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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welche Photovoltaikanlage hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche Photovoltaikanlage ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht eine Photovoltaikanlage aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Photovoltaikanlagen durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Photovoltaikanlagen vorausgewählt. Jede wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Zuständig sind dafür die mitgelieferten Solarmodule, auf denen die einzelnen Solarzellen montiert sind. Rund 2.000 Watt bzw. 2 kW Leistung liefern die Modelle. Das genügt, um etwa bis zu 1.900 kWh Strom pro Jahr zu gewinnen. Teil der Ausstattung sind dabei auch passende Wechselrichter. Sie sind notwendig, um die erzeugte Gleichspannung in 230 Volt Wechselstrom umzuwandeln. Dadurch lässt sich die elektrische Energie direkt nutzen und bei Bedarf teilweise oder komplett in das Stromnetz einspeisen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Photovoltaikanlagen ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
DSP Solar Kit Solar Inselanlage 2000 Wbau-tech 2000 Watt Photovoltaikanlage für PfannendachWccSolar Kit Solar 48 V 2000 WPuntoEnergia Italien Solar Baita Pro2 Kit 2000WECO-WORTHY 2KW 24V Off Grid Solar Panel Systeme
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Preis-Leistungs-Verhältnis:
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4/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


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überwachung:

ja

4/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

8


5/5  Wechselrichter:

ja


0/5  Stromspeicher:

-


0/4  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


4/4  Montagematerial:

ja


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3/3  Internet-

überwachung:

ja

4/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


4/4  Solarmodule:

8


5/5  Wechselrichter:

ja


5/5  Stromspeicher:

2.000 Ah


0/4  Einspeisung:

-


4/4  Anschlusskabel:

ja


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4/5  Solarzellen-Typ:

Polykristallin


3/4  Solarmodule:

8


5/5  Wechselrichter:

ja


2/5  Stromspeicher:

520 Ah


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ja


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5/5  Solarzellen-Typ:

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SEHR GUT
27 von 37 Punkten
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BEFRIEDIGEND
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Wofür braucht man eine Photovoltaikanlage und wie funktioniert sie?

Um Sonnenenergie in Elektrizität zu verwandeln, benötigt man eine Photovoltaikanlage. Dafür besitzen diese Solarmodule, auf denen mehrere Solarzellen flächig angeordnet sind. Diese Panels lassen sich über entsprechende Kabel in Reihe miteinander verschalten, was die Leistung der einzelnen Solarmodule miteinander addiert. Je nach Set sind ein oder mehrere Wechselrichter daran anzuschließen. Nur so kann man den erzeugten Strom mit gängigen Verbrauchsgeräten nutzen oder ihn gegen eine entsprechende Vergütung in das Netz einspeisen. Die Solarmodule selbst können nämlich nur Gleichstrom generieren, der in der Regel eine Spannung von 12, 24 oder 48 Volt besitzt. Uneingeschränkt nutzbar sind jedoch nur die Netz-üblichen 230 Volt Wechselspannung. Viele Photovoltaikanlagen bringen des Weiteren noch Akkumulatoren mit. Sie ermöglichen das Speichern von elektrischem Strom, um diesen zum Beispiel am Abend oder nachts nutzen zu können. Auf diesem Wege lassen sich die Zeiten ohne Sonnenschein überbrücken.Vergleich von Photovoltaikanlagen bei RATUNDGEBER

Solarmodule einer Photovoltaikanlage passen auf fast jedes Hausdach (Foto: reimax16 - Fotolia.com)

Der Aufbau von Solarzellen

Alle Photovoltaikanlagen benötigen eine Vielzahl von Solarzellen, um Strom aus Sonnenlicht gewinnen zu können. Bei etwa 90 % aller Modelle verwendet man dafür Silicium als Basismaterial. Dünne Scheiben des Rohstoffes sind dabei auf Trägerplatten befestigt. Siliciumkristalle haben sich als sehr vorteilhaft für den Einsatz in Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung erwiesen. Ihr Wirkungsgrad und vor allem die Lebensdauer sind relativ hoch. Darüber hinaus ist Silicium praktisch auf der ganzen Welt massenhaft zu finden und entsprechend günstig. Aufgrund voneinander abweichender Herstellungsverfahren, unterscheidet man drei verschiedene Typen von Solarzellen: Polykristalline Zellen, monokristalline Zellen und Dünnschichtzellen.

Polykristalline Zellen

Insbesondere bei günstigeren Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung sind oftmals polykristalline Solarzellen verbaut. Man kann sie gut an ihrer auffälligen, bruchstückhaften Struktur erkennen. Im Zuge der Herstellung gießt man zunächst flüssiges Silicium zu großen Blöcken. Diese wiederum schneidet man in einzelne Scheiben, welche für gewöhnlich eine quadratische oder rechteckige Form aufweisen. Polykristalline Zellen sind meist blau oder silbergrau. Mit einer Energieeffizienz von ca. 13 bis 15 % gehören sie zur Mittelklasse. Eine recht hohe Lebensdauer von etwa 30 Jahren beschert ihnen dennoch einen wirtschaftlichen Nutzen beim Einsatz in Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung.

Monokristalline Zellen

Etwas besser schneiden im Vergleich dazu monokristalline Zellen ab. Hier beträgt der Wirkungsgrad in etwa 13 bis 18 % bei einer ähnlichen Lebenserwartung. Sie sind deshalb bei einem Großteil aller in Deutschland verwendeten Solaranlagen mit 2 kW Leistung verbaut. Allerdings sind sie auch etwas teurer als polykristalline Varianten. Bei der Produktion greift man auf ganze Siliciumkristalle zurück, die man direkt in dünne Scheiben sägt. Diese so genannten "Wafer" können dunkelblau, schwarz oder grau und zu Quadraten oder Achtecken geformt sein.

Dünnschichtzellen

Bei Dünnschichtzellen handelt es sich um eine besondere Form der Solarzellen. Ihr Wirkungsgrad variiert relativ stark und beginnt bei 6 %. Bei den so genannten CIS-Zellen kann er aber auch bis zu 20 % erreichen. Leider sind Dünnschichtzellen nicht allzu langlebig und kommen für Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung somit eher weniger in Frage. Stattdessen eignen sich die extrem flachen und biegsamen Zellen besser für Kleingeräte und bewegliche Teile. Dünnschichtzellen kann man gut an ihrer grünen oder rot-braunen Farbe erkennen.

Die Zukunft für Photovoltaikanlagen

Einem gesteigerten Umweltbewusstsein und nicht zuletzt der Energiewende ist es zu verdanken, dass die Nachfrage nach Solaranlagen nach wie vor hoch ist. Grund genug also, um weiterhin auf diesem Gebiet zu forschen und an neuen Innovationen zu arbeiten. Ein Resultat sind organische Solarzellen, die momentan noch Gegenstand der Forschung sind. Da von diesem Solarzellen-Typ jedoch nur eine geringe Lebensdauer zu erwarten ist, kommt er für Photovoltaikanlagen bislang nicht in Frage. Ganz anders sieht es hingegen bei einer zweiten Neuentwicklung aus: den GaAs-Halbleiter-Zellen. Der Anteil der umwandelbaren Energie liegt hier mit etwa 25 % auf einem beachtlichen Niveau, verglichen mit gängigen Silicium-Solarzellen. Und auch die Haltbarkeit steht der von mono- und polykristallinen Zellen in nichts nach. Es bleibt jedoch abzuwarten, wann die GaAs-Halbleiter-Solarzellen in die Massenproduktion gehen und im Zuge dessen auch preislich konkurrenzfähig sind. Bis dahin muss man sich mit den herkömmlichen Silicium-Zellen begnügen.

Auf die korrekte Ausrichtung achten

Nicht nur die Art der verwendeten Solarzellen hat Einfluss auf den Wirkungsgrad und damit auf die Leistung Ihrer Photovoltaikanlage. Ebenso entscheidend ist nämlich auch die richtige Ausrichtung der Solarmodule. Wer die Möglichkeit hat, installiert eine motorisierte Unterkonstruktion. Sensoren erfassen dabei den Sonnenstand und schwenken im Lauf des Tages mit. Dadurch trifft das Licht stets im optimalen Winkel auf die Energiewandler. Da sich ein solches System für Privathaushalte jedoch eher selten realisieren lässt, muss man aus dem starren Aufbau die größtmögliche Effektivität herausholen. Auf jeden Fall müssen die Panels möglichst gen Süden gerichtet sein. Neben der Himmelsrichtung ist aber auch auf eine gewisse Schräglage zu achten. Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden dabei ein idealer Winkel von 30 bis 35°. Um aber eine über das gesamte Jahr hinweg weitgehend gleichmäßige Energieausbeute zu erzielen, sollte er eher 55° betragen.

Inselanlagen

Hierzulande verwendete Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung dienen für gewöhnlich als Ergänzung zur netzbasierten Stromversorgung. In strukturschwachen Gegenden, die über keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz verfügen, müssen Solaranlagen dagegen den gesamten Bedarf decken. Dort kommen deshalb komplett eigenständige Systeme zum Einsatz, die so genannten Inselanlagen. Diese sollten leistungsstark genug sein, um alle angeschlossenen Verbraucher zu versorgen. Darüber hinaus muss sich auch ein Überschuss generieren lassen. Anstatt diesen jedoch ins Netz einzuspeisen und weiterzuverkaufen, speichert man die zusätzliche Energie in Akkumulatoren. Davon sollten genügend in der Photovoltaikanlage integriert sein. Denn in sonnenarmen Zeiten und in den Nachtstunden hängt die gesamte Versorgung allein von den Stromspeichern ab. Doch auch bei vorhandenem Netzanschluss können Inselanlagen sinnvoll sein. Kommt es einmal zum Stromausfall, dienen sie hier nämlich als Backup-Systeme. Im Notfall springen sie im Bruchteil einer Sekunde ein und garantieren so eine unterbrechungsfreie Energieversorgung.

Der Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen

Abhängig vom verwendeten Solarzellen-Typ, der Ausrichtung und den technischen Komponenten schwankt die durch Solaranlagen umwandelbare Energiemenge. Bei in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung sind vom auftreffenden Sonnenlicht am Ende ca. 7,5 bis 13 % als elektrische Energie nutzbar. Spielen die Kosten für die Anschaffung keine große Rolle, sollte man monokristalline Solarzellen verwenden. In Verbindung mit einer entsprechenden Unterkonstruktion, die die Solarmodule der Sonne nachführt, erreicht man schließlich den höchsten hierzulande möglichen Wirkungsgrad für seine Photovoltaikanlage.

Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen

Bei einer Vielzahl von Photovoltaikanlagen ist die Leistung nicht nur in Watt (W), sondern in Watt peak (Wp) angegeben. Dieser Angabe liegen dabei einheitliche Testbedingungen zugrunde, auf die sich die Industrie geeinigt hat, um Solarzellen und Photovoltaikanlagen besser miteinander vergleichen zu können. Die in Wp, bzw. kWp (Kilowatt peak) angegebene Leistung erreichen die Solaranlagen demnach bei einer Umgebungstemperatur von 25°C, während die Bestrahlungsstärke 1.000 Watt pro Quadratmeter (W/m²) beträgt. Und auch das Lichtspektrum ist in den Testbedingungen genau definiert. Zu beachten ist dabei, dass eine Bestrahlungsstärke von 1.000 W/m² hier eher selten erreichbar ist. Je klarer die Luft und je näher man sich am Äquator befindet, desto realistischer ist hingegen ein solcher Wert.

Decken Photovoltaikanlagen den Eigenverbrauch?

Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung sind eine sehr wirksame Maßnahme, um sich weitestgehend vom Energieversorger unabhängig zu machen. Ganz auf den Netzanschluss verzichten dennoch die wenigsten. Die Gefahr, aufgrund von Schwankungen regelmäßig ohne Strom dazustehen, ist in den nördlichen Breitengraden einfach zu groß. Finanziell gesehen ist es ohnehin sehr viel lohnender, einen temporären Überschuss in das öffentliche Netz einzuspeisen, anstatt ihn nur zu speichern oder gar verpuffen zu lassen. Ob die gewählte Solaranlage genug Leistung bringt, um den eigenen Verbrauch komplett abzudecken, lässt sich relativ leicht herausfinden. Anhand seiner bisherigen Stromrechnungen kann jeder den durchschnittlichen Jahresbedarf berechnen. Bei Photovoltaikanlagen gilt: Bei einer Nennleistung von 2 kW liegt die jährliche Ausbeute bei durchschnittlich 1.900 kWh. Wer den Platz hat, sollte jedoch ohnehin gleich ein größeres System installieren. Denn die Rendite durch den Verkauf von Solarstrom liegt bei leistungsstarken Photovoltaikanlagen auf einem höheren Niveau.

Sonne zu Strom zu Geld

Durch das Einspeisen der per Photovoltaikanlage erzeugten Energie in das Stromnetz, lässt sich ein beachtlicher Gewinn erzielen. Die Höhe der Vergütung ist allerdings in den letzten Jahren schrittweise gesunken, was den niedrigeren Anschaffungskosten für Solaranlagen geschuldet ist. Das sah insbesondere zwischen 2009 und 2013 noch ganz anders aus. In jener Zeit war ein regelrechter Boom bei den Neuanschaffungen von Photovoltaikanlagen zu verzeichnen. Viele Haushalte statteten ihre Dachflächen mit Solarmodulen aus, um selbst als privater Energieversorger Geld damit zu verdienen. Trotz etwas niedrigerer Verdienste, lohnt sich der Kauf einer eigenen Photovoltaikanlage mit 2 kW Leistung auch heute noch. Denn damit erntet man etwa 1.900 kWh Strom im Jahr. Je Kilowattstunde zahlt man dafür umgerechnet gerade einmal 10 bis 14 Cent. Beim örtlichen Energieversorger ist gerne mehr als das Doppelte fällig.

Mehr Leistung = mehr Geld

Die Höhe der Vergütung pro verkaufter Kilowattstunde ist im EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) genau geregelt. Da in den kommenden Jahren mit weiteren Senkungen zu rechnen ist, sollte man mit der Anschaffung der Photovoltaikanlage allerdings nicht zu lange warten. Denn die Vergütung bleibt für die Dauer von mindestens 20 Jahren festgeschrieben, beginnend mit dem Tag der Inbetriebnahme. Alle folgenden Reduzierungen der Einspeisevergütung betreffen Besitzer von Photovoltaikanlagen somit nicht mehr. Dass man mit einer leistungsstarken Ausführung mehr Strom produziert und dadurch auch mehr Geld verdienen kann, liegt auf der Hand. Was viele hingegen nicht wissen: Eine höhere Nennleistung der Solaranlage bringt auch deutlich mehr Geld pro weiterverkaufter Kilowattstunde. Bei 500 Wp erhält man beispielsweise 10,73 Cent pro kWh. Investiert man in eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp sind es bereits 12,71 Cent, also fast 20 % mehr.

Ihr Beitrag zum Klimaschutz

Abgesehen vom wirtschaftlichen Faktor, gibt es noch einen weiteren guten Grund für den Kauf einer Photovoltaikanlage. Geld ist schließlich bei weitem nicht alles und so hat man mit dem eigenen kleinen Solarkraftwerk auf dem Dach noch die Gewissheit, einen nicht zu verachtenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dieser ist auch notwendig, um irgendwann ganz ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Mit einer eigenen Solaranlage kommt man diesem Ziel ein großes Stück näher und reduziert bereits jetzt den CO2-Ausstoß signifikant.

Photovoltaikanlagen ohne Startkapital

Ein Preis von mehreren tausend Euro lässt viele potenzielle Käufer von Photovoltaikanlagen bislang immer noch zögern. Denn auch wenn man den Platz für das Installieren der Solarmodule zur Verfügung hat, machen die Anschaffungskosten vielen einen Strich durch die Rechnung. Dabei muss man über kein nennenswertes Budget verfügen, um sich eine Photovoltaikanlage mit 2 kW leisten zu können. Denn die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat spezielle Förderungen im Angebot, die jedem die Produktion des eigenen Solarstroms ermöglichen sollen. Wer einen solchen Kredit in Anspruch nehmen möchte, kann bei der KfW einen Antrag stellen. Sobald dieser bewilligt ist, deckt der Kredit sowohl die Kosten für alle technischen Komponenten als auch für die Installation durch einen Fachbetrieb.

Kredithöhe, Zinssatz und Laufzeit

Einem Zinssatz von 1,21 % ist es zu verdanken, dass auch die geförderte Photovoltaikanlage wirtschaftlich arbeiten kann. Außerdem liegt die maximale Fördersumme mit bis zu 50 Millionen Euro auf einem hohen Niveau. Der durch die KfW vergebene Kredit ist also keineswegs nur für Privathaushalte interessant. Auch kleinere gewerbliche Energieversorger oder landwirtschaftliche Betriebe können davon profitieren und eine große Freiflächenanlage zur Stromgewinnung installieren. Zum Abbezahlen des Kredits stehen drei unterschiedliche Laufzeiten zur Verfügung, zwischen denen man wählen kann:

  • - 5 Jahre Laufzeit (ein Anlaufjahr tilgungsfrei)
  • - 10 Jahre Laufzeit (zwei Jahre tilgungsfrei)
  • - 20 Jahre Laufzeit (drei Jahre tilgungsfrei)

Entscheidet man sich für die maximale Laufzeit von 20 Jahren, verlangt die KfW, dass die gewählte Photovoltaikanlage mindestens 10 Jahre lang wirtschaftlich und technisch durchhält. Gute Solaranlagen haben jedoch ohnehin meist eine viel höhere Lebensdauer. Diese Anforderungen sollten somit kein Problem darstellen.

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Photovoltaikanlagen mit 2 kW sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Solarzellen-Typ
  • - Solarmodule
  • - Wechselrichter
  • - Stromspeicher
  • - Einspeisung
  • - Anschlusskabel
  • - Montagematerial
  • - Energiemessgerät
  • - Internetüberwachung

RATUNDGEBER vergleicht Photovoltaikanlagen bis 2 kW

Auch auf einem Flachdach kann man die Solarmodule einer Photvoltaikanlage aufstellen. (Foto: diyanadimitrova - Fotolia.com)

Solarzellen-Typ

Aktuelle Photovoltaikanlagen besitzen entweder mono- oder polykristalline Solarzellen. Während man bei der monokristallinen Variante ganze Siliciumkristalle als Rohstoff verwendet, stammen polykristalline Solarzellen aus zu Blöcken gegossenem, flüssigem Silicium. Diese schneidet man anschließend in Scheiben. Aufgrund ihres etwas höheren Wirkungsgrades von 13 bis 18 % sind Solaranlagen mit monokristallinen Zellen hier eher zu empfehlen. Die polykristallinen Pendants sind zwar etwas günstiger, kommen aber nur auf bis zu 15 % Effizienz. Die Lebensdauer unterscheidet sich hingegen kaum und genügt allemal, um einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaikanlage zu garantieren.

Solarmodule

Gerade bei Photovoltaikanlagen mit höherer Leistung verteilen sich die Solarzellen meist auf mehrere Module. Diese lassen sich in Reihe schalten, wodurch sich die Nennleistung summiert. Die Aufteilung auf mehrere Panels hat dabei einige Vorteile. Sie können kleinere Solarmodule meist so auf dem Dach verteilen, dass sich unterm Strich mehr Fläche nutzen lässt. Das gilt insbesondere bei verwinkelten Dachflächen oder wenn sich dort Hindernisse wie Fenster und Schornsteine befinden. Des Weiteren sind Sie besser gegen gravierende Leistungseinbußen durch einen Defekt geschützt. Sollte eines der Module ausfallen, liefern die anderen noch immer genügend Strom. Zudem ist der Ersatz eines kleinen Panels logischerweise günstiger als es bei einem größeren der Fall ist.

Wechselrichter

Die bei jeder guten Photovoltaikanlage enthaltenen Wechselrichter nennt man auch Inverter. Sie verwandeln den Gleich- in Wechselstrom und die Spannung von 12, 24 bzw. 48 Volt in Netz-übliche 230 Volt. Des Weiteren passen sie noch die Frequenz entsprechend an. Erst danach lässt sich der elektrische Strom für gängige Elektrogeräte nutzen oder in das hiesige Stromnetz einspeisen. Es gibt auch Photovoltaikanlagen, die mit mehreren Mikro-Wechselrichtern arbeiten, statt nur mit einem. Dadurch lassen sich die Systeme noch flexibler erweitern. Auch soll der Energieverlust dabei etwas niedriger sein als beim Einsatz eines zentralen Wechselrichters. Bei einem Komplettset ist die Leistung des Wechselrichters übrigens meist auf die Solarmodule abgestimmt. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn man seine Photovoltaikanlage später weiter ausbauen möchte. Kommen neue Panels hinzu, muss man auch einen zusätzlichen Wechselrichter integrieren. Dessen aufnehmbare Leistung sollte nämlich grundsätzlich ein wenig höher sein als die erzeugte.

Stromspeicher

Für gewöhnlich lassen sich an eine Photovoltaikanlage auch Stromspeicher anschließen. Diese können während des Tages laden und beispielsweise nachts die Stromversorgung weiterhin sichern. Oder sie springen dann ein, wenn es zu einem Stromausfall kommt. Einigen Photovoltaikanlagen mit 2 kW liegen bereits passende Akkumulatoren bei. In der Regel handelt es sich dabei um Gel-, Lithium- oder Blei-Akkus. Je höher die Gesamtkapazität der Stromspeicher ist, desto länger liefern sie im Notfall Strom. Achten Sie deshalb auf eine möglichst hohe Kapazität. Diese ist von Seiten des Herstellers in Ah (Amperestunden) angegeben. Etwa 100 bis 200 Ah sind pro Akku üblich. Achten Sie außerdem darauf, dass der Photovoltaikanlage ein geeigneter Laderegler bereits beiliegt. Dieser ist den Stromspeichern vorzuschalten, ehe man das System in Betrieb nimmt.Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen

Die Montage von Solarmodulen einer Photovoltaikanlage sollte man Fachhandwerkern überlassen. (Foto: Marco2811 - Fotolia.com)

Einspeisung

Wer den erzeugten Solarstrom nicht nur selber nutzen, sondern ihn auch verkaufen möchte, sollte darauf achten, dass die Photovoltaikanlage mit 2 kW Leistung bereits für die Einspeisung gerüstet ist. Neben dem passenden Anschlusskabel gehört dazu auch ein Energiemessgerät. Mit einem solchen Set können Sie direkt loslegen und entweder einen Teil oder gleich den gesamten Strom weiterverkaufen. Je mehr man dabei dem öffentlichen Netz zur Verfügung stellt, umso höher ist am Ende auch die Vergütung für jede Kilowattstunde.

Anschlusskabel

Wer sich eine neue Photovoltaikanlage mit 2 kW kauft, sollte darauf achten, dass sämtliche benötigten Komponenten bereits im Set enthalten sind. Dadurch muss man nicht mühsam nach den passenden Ergänzungen suchen und kann sein Kraftwerk gleich installieren. In den meisten Bundles sind deshalb alle Anschlusskabel enthalten, die man für seine Solaranlage benötigt. Einige Sets lassen die Verkabelung jedoch vermissen. Beachten Sie deshalb den angegebenen Lieferumfang, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. So müssen sich zum Beispiel die Solarmodule in Reihe schalten lassen, eine Verbindung zum Wechselrichter und eventuell Kabel zur Einspeisung oder zum Laden der Stromspeicher vorhanden sein. Falls die Anschlusskabel zu kurz ausfallen, kann man passende Verlängerungen noch problemlos nachkaufen.

Montagematerial

Auch ein umfangreiches Montagematerial sollten Photovoltaikanlagen mit 2 kW Leistung mitbringen. Nur so kann eine wind- und wetterfeste Installation der Solarmodule im korrekten Winkel gelingen. Je nachdem, ob die Panels auf einer freien Fläche am Boden, auf einem Flachdach oder Pfannendach zu befestigen sind, variieren die einzelnen Teile dabei. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Schienen, Schrauben und Haken dem Set beiliegen.

Energiemessgerät

Um zu wissen, wie viel Strom die Photovoltaikanlage mit 2 kW eigentlich genau liefert, ist ein Energiemessgerät hilfreich. Dieses lässt sich an den Ausgang der Solaranlage anschließen. Darin registriert die interne Elektronik jede generierte Kilowattstunde und auch die Anzeige von Durchschnittswerten ist damit möglich. Im Falle eines Einspeisens in das öffentliche Stromnetz benötigt man das Energiemessgerät ohnehin. Nur so lässt sich überprüfen, wie viel Strom man weitergegeben hat. Daraus berechnet sich am Ende schließlich die Vergütung.

Internetüberwachung

Noch eleganter als mit einem Energiemessgerät, lässt sich der Betrieb von Photovoltaikanlagen mittels Internetüberwachung überprüfen. Darum haben viele Modelle ein entsprechendes WiFi-Modul oder eine Netzwerk-Schnittstelle integriert, die alle Daten drahtlos überträgt. Sie können also von jedem Ort aus per Computer, Smartphone oder Tablet auf die aktuellen Leistungswerte und diversen Statistiken zugreifen und haben somit stets die volle Kontrolle über die heimische Stromerzeugung.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Photovoltaikanlagen sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

bau-tech

Die bau-tech Solarenergie GmbH aus Bad Sülzen bietet Photovoltaikanlagen für Privathaushalte und Gewerbe. Aufeinander abgestimmte Komplett-Sets sind ebenso im Katalog von bau-tech zu finden wie einzelne Komponenten und passendes Zubehör.

Eco-Worthy

Der Anbieter von Photovoltaikanlagen Eco-Worthy ist seit 2002 am Markt. Hier finden insbesondere Privatkunden viele verschiedene Bundles und das notwendige Zubehör für ihre Solaranlagen.

miniJOULE

In Reußenköge hat die miniJOULE GmbH & Co. KG ihren Sitz. Im Bereich der Photovoltaikanlagen findet man hier sowohl Komplettlösungen für das Eigenheim als auch passende Zubehörteile.

PuntoEnergia Italia

Beim italienischen Unternehmen PuntoEnergia Italia SRL arbeitet man mit vielen verschiedenen Herstellern von Solartechnik zusammen. Dadurch können Gewerbe- und Privatkunden hier eine passende Photovoltaikanlage sowie einzelne Komponenten für unterschiedliche Ansprüche finden.

Solicity

Das deutsche Unternehmen Solicity Energy GmbH hat seinen Sitz in Neubrunn. Über 25 Mitarbeiter kümmern sich hier um die Entwicklung auch komplexer elektrotechnischer Systeme. Nicht nur Privathaushalte profitieren dabei von dem Know-How der Firma. Gerade größere Betriebe, die beispielsweise Datennetze, Schaltschränke oder leistungsstarke Photovoltaikanlagen benötigen, sind bei Solicity an der richtigen Adresse.

Weitere Solartechnik finden Sie hier:

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Camping-Solaranlagen mit 600 W sind für mobile Zwecke bereits recht stattliche Systeme, die kaum Wünsche offen lassen. Denn damit lässt sich sogar ein höherer Verbrauch problemlos decken.

Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen (bis 1 kW)

Ein stärkeres ökologisches Bewusstsein hat dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin groß ist. So arbeitet die Photovoltaik-Industrie fieberhaft an Solarzellen.

Vergleichsportal für Wechselrichter

Typische Einsatzorte für Wechselrichter sind Photovoltaikanlagen. Dabei muss man den elektrischen Strom so umwandeln, dass er bestimmten Spezifikationen entspricht. Darum spricht man auch vom Solarwechselrichter.

Vergleichsportal für Laderegler

Ein Laderegler ist ein recht handliches Gerät, das den Akkumulatoren vorzuschalten ist. Der Grund: Man schützt dadurch die Stromspeicher, zum Beispiel vor dem Tiefentladen oder einer Überladung.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

Schließlich erhalten Sie noch die Möglichkeit, durch einfaches Klicken auf die Produktbilder, die Preisangaben oder Kundenbewertungen zu den entsprechenden Produkt-Angeboten von amazon zu gelangen. Dort können Sie die Produkte dann auch kaufen. Bei RATUNDGEBER verhält es sich also nicht anders als z. B. bei Check24. Weiterhin hat das Vergleichsportal RATUNDGEBER für Sie ermittelt, in welchen Onlineshops Sie die Produkte sonst noch kaufen können. Durch Klicken auf die entsprechenden Logos gelangen Sie zu den entsprechenden Shops.

(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.