei Solarzellen ausfällt, ist weiter oben bereits beschrieben. Technisch bedingt kommt es in Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung aber zu weiteren Verlusten, was die letztlich nutzbare Energiemenge weiter reduziert. Notwendige Komponenten, wie beispielsweise der Wechselrichter, sind dafür verantwortlich. Zudem spielt die nicht immer ideale Ausrichtung der Solarmodule eine Rolle. Laut Statistik sind von der auftreffenden Sonnenstrahlung am Ende nur noch 7,5 bis 13 % an elektrischer Energie übrig. Der Hauptteil des Sonnenlichts lässt sich also auch mit der besten Solaranlage nicht nutzen. Dennoch bleibt bei Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung meist genügend Strom übrig, um sich selbst zu versorgen - sofern genügend Panels installiert sind.

Wissenswertes zur Leistung von Photovoltaikanlagen

Die Leistung ist bei Solaranlagen oft in Watt (W) angegeben. Da jedoch die Bedingungen, unter denen die Module arbeiten, variieren, ist der Wert nicht immer repräsentativ. Schließlich spielen Faktoren, wie Lufttrübungen, Temperatur und das Lichtspektrum eine wichtige Rolle bei der Solarstromerzeugung. Aus diesem Grund hat die Industrie Testbedingungen definiert, unter denen man die jeweiligen Photovoltaikanlagen besser vergleichen kann. Bei 25°C bestrahlt man die Solarzellen dabei mit einer Stärke von 1.000 W/m2. Die dabei erzeugte Leistung der Photovoltaikanlagen ist in Wp (Watt peak) angegeben. Eine Bestrahlungsstärke dieser Größenordnung kommt bei uns jedoch kaum vor. Je klarer die Luft ist und je näher man sich am Äquator befindet, desto realistischer ist ein solcher Wert.

So verbessern Sie Ihre CO2-Bilanz

Eine große Motivation für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage mit 3 kW Leistung ist zweifellos die damit zu erzielende Rendite. In Verbindung mit dem guten Gewissen, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, sich keine Photovoltaikanlage anzuschaffen. Wer die nötige Fläche zur Verfügung hat, kann durch diese Maßnahme sein eigenes kleines Solarkraftwerk in Betrieb nehmen und dadurch auf den Zukauf von Strom zum Beispiel aus Kohle verzichten. Mehr noch: Anfallende Überschüsse können Sie direkt in das Stromnetz einspeisen und so selbst zum Ökostrom-Versorger werden. Dadurch leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und können davon zusätzlich sogar finanziell profitieren. Wie das geht, wollen wir im Folgenden näher erläutern.

Solarstrom selbst gemacht

Bevor man den in Eigenregie gewonnenen Strom weiterverkauft, geht es zunächst darum, seinen Eigenbedarf zu decken. Dadurch lässt sich bereits viel Geld einsparen. Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung liefern meist genug Strom, um einen Haushalt mit 2 bis 3 Personen zu versorgen. Am besten schauen Sie vor dem Kauf Ihrer Solaranlage in die letzten Stromrechnungen. Darin ist der genaue Jahresverbrauch in kWh (Kilowattstunden) verzeichnet. Statistisch gesehen liefern Photovoltaikanlagen 950 kWh pro Jahr und pro kWp Leistung. Bei 3 kW generieren Sie also ungefähr 2.850 kWh Strom im Jahr. Wer zusätzlich noch Geld mit dem erzeugten Solarstrom verdienen will, kann aber auch größere Photovoltaikanlagen installieren, sofern genügend Fläche vorhanden ist.

Strom verkaufen

Um die Energiewende in Deutschland auf Trab zu bringen, hat sich der Gesetzgeber einiges einfallen lassen. Eine große Motivationshilfe für Privathaushalte und Gewerbe gleichermaßen sind dabei die Vergütungen für selbst produzierten Strom. Auf einem besonders hohen Niveau lagen diese zwischen 2009 und 2013. In jener Zeit waren deshalb die bislang höchsten Absatzzahlen für Photovoltaikanlagen zu verzeichnen. Die Anschaffungskosten sind in den vergangenen Jahren allerdings gesunken, weshalb man auch die Vergütungen reduziert hat. Dennoch liegen sie weiterhin auf einem attraktiven Niveau. Wie viel sich mit der eigenen Solaranlage verdienen lässt, hängt dabei von der Leistung ab.

Mehr Leistung, mehr Geld

Wer den von der Photovoltaikanlage generierten Strom ins Netz einspeist, erhält einen bestimmten Betrag je Kilowattstunde. Die exakte Höhe der Vergütung ist im EEG, dem Erneuerbare Energien Gesetz, geregelt. Interessant dabei ist, dass der Betrag umso höher ausfällt, je leistungsstärker die Solaranlage ist. Die Rendite steigt also nicht nur absolut, sondern auch relativ mit der Nennleistung. Bekommt man bei einer Anlage mit 500 Wp noch 10,73 ct/kWh, sind es bei 10 kWp schon 12,71 - fast 20 % mehr. Da bei der Höhe der Vergütung künftig eher mit weiteren Senkungen zu rechnen ist, lohnt es sich, schnell zu sein. Denn der am Tag der Inbetriebnahme geltende Betrag bleibt für die folgenden 20 Jahre festgeschrieben. Erneute Anpassungen gelten dann nur noch für neu installierte Photovoltaikanlagen.

Finanzierung von Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung

Um in den Genuss einer eigenen Solaranlage zu kommen, muss man leider zunächst Geld investieren. Für Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung sind schließlich mehrere tausend Euro fällig. Wer dieses Kapital nicht zur Verfügung hat, kann aber eine Förderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Diese übernimmt dann nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Montagekosten. Schließlich soll jeder Haushalt die Möglichkeit haben, sich eine Photovoltaikanlage zuzulegen.

Wie sehen die Konditionen aus?

Um die langfristige finanzielle Belastung durch den Kredit der KfW auf einem möglichst niedrigen Niveau zu halten, liegt der Zinssatz bei gerade einmal 1,21 %. Dadurch ist eine wirtschaftliche Nutzung der Photovoltaikanlage mit 3 kW Leistung möglich. Beachtlich ist auch die maximale Höhe der Förderung. Bis zu 50 Millionen Euro vergibt die KfW und unterstützt damit neben Privathaushalten auch größere Betriebe und Landwirte. Die Laufzeit kann dabei 5, 10 oder 20 Jahre betragen, wobei 1, 2 bzw. 3 Jahre Anlaufzeit tilgungsfrei sind. Im Falle der längsten Laufzeit muss die technische und wirtschaftliche Lebensdauer der Solaranlage mindestens 10 Jahre betragen. In der Regel sollte es damit also keine Probleme geben. Gute Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung halten sogar noch sehr viel länger.

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Solarzellen-Typ
  • - Solarmodule
  • - Wechselrichter
  • - Stromspeicher
  • - Einspeisung
  • - Anschlusskabel
  • - Montagematerial
  • - Energiemessgerät
  • - Internetüberwachung

RATUNDGEBER vergleicht Photovoltaikanlagen bis 3 kW

Auch auf einem Flachdach kann man die Solarmodule einer Photvoltaikanlage aufstellen. (Foto: diyanadimitrova - Fotolia.com)

Solarzellen-Typ

Die derzeit gängigen Solarzellen, die man in Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung benutzt, unterscheiden sich in Herstellungsweise, Optik und - für den Endverbraucher relevant - im Wirkungsgrad und Kaufpreis. Am weitesten verbreitet sind dabei monokristalline Zellen. Diese stammen von Siliciumkristallen und erreichen eine Energieausbeute von etwa 13 bis 18 %. Dieses Plus an Effizienz gegenüber den polykristallinen Solarzellen bezahlt man jedoch mit einem höheren Anschaffungspreis. Bei der günstigeren Variante, den polykristallinen Zellen, handelt es sich um in Scheiben geschnittene Blöcke, die zuvor aus flüssigem Silicium gegossen wurden. Ihr Wirkungsgrad beträgt rund 13 bis 15 %. Generell lassen sich Photovoltaikanlagen mit monokristallinen Solarzellen deshalb eher empfehlen, sofern sie das vorhandene Budget nicht sprengen.

Solarmodule

In den Solarmodulen findet die Erzeugung der elektrischen Energie statt. Typische Photovoltaikanlagen mit 3 kW bringen meist mehrere dieser Panels mit. Durch die Reihenschaltung summiert sich dabei die Leistung auf den angegebenen Gesamtwert. Aufgrund der Verteilung der Stromerzeugung auf mehrere Module, ergeben sich einige Vorteile. Kommt es beispielsweise zu einem Defekt, muss man nicht gleich die gesamte Anlage austauschen, bzw. reparieren. Das spart Geld. Des Weiteren kann die Photovoltaikanlage weiterhin Strom erzeugen, bis man das beschädigte Element gewechselt hat. Dazu muss man eventuell die Verkabelung ändern. Hinzu kommt, dass die häusliche Dachfläche meist begrenzt ist und die einzelnen Solarmodule um Fenster und Schornsteine herum zu platzieren sind. Mit vielen kleinen Panels lässt sich deshalb im Schnitt mehr Fläche nutzen als es bei großen Modulen möglich ist. Photovoltaikanlagen mit mehreren Solarmodulen sind gerade im Privatgebrauch deshalb die meist effizientere Variante.

Wechselrichter

Der erzeugte Gleichstrom mit einer Spannung von 24 oder 48 V eignet sich nicht für handelsübliche Elektrogeräte. Und auch für die Einspeisung ins Stromnetz ist zunächst eine Anpassung von Nöten. Zuständig dafür sind Wechselrichter. Sie machen aus der Gleichspannung eine nutzbare Wechselspannung mit etwa 220 bis 240 V. Dabei passen die Geräte auch die Frequenz an den Netzstandard von 50 Hz (Hertz) an. Die meisten Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung kommen mit einem einzelnen, zentralen Wechselrichter. Daran sind sämtliche Solarmodule anzuschließen. Es sind jedoch auch Sets erhältlich, in denen sich die Arbeit auf mehrere Mikro-Wechselrichter verteilt. Vorteilhaft ist das zum Beispiel, wenn man die Photovoltaikanlage schrittweise ausbauen möchte oder einzelne Komponenten kostengünstig austauschen will.

Stromspeicher

In einigen Bundles sind auch Stromspeicher bereits inkludiert. Meist handelt es sich dabei um große Blei-, Lithium- oder Gel-Akkus. Am Tage produzierter Strom lädt diese auf, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Sobald der Strom ausfällt oder die Solarzellen nicht genügend Energie liefern, kompensieren die Batterien den Mangel. Wer eine Photovoltaikanlage mit 3 kW Leistung als unabhängige Inselanlage oder Backup-System verwenden will, sollte deshalb ein Set wählen, das genügend Stromspeicher enthält. Entscheidendes Kriterium ist dabei die Kapazität, die in Amperestunden (Ah) beschrieben ist. Pro Batterie sind Kapazitäten von etwa 100 bis 200 Ah üblich. Theoretisch lassen sich davon beliebig viele anschließen. Eine höhere Gesamtkapazität kann eine dementsprechend längere Zeit überbrücken. Beachten Sie bei der Installation, dass den Akkus ein Laderegler vorzuschalten ist. Handelt es sich um eine Photovoltaikanlage, bei der die Stromspeicher bereits inkludiert sind, sollte auch der passende Laderegler nicht fehlen. Man kann ihn aber auch separat kaufen.Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen

Die Montage von Solarmodulen einer Photovoltaikanlage sollte man Fachhandwerkern überlassen. (Foto: Marco2811 - Fotolia.com)

Einspeisung

Damit man nicht nur für sich selbst Solarstrom produziert, sondern die wertvolle Energie auch verkaufen kann, sollte die Photovoltaikanlage mit 3 kW Leistung auch die Einspeisung ins Stromnetz erlauben. Wer will, kann die Solaranlage sogar ausschließlich dafür nutzen. Hat man den notwendigen Platz, sollte man diesen allerdings auch ausschöpfen. Denn dadurch kann man sich über eine noch höhere Rendite freuen. Photovoltaikanlagen mit hoher Leistung generieren schließlich mehr Energie und bringen obendrein mehr Geld pro Kilowattstunde Strom. Bei durchschnittlich 2.850 kWh im Jahr, ergäbe sich eine Vergütung von etwa 350 EUR, sofern man die gesamte Energie weiterverkauft.

Anschlusskabel

Auch wenn Photovoltaikanlagen generell als vollständige Sets kommen sollten, liegen die notwendigen Anschlusskabel nicht immer bei. In dem Fall muss man sie separat kaufen, was die Kosten für die betriebsfähige Solaranlage in die Höhe treibt. Dafür kann man direkt die optimale Länge wählen. Denn die mitgelieferten Anschlusskabel können unter Umständen zu kurz ausfallen. Dennoch sind Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung, die sämtliches Zubehör beinhalten, prinzipiell vorzuziehen. Denn so kann man sofort mit der Stromerzeugung beginnen.

Montagematerial

Auch das erforderliche Montagematerial lassen viele Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung vermissen. Dabei ist eine solide Befestigung mittels Montageschienen, Befestigungsschrauben etc. wichtig, um für eine optimale Sicherheit der Solaranlage zu sorgen. Beachten Sie aber, dass man unterschiedliche Unterkonstruktionen benötigt. Denn die Installation funktioniert zum Beispiel auf Pfannendächern anders als auf einem Flachdach. Dementsprechend muss das mitgelieferte Montagematerial auch das passende für den eigenen Bedarf sein.

Energiemessgerät

Ein angeschlossenes Energiemessgerät ermittelt die momentane Leistung der Photovoltaikanlage und zählt die produzierten Kilowattstunden. Meist kann man an dem Energiemessgerät auch Durchschnittswerte für bestimmte Zeiträume berechnen lassen. Wichtig ist das vor allem dann, wenn man den Strom in das öffentliche Netz einspeist und so Geld verdienen möchte. In diesem Fall muss ein solcher Stromzähler an der Einspeisung installiert sein, um die genaue Energiemenge aufzuzeichnen. Bei einer guten Photovoltaikanlage mit 3 kW Leistung sollte er deshalb nicht fehlen.

Internetüberwachung

Um nicht nur vor Ort die Stromerzeugung zu kontrollieren, bieten viele gute Photovoltaikanlagen mit 3 kW Leistung auch eine Überwachung über das Internet. Die Elektronik überträgt dabei alle wichtigen Parameter meist per WiFi-Modul. Mit einem passenden Endgerät, wie zum Beispiel dem Smartphone oder Tablet, können Sie dadurch von praktisch überall aus einen Blick auf die Daten Ihrer Solaranlage werfen.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Photovoltaikanlagen sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

bau-tech

Bei der aus Bad Sülzen stammenden bau-tech Solarenergie GmbH finden sowohl Privatkunden als auch Gewerbetreibende mit höherem Energiebedarf passende Angebote. Komplette Photovoltaikanlagen, Energiespeichersysteme, einzelne Komponenten und Zubehör gehören dabei zum Portfolio von bau-tech.

Eco-Worthy

Seit 2002 ist die Firma Eco-Worthy als Anbieter für Photovoltaikanlagen aktiv. Das umfangreiche Sortiment beinhaltet auch eine breite Palette an Zubehörteilen und Ergänzungen für Solaranlagen. Diese richten sich speziell an Privatkunden.

miniJOULE

Die miniJOULE GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Reußenköge. Der Anbieter von Solaranlagen hat sowohl ganze Komplettlösungen im Angebot als auch einzelne Komponenten und Zubehör.

PuntoEnergia Italia

PuntoEnergia Italia SRL ist ein italienisches Unternehmen, das auf den Vertrieb von Photovoltaikanlagen spezialisiert ist. Dafür arbeitet der Anbieter mit mehreren Herstellern der einzelnen Komponenten zusammen. Sowohl ganze Solaranlagen als auch einzelne Elemente oder Erweiterungen sind im Katalog von PuntoEnergia Italia zu finden. Das Angebot richtet sich dabei an Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen. Käufer erhalten zudem einen technischen Support bei dem Unternehmen.

Weitere Solartechnik finden Sie hier:

Vergleichsportal für Camping Solaranlagen bis 100 W Tanja Moosmann - Photovoltaikanlagen (bis 3 kW)

Camping-Solaranlagen mit 600 W sind für mobile Zwecke bereits recht stattliche Systeme, die kaum Wünsche offen lassen. Denn damit lässt sich sogar ein höherer Verbrauch problemlos decken.

Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen (bis 1 kW)

Ein stärkeres ökologisches Bewusstsein hat dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin groß ist. So arbeitet die Photovoltaik-Industrie fieberhaft an Solarzellen.

Vergleichsportal für Wechselrichter

Typische Einsatzorte für Wechselrichter sind Photovoltaikanlagen. Dabei muss man den elektrischen Strom so umwandeln, dass er bestimmten Spezifikationen entspricht. Darum spricht man auch vom Solarwechselrichter.

Vergleichsportal für Laderegler

Ein Laderegler ist ein recht handliches Gerät, das den Akkumulatoren vorzuschalten ist. Der Grund: Man schützt dadurch die Stromspeicher, zum Beispiel vor dem Tiefentladen oder einer Überladung.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

Schließlich erhalten Sie noch die Möglichkeit, durch einfaches Klicken auf die Produktbilder, die Preisangaben oder Kundenbewertungen zu den entsprechenden Produkt-Angeboten von amazon zu gelangen. Dort können Sie die Produkte dann auch kaufen. Bei RATUNDGEBER verhält es sich also nicht anders als z. B. bei Check24. Weiterhin hat das Vergleichsportal RATUNDGEBER für Sie ermittelt, in welchen Onlineshops Sie die Produkte sonst noch kaufen können. Durch Klicken auf die entsprechenden Logos gelangen Sie zu den entsprechenden Shops.

(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.