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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Multimeter inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welches Multimeter hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches Multimeter ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Multimeter
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht ein Multimeter aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Multimetern durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Multimeter vorausgewählt. Diese Modelle haben gemeinsam, dass es sich um digitale Geräte in einem handlichen Gehäuse handelt. Sie sind dabei auf eine Stromversorgung per Batterien angewiesen. Ein großes, gut ablesbares LC-Display zeigt dabei die jeweiligen Messergebnisse an. Des Weiteren dominiert ein Drehschalter zur Messbereichswahl die Oberseite aller fünf Multimeter. Darunter befinden sich die Anschlussbuchsen für die zwei Prüfleitungen. Diese liegen jedem Modell bereits bei. Sie dienen dazu, die wichtigsten Messgrößen in elektrischen Systemen zu überprüfen. Das sind insbesondere Spannung (V), Stromstärke (A) und Widerstand (Ω). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Multimetern ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Tacklife DM01MMastech MS-8268Voltcraft VC250 Voltcraft VC130-1Hama EM393B
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Preis*:

Preis*:

Preis*:

Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
4/4  Messklasse:

CAT III / CAT IV


5/5  Gleichstrom-

spannung (max.):

1.000 V


5/5  Wechselstrom-

spannung (max.):

750 V


5/5  Widerstand (max.):

60 MΩ


4/4  Stromstärke (max.):

10 A


4/4  Kapazitäts-

messung (max.):

100 mF


4/4  Diodentest:

ja


3/3  Frequenzmessung:

ja


3/3  Temperatur-

messung (max.):

250°C


4/4  Counts:

6.000


3/3  Displaybeleuchtung:

ja


3/3  Akustischer

Durchgangsprüfer:

ja


3/3  Hold-Funktion:

ja


2/3  Sonstiges:

Taschenlampe,
TrueRMS

3/4  Messklasse:

CAT II / CAT III


5/5  Gleichstrom-

spannung (max.):

1.000 V


5/5  Wechselstrom-

spannung (max.):

750 V


4/5  Widerstand (max.):

40 MΩ


4/4  Stromstärke (max.):

10 A


2/4  Kapazitäts-

messung (max.):

200 μF


4/4  Diodentest:

ja


3/3  Frequenzmessung:

ja


0/3  Temperatur-

messung (max.):

-


3/4  Counts:

4.000


3/3  Displaybeleuchtung:

ja


3/3  Akustischer

Durchgangsprüfer:

ja


3/3  Hold-Funktion:

ja


2/3  Sonstiges:

Abschaltautomatik,
hFE-Transistortest

3/4  Messklasse:

CAT III


4/5  Gleichstrom-

spannung (max.):

600 V


4/5  Wechselstrom-

spannung (max.):

600 V


3/5  Widerstand (max.):

20 MΩ


4/4  Stromstärke (max.):

10 A


0/4  Kapazitäts-

messung (max.):

-


4/4  Diodentest:

ja


3/3  Frequenzmessung:

ja


0/3  Temperatur-

messung (max.):

-


2/4  Counts:

2.000


0/3  Displaybeleuchtung:

-


3/3  Akustischer

Durchgangsprüfer:

ja


0/3  Hold-Funktion:

-


2/3  Sonstiges:

Weichgummischutz,
Batterietest

3/4  Messklasse:

CAT III


1/5  Gleichstrom-

spannung (max.):

250 V


2/5  Wechselstrom-

spannung (max.):

250 V


3/5  Widerstand (max.):

20 MΩ


4/4  Stromstärke (max.):

10 A


0/4  Kapazitäts-

messung (max.):

-


4/4  Diodentest:

ja


0/3  Frequenzmessung:

-


0/3  Temperatur-

messung (max.):

-


2/4  Counts:

2.000


0/3  Displaybeleuchtung:

-


3/3  Akustischer

Durchgangsprüfer:

ja


3/3  Hold-Funktion:

ja


2/3  Sonstiges:

Weichgummischutz,
hFE-Transistortest

2/4  Messklasse:

CAT II


1/5  Gleichstrom-

spannung (max.):

250 V


2/5  Wechselstrom-

spannung (max.):

250 V


1/5  Widerstand (max.):

2 MΩ


4/4  Stromstärke (max.):

10 A


0/4  Kapazitäts-

messung (max.):

-


4/4  Diodentest:

ja


0/3  Frequenzmessung:

-


0/3  Temperatur-

messung (max.):

-


2/4  Counts:

2.000


0/3  Displaybeleuchtung:

-


0/3  Akustischer

Durchgangsprüfer:

-


0/3  Hold-Funktion:

-


1/3  Sonstiges:

TTL-Testsignal

SEHR GUT
52 von 53 Punkten
SEHR GUT
44 von 53 Punkten
BEFRIEDIGEND
32 von 53 Punkten
BEFRIEDIGEND
27 von 53 Punkten
AUSREICHEND
17 von 53 Punkten
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Wofür braucht man ein Multimeter und wie funktioniert es?

Klassische Multimeter dienen dazu, gleich mehrere Messgrößen innerhalb elektrischer Apparaturen zu überprüfen. Dabei variiert die Anzahl je nach Modell. Gleichstrom- und Wechselspannung, elektrischer Widerstand und Stromstärke lassen sich aber mit jedem Multimeter ermitteln. Sie vereinen also Voltmeter, Ohmmeter und Amperemeter in einem einzigen Gerät. Genau diese Messgrößen benötigen insbesondere Elektrotechniker für ihre Arbeit. Aber auch Bastler und Hobby-Techniker profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten. Anstatt mehrere einzelne Messgeräte mit sich herumtragen zu müssen, gelingen alle Prüfungen allein mit dem Multimeter. Einige Modelle für den professionellen Anspruch bringen sogar noch einige Zusatzfunktionen mit. So sind höherwertige Multimeter dazu in der Lage, auch die Frequenz oder die Kapazität von Kondensatoren zu bestimmen. Wer auf derlei Features verzichten kann, spart hingegen Geld. Denn in der Regel sind einfache Multimeter ohne viele Extras günstiger als üppig ausgestattete Profi-Geräte.Vergleich von Multimetern bei RATUNDGEBER

RATUNDGEBER vergleicht Multimeter (Foto: eaumstocker - Fotolia.com)

Genauer dank Digitaltechnik

Multimeter sind keine völlig neue Erfindung. Als kleine Allrounder sind sie nämlich bereits seit vielen Dekaden im Einsatz. Richteten sich die Geräte zu Anfang noch an den Profi, nutzten bald auch Bastler und Technik-Interessierte immer häufiger die praktischen Vielfachmessgeräte. Anstelle eines Displays besaßen Multimeter früher ein so genanntes Drehspulmesswerk. Es handelte sich also um elektromechanische Messgeräte, bei denen ein Zeiger den gemessenen Wert auf einer gedruckten Skala anzeigte. Diese Variante ist heute kaum noch zu finden. Schließlich bietet die Digitaltechnik hier einige Vorteile. So zeigen moderne Multimeter die Werte meist sehr viel genauer und etwas schneller an. Dabei gestaltet sich auch das Ablesen der konkreten Ziffern ein wenig leichter.

Reparaturen selbst durchführen

Der Funktionsumfang ist bei einem Multimeter recht groß. Schließlich sind darin gleich mehrere Messgeräte vereint. Entsprechend vielfältig sind auch die Anwendungsmöglichkeiten. Defekte Geschirrspüler und Waschmaschinen, Fernseher und praktisch jedes elektrisch arbeitende Gerät kann man damit überprüfen. Jedoch ist es bei komplexen Systemen umso aufwändiger, die genaue Ursache für eine Fehlfunktion herauszufinden. Dabei ist oft viel Geduld und vor allem ein systematisches Vorgehen entscheidend. Dafür kann man einige seiner Geräte anschließend selbst reparieren. Anstatt einen externen Techniker zu beauftragen oder wochenlang auf die Beseitigung des Fehlers durch eine Service-Werkstatt zu warten, braucht man unter Umständen lediglich eine Komponente auszutauschen. Voraussetzung dafür ist, dass ein entsprechendes Ersatzteil auch erhältlich ist. Besitzer von Markengeräten sind hier klar im Vorteil. Bei der Arbeit an elektrischen Anlagen besteht jedoch stets ein hohes Unfallrisiko. Das gilt insbesondere bei Geräten, die mit Netz- oder gar Starkstrom arbeiten. Darum sind solche Arbeiten generell von einer ausgebildeten Fachkraft auszuführen.

Nichts für Laien

Um ein Multimeter richtig zu bedienen, braucht man ein wenig Erfahrung. Denn um korrekte Messergebnisse zu erhalten, ist akribisch auf die korrekte Einstellung des Drehschalters zu achten. Dessen Einstellungsparameter sind nämlich in mehrere Messgrößen unterteilt. Ob man nun die Stromstärke oder die Spannung, die Kapazität oder den Widerstand messen will: Den Schalter sollte man unbedingt vor dem Ansetzen der Prüfleitungen entsprechend einstellen. Doch das ist noch nicht alles: Jede Messgröße ist zusätzlich in mehrere Messbereiche unterteilt. Das ist wichtig, um möglichst genaue Messungen vornehmen zu können. Jeder Messbereich weist dabei eine andere Empfindlichkeit auf. Wer hier nicht mit der gebotenen Sorgfalt vorgeht, kann dabei schnell einen Fehler machen. Ist am Multimeter zum Beispiel der Bereich 200 mV (Millivolt) eingestellt, sollte man die Spitzen der Prüfleitungen auf keinen Fall an eine Stromleitung mit 220 V anlegen.

Vorkenntnisse wünschenswert

Im umgekehrten Fall wäre die Empfindlichkeit hingegen viel zu gering. Man würde also in der Regel gar keine Anzeige erhalten. Doch die Bedienung ist beim Multimeter nicht der einzige Grund, weshalb man sich ein wenig mit der Elektrotechnik auskennen sollte. Ohne einige Vorkenntnisse und ein gewisses technisches Verständnis kann man schließlich auch recht wenig mit den Prüfergebnissen anfangen. Ein ganz alltägliches Werkzeug sind Multimeter für die meisten Menschen somit nicht.

Die Kalibrierung

Wer mit dem Multimeter arbeitet, erwartet zu Recht exakte Ergebnisse ohne große Abweichungen. Darum sollte die Genauigkeit auf einem hohen Niveau liegen. Nur um wenige Prozent weichen diese deshalb in der Regel ab. Denn die Geräte sind zumeist bereits ab Werk kalibriert. Benötigt man aber zum Beispiel von Berufs wegen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, reicht das nicht aus. Viele Hersteller bieten die jeweiligen Multimeter deshalb auch mit einer zusätzlichen, nachträglich durchgeführten Kalibrierung an. Diese Feinjustierung nehmen dabei meist externe Unternehmen vor, die genau darauf spezialisiert sind. Im Anschluss vergeben sie ein entsprechendes Zertifikat. Zertifizierte Multimeter weisen bei den Messungen ein etwas genaueres Resultat auf. Allerdings muss man dafür auch höhere Kosten veranschlagen. Hobby-Techniker können darauf indes meist verzichten und somit guten Gewissens die günstigeren Ausführungen mit Werkskalibrierung wählen.

Braucht man ein Multimeter mit TrueRMS?

Beim Vergleich verschiedener Multimeter stößt man immer wieder auf die Bezeichnung TrueRMS oder TRMS. Das Kürzel steht dabei für "True Root Mean Square". Im Deutschen ist sinngemäß auch vom "echten Effektivwert" die Rede. Viele Multimeter für Einsteiger kommen indes ohne TRMS aus. Sie können ausschließlich Spannungen in Sinusform messen. Für die meisten Zwecke reicht das bereits aus. Doch es gibt auch Spannungen mit anderen Wellenformen, wie etwa Rechteck, Triangel oder Sägezahn. Hier erhält man von seinem Multimeter ohne TrueRMS falsche Werte. Spezialisten benötigen deshalb Multimeter, die auch mit anderen Wellenformen umgehen können. Für einfache Prüfarbeiten an gängigen Systemen ist TrueRMS hingegen überflüssig. Denn im Bereich der sinusförmigen Spannungen liefern diese prinzipiell keine genaueren bzw. "echteren" Ergebnisse.

Multi-Multimeter

Der Ausstattungsumfang variiert je nach Multimeter. Wobei die elektrotechnischen Basisfunktionen bei den Modellen aller Preisklassen zu finden sind. Einige Hersteller gehen bei neu entwickelten Geräten jedoch noch einige Schritte weiter. So sind auch Multimeter erhältlich, in denen zum Beispiel ein Thermometer, Hygrometer, Schalldruck- und Lichtstärkemesser integriert sind. Derartig umfangreich ausgestattete Modelle können für den Heimbedarf äußerst praktisch sein. Wer jedoch möglichst präzise Ergebnisse und mehr Funktionen für jede Messgröße benötigt, sollte sich lieber spezialisierte Geräte für das jeweilige Anwendungsgebiet anschaffen.

Mit Sicherheit keine Lebensgefahr

Da Multimeter für Prüfungen an elektrischen Anlagen gedacht sind, spielt die Sicherheit bei der Verwendung eine übergeordnete Rolle. Schließlich hat man hier regelmäßig mit Energien zu tun, die den Unachtsamen mit einem Schlag aus dem Leben holen können. Wer kein ausgebildeter und erfahrener Fachmann ist, sollte Multimeter deshalb nur an Geräten verwenden, die mit niedrigen Spannungen arbeiten. Alle darüber hinausgehenden Einsatzgebiete bleiben einzig dem berufsmäßigen Elektriker vorbehalten. Gerade im elektrotechnischen Bereich kommt es nämlich immer wieder zu schweren Unfällen. Lesen Sie sich also die Gebrauchsanweisung, die jedem Multimeter beiliegt, gründlich durch. Eine Nachlässigkeit im Umgang mit elektrischen Leitungen und Geräten passiert einem im schlimmsten Fall nämlich genau ein Mal.Vergleichsportal für Multimeter

Multimeter im Einsatz an einem Schaltschrank (Foto: dzmitrock87 - Fotolia.com)

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Multimeter sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Messklasse
  • - Gleichstromspannung (max.)
  • - Wechselstromspannung (max.)
  • - Widerstand (max.)
  • - Stromstärke (max.)
  • - Kapazitätsmessung (max.)
  • - Diodentest
  • - Frequenzmessung
  • - Temperaturmessung (max.)
  • - Counts
  • - Displaybeleuchtung
  • - Akustischer Durchgangsprüfer
  • - Hold-Funktion

Messklasse

Multimeter sind in unterschiedliche Messklassen unterteilt. Im Einzelnen sind das die Klassen CAT I, CAT II, CAT III und CAT IV. Dabei unterscheiden sich die Geräte insbesondere hinsichtlich ihrer Sicherheit. Je höher die Einstufung ist, desto gefährlichere Bereiche der Elektrik lassen sich damit überprüfen. Während für Elektriker auch die oberen Klassen von Bedeutung sind, benötigen Hobby-Elektroniker nur Multimeter der Klassen CAT I und CAT II. Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Messklassen und deren Anwendungsgebiete:

  • - CAT I: Nur für Messungen an Stromkreisen, die nicht mit dem Netzstrom verbunden sind. Batteriebetriebene Kleingeräte und die Kfz-Elektrik sind typische Einsatzgebiete für Multimeter der Klasse CAT I.
  • - CAT II: Mit einem Multimeter der Klasse CAT II kann man bereits an Systemen mit Netzstrom arbeiten. Spannungen von bis zu 250 Volt stellen keine Gefahr für das Gerät selbst dar. Wohl aber für denjenigen, der es bedient. Alle erforderlichen Sicherheitshinweise sollten Sie deshalb gewissenhaft studieren und beherzigen. Auch für routinierte Techniker kann eine kleine Unachtsamkeit hier bereits Lebensgefahr bedeuten.
  • - CAT III: Wenn es an die Verteiler, Stationärverbraucher und die elektrische Installation geht, ist ein Multimeter ab CAT III Pflicht. Hier sollten in jedem Fall nur professionelle Elektriker Hand anlegen. Im Bereich des Stromzählers sind dabei nur Messungen hinter diesem erlaubt.
  • - CAT IV: Wenn es an die Wurzeln der Hauselektrik gehen soll, sind Messungen ausschließlich mit einem Multimeter der Klasse CAT IV zulässig. Damit darf man auch Messungen an Bereichen vor dem Stromzähler vornehmen. Das schließt zum Beispiel die Einspeisung, den Hauptanschluss und den primären Überstromschutz mit ein - Bereiche also, in denen höchste Lebensgefahr droht.

Gleichstromspannung (max.)

Das Messen der Spannung gehört zu den Standarddisziplinen bei jedem Multimeter. Sowohl bei Wechsel- wie auch bei Gleichstrom lässt sie sich mit den Geräten in der Einheit Volt (V) ermitteln. Auf den kleinsten Messbereich - also die höchste Empfindlichkeit - eingestellt, registrieren die Vielfachmessgeräte selbst niedrigste Werte über 0. Wie groß die maximal messbare Spannung jedoch ausfällt, variiert sehr stark von einem Multimeter zum anderen. Die im hiesigen Stromnetz üblichen 220 bis 240 V dürfen dabei kein Problem darstellen. Für den Hausgebrauch reicht dies in der Regel völlig aus. Anlagen, die mit Gleichstrom funktionieren, führen jedoch oftmals sehr viel höhere Spannungen. Etliche Multimeter sind hier deshalb auch für 600 bis 1.000 V ausgelegt.

Wechselstromspannung (max.)

Die meisten Anwender haben für gewöhnlich überwiegend mit Geräten zu tun, die mit Wechselstrom funktionieren. Schließlich ist dies der Standard im normalen Stromnetz. Zahlreiche günstige Multimeter funktionieren deshalb auch nur bei Spannungen bis zu 250 V. Sie sind also für Messungen an den meisten im Haushalt üblichen Geräten geeignet. Eine Ausnahme bilden hier Elektroherde. Diese besitzen meist einen Anschluss für Starkstrom. Multimeter für gehobene Ansprüche messen deshalb auch Spannungen von 600 V und mehr.RATUNDGEBER vergleicht Multimeter

Überprüfung einer Autobatterie mit einem Multimeter (Foto: cherylvb - Fotolia.com)

Widerstand (max.)

Einen elektrischen Widerstand gibt man in Ohm an. Das Einheitensymbol dafür ist der griechische Buchstabe Ω (Omega). In fast allen elektronischen Geräten sind etliche Widerstände verbaut. Dabei handelt es sich um Komponenten, die die Spannung und die Stromstärke beeinflussen. Meist bilden sie sogar den Hauptteil der auf einer Platine verlöteten Teile. Abgesehen davon bildet praktisch jedes Bauteil in einem elektronischen Gerät einen Widerstand - wenn auch in geringem Maße. Mit einem Multimeter lässt sich der ohmsche Widerstand an jeder Stelle des Stromkreislaufes überprüfen. Hierbei sind jedoch fortgeschrittene Kenntnisse erforderlich, um die Resultate auch richtig zu interpretieren. Der maximal messbare ohmsche Widerstand liegt bei einem durchschnittlichen Multimeter zwischen 20 und 40 Megaohm (MΩ).

Stromstärke (max.)

Auch die Stromstärke muss jedes Multimeter zuverlässig ermitteln können. Die Einheit für die Stromstärke ist mit dem Buchstaben A für Ampere angegeben. Genau wie bei der Spannung unterscheiden die meisten Multimeter dabei zwischen Gleich- und Wechselstrom. Bereits Minimalwerte im Mikroampere-Bereich erfassen gute Vielfachmessgeräte sofort. Da dies für die meisten Anwendungsgebiete ausreicht, sind Stromstärken bis hin zu 10 A mit fast jedem Multimeter messbar.

Kapazitätsmessung (max.)

Die Kapazitätsmessung ist nicht für jeden Nutzer relevant. Darum gehört diese Funktion bei einem günstigen Multimeter meist nicht zur Ausstattung. Für einige Elektronik-Begeisterte ist sie jedoch von Belang. Denn damit lassen sich auch Kondensatoren hinsichtlich ihrer Kapazität überprüfen. In einem Kondensator befinden sich dabei zwei Elektroden. Diese sind durch einen Isolator (nicht leitendes Material) voneinander getrennt. Zwischen den Elektroden können sie Energie speichern. Die Menge der speicherbaren Energie ist die Kapazität des Kondensators. Sie ist in Farad (F) bzw. - der meist geringen Kapazität wegen - in Millifarad (mF) oder Mikrofarad (µF) angegeben.

Diodentest

Ein typischer Einsatzzweck für ein Multimeter ist das Überprüfen eines Stromkreislaufes. Dabei benötigt man keine genauen Messungen. Denn der Strom fließt - oder eben nicht. Die meisten Multimeter besitzen deshalb zusätzlich zum Display eine oder mehrere Leuchtdioden (LED) als Signalgeber. Diese leuchten auf, wenn der Strom zwischen den beiden angesetzten Prüfspitzen fließt. Auf diese Weise lässt sich also schnell und unkompliziert eine Unterbrechung in einem elektrischen System lokalisieren. Die Ursache kann dabei beispielsweise ein Kabelbruch, eine beschädigte Lötstelle oder ein defektes Bauteil sein.

Frequenzmessung

Auch die Frequenzmessung braucht nicht Jedermann. Schließlich ist sie nur in sehr speziellen Anwendungsgebieten von Bedeutung. Darum ist dieses Feature meist nur bei einem professionellen Multimeter zu finden. Hinsichtlich des Messbereichs unterscheiden sich die darüber verfügenden Vielfachmessgeräte indes kaum. Bis hin zu 200 kHz (Kilohertz) decken sie das gesamte Spektrum ab.

Temperaturmessung (max.)

Die Temperatur von technischen Geräten oder einzelnen Komponenten muss man nur in seltenen Ausnahmefällen messen. Darum haben bislang nur einige wenige Multimeter einen eigenen Temperaturfühler. Unter Umständen kann er jedoch eine nützliche Zusatzfunktion mit sich bringen. Der maximale Temperaturbereich erstreckt sich bei manch einem professionellen Multimeter auf bis zu 1.000 °C. Wer jedoch regelmäßig exakte Temperaturwerte von Objekten ermitteln möchte, ist in der Regel mit einem Infrarot-Thermometer besser beraten. Dieses funktioniert sogar berührungslos, was angesichts extrem hoher Werte sehr viel sicherer ist.

Counts

Die Anzahl der möglichen Schritte, die das Multimeter auf dem digitalen Display wiedergeben kann, gibt ein Hersteller in Counts an. Ein Modell mit 2.000 Counts kann beispielsweise die Zahlenwerte 0 bis 1.999 anzeigen. Einen Dezimalpunkt kann das Gerät dabei an jeder Stelle setzen. Je mehr mögliche Counts ein Multimeter besitzt, desto genauer auch sind die ablesbaren Werte. Denn die 2.000 Counts entsprechen zugleich der Anzahl der Schritte. Stellt man den Drehschalter beispielsweise auf 20 V ein, leistet das Multimeter eine Auflösung von 10 mV, da 20 V/2.000 Counts = 0,01 V = 10 mV (Millivolt). Bei einem Multimeter mit 4.000 Counts wären hingegen auch Schritte im Bereich von 5 mV darstellbar. Je genauer Sie Ihre Messergebnisse benötigen, desto mehr Counts muss Ihr Multimeter also besitzen. Denn ohne fein genug aufgelöste Schritte nutzt auch die beste Kalibrierung bei einem Multimeter herzlich wenig.

Displaybeleuchtung

Typische Multimeter besitzen ein digitales, monochromes Display. Bei guten Lichtverhältnissen lässt sich dieses problemlos ablesen. Da der Bildschirm jedoch nicht selbstleuchtend ist, hat man in vielen Situationen ein Problem. In unbeleuchteten Kellerräumen oder zum Beispiel beim Einsatz tief in den Eingeweiden der Waschmaschine ist es nämlich oft zu dunkel. Eine zuschaltbare Displaybeleuchtung schafft hier Abhilfe. Beachten Sie jedoch, dass dadurch die Batterien im Multimeter eine kürzere Lebensdauer haben. Man sollte also nicht allzu verschwenderisch mit der Displaybeleuchtung umgehen.

Akustischer Durchgangsprüfer

Die meisten Multimeter sind mit einem akustischen Durchgangsprüfer ausgestattet. Funktionell gesehen handelt es sich dabei um die gleiche Messmethode wie beim Diodentest. Mit Hilfe der Prüfleitungen ermittelt man, ob zwischen den Prüfspitzen ein elektrischer Strom fließt. Anstelle eines optischen Signals in Form einer LED gibt das Multimeter in dieser Einstellung jedoch ein akustisches Signal ab. Das kann insbesondere in Situationen hilfreich sein, in denen man die Anzeige nicht im Blickfeld hat. Sind etwa Messungen an schwer zugänglichen Stellen durchzuführen, ist die akustische Durchgangsprüfung unter Umständen besser geeignet als der Diodentest.

Hold-Funktion

Wie die meisten gut ausgestatteten Messgeräte bieten auch viele Multimeter eine Hold-Funktion. Dafür befindet sich meist eine eigene Taste am Gerät. Führt man nun eine Messung durch und drückt die "Hold"-Taste, bleibt das Ergebnis vorübergehend gespeichert. Man kann also die Prüfspitzen vom getesteten Gerät entfernen und der Messwert wird weiterhin angezeigt. Diesen kann man sich anschließend in Ruhe notieren.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Multimetern sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

Fluke

Fluke ist eine Tochtergesellschaft der US-amerikanischen Fortive Corporation mit Sitz in Everett. Seit 1948 steht die Marke dabei für professionelle Testgeräte und elektronische Messtechnik. Und auch eigene Software entwickelt das Unternehmen. Viele verschiedene Multimeter für höchste Ansprüche, Kalibriergeräte, Laser-Entfernungsmesser und vieles mehr gehören zum Sortiment von Fluke. Diese bietet das Unternehmen in über 100 Ländern weltweit an.

Hama

In Monheim hat der deutsche Hama-Konzern seinen Sitz. Seit der Gründung im Jahr 1923 ist das Unternehmen am Markt. Rund 2.500 Mitarbeiter produzieren hier eine Vielzahl verschiedener Produkte aus den Bereichen Telekommunikation, Audio-, Foto- und Videozubehör. Auch Messgeräte wie Multimeter sind im Sortiment von Hama zu finden.

Mastech

Bei der Mastech Group handelt es sich um einen multinationalen Technologiekonzern mit Niederlassungen in Hongkong, China, Taiwan, USA und Spanien. Eine breite Palette an Messtechnik findet sich im Katalog der Firma. Darunter zum Beispiel Feuchtemessgeräte, Thermometer, Multimeter und Schallpegelmessgeräte.

Tacklife

Unterschiedliche Werkzeuge und passendes Zubehör stellt die Firma Tacklife her. Hinzu kommen diverse Messgeräte wie Laser-Entfernungsmesser, Multimeter und Kreuzlinienlaser.

Voltcraft

Im Jahr 1982 begann die Firma Voltcraft mit der Entwicklung von elektronischen Messgeräten. Das erste Produkt war dabei ein günstiges Multimeter. Das Sortiment hat die zum Handelsunternehmen Conrad gehörende Marke dabei stetig erweitert und so bietet Voltcraft heute eine Vielzahl an Modellen für unterschiedliche Ansprüche an. Beispiele aus dem Portfolio von Voltcraft sind Multimeter, Oszilloskope sowie Netz- und Ladegeräte.

Weitere Messtechnik-Geräte finden Sie hier:

Vergleichsportal für Stromverbrauchszähler

Stromverbrauchszähler ermitteln genau wie Stromzähler auch den verbrauchten Strom. Der Unterschied: Man kann hiermit auch den Verbrauch einzelner Geräte prüfen.

Vergleichsportal für Laser-Wasserwaagen

Laser-Wasserwaagen funktionieren wie herkömmliche Wasserwagen – nur dass hier noch ein zusätzlicher Laser verbaut ist. Je nach Modell kann dieser mehrere Aufgaben erfüllen.

Vergleichsportal für Infrarot-Thermometer

Infrarot-Thermometer dienen dazu, die Temperatur von Oberflächen zu messen. Tatsächlich geschieht das berührungslos durch die Verwendung eines Laserstrahls.

Vergleichsportal für Laser-Entfernungsmesser

Im Alltag und Beruf ersetzen Laser-Entfernungsmesser heute den klassischen Zollstock und das Maßband. Mithilfe der Lasertechnik funktioniert das sehr genau und mit wenig Aufwand.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

Schließlich erhalten Sie noch die Möglichkeit, durch einfaches Klicken auf die Produktbilder, die Preisangaben oder Kundenbewertungen zu den entsprechenden Produkt-Angeboten von amazon zu gelangen. Dort können Sie die Produkte dann auch kaufen. Bei RATUNDGEBER verhält es sich also nicht anders als z. B. bei Check24. Weiterhin hat das Vergleichsportal RATUNDGEBER für Sie ermittelt, in welchen Onlineshops Sie die Produkte sonst noch kaufen können. Durch Klicken auf die entsprechenden Logos gelangen Sie zu den entsprechenden Shops.

(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.