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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Laderegler bis 24 V inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welcher Laderegler hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welcher Laderegler ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Laderegler bis 24 V
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht einen Laderegler aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Ladereglern durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Laderegler bis 24 V vorausgewählt. Diese sind für Spannungen von 12 und 24 Volt ausgelegt. Welche im jeweiligen Fall anliegt, erkennen die fünf Modelle dabei jeweils automatisch. Am Eingang schließt man die Stromquelle an, die die Energie liefern soll. Das kann beispielsweise eine Solaranlage oder ein Windrad sein. Die interne Elektronik des Ladereglers überwacht den ankommenden Strom, nimmt gegebenenfalls Anpassungen vor und leitet ihn an die Ausgänge weiter. Mit Hilfe passender Batteriekabel lassen sich darüber Akkumulatoren aufladen. Diverse Schutzschaltungen bewahren die Stromspeicher dabei vor Schäden. Zudem verhindern die Laderegler ein Überladen sowie Tiefentladungen der Batterien. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Ladereglern ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Victron Energy Bluesolar MPPT 100/50Victron SmartSolar 75/15Sunix 30A 12V / 24V SolarladereglerSteca PR1010ALLPOWERS 20A
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wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Laderegler (bis 24 V)
Preis*:

Preis*:

Preis*:

Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
5/5  Typ:

MPPT


5/5  Arbeitsstrom:

50 A


3/3  Zeitsteuerung:

ja


3/3  Temperatur-

kompensation:

ja


3/3  Verpolungsschutz:

ja


0/2  USB-Anschlüsse:

-


0/3  Display:

-


2/2  Fernsteuerung:

ja


5/5  Sonstiges:

98 % max. Wirkungsgrad,
COM-Port,
programmierbarer Batterie-Ladealgorithmus,
intelligentes Batteriemanagement,
Überhitzungsschutz mit Auto-Neustart

5/5  Typ:

MPPT


2/5  Arbeitsstrom:

15 A


3/3  Zeitsteuerung:

ja


3/3  Temperatur-

kompensation:

ja


3/3  Verpolungsschutz:

ja


0/2  USB-Anschlüsse:

-


0/3  Display:

-


2/2  Fernsteuerung:

ja


4/5  Sonstiges:

Bluetooth,
COM-Port,
programmierbarer Batterie-Ladealgorithmus,
intelligentes Batteriemanagement

3/5  Typ:

PWM


4/5  Arbeitsstrom:

30 A


0/3  Zeitsteuerung:

n.b.


3/3  Temperatur-

kompensation:

ja


3/3  Verpolungsschutz:

ja


2/2  USB-Anschlüsse:

2


3/3  Display:

LCD


0/2  Fernsteuerung:

-


2/5  Sonstiges:

programmierbar,
dreistufige PWM-Aufladung für hohe Effizienz

3/5  Typ:

PWM


2/5  Arbeitsstrom:

10 A


3/3  Zeitsteuerung:

ja


3/3  Temperatur-

kompensation:

ja


3/3  Verpolungsschutz:

ja


0/2  USB-Anschlüsse:

-


3/3  Display:

LCD


0/2  Fernsteuerung:

-


2/5  Sonstiges:

integriertes Energiemessgerät,
automatische Batteriespannungs-
erkennung

3/5  Typ:

PWM


3/5  Arbeitsstrom:

20 A


3/3  Zeitsteuerung:

ja


0/3  Temperatur-

kompensation:

n.b.


3/3  Verpolungsschutz:

ja


2/2  USB-Anschlüsse:

2


3/3  Display:

LCD


0/2  Fernsteuerung:

-


1/5  Sonstiges:

programmierbar

SEHR GUT
26 von 31 Punkten
GUT
22 von 31 Punkten
BEFRIEDIGEND
20 von 31 Punkten
BEFRIEDIGEND
19 von 31 Punkten
BEFRIEDIGEND
18 von 31 Punkten
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Wofür braucht man einen Laderegler und wie funktioniert er?

Wer eine Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung nutzt, verbraucht die Energie selten sofort. Stattdessen bietet es sich an, den nicht unmittelbar benötigten Strom bzw. die elektrische Energie zu speichern. Das funktioniert mit Hilfe von Akkumulatoren. In den meisten Fällen arbeiten diese mit 12 Volt Gleichspannung, genau wie ein Großteil der Solarmodule. Theoretisch lassen sich die Akkus also direkt anschließen und aufladen. Jedoch müsste man selbst feststellen, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist. Außerdem sind die meisten Batterietypen empfindlich, weshalb die Stromzufuhr einer präzisen Steuerung bedarf. Genau diese Aufgabe übernimmt der Laderegler. Dabei handelt es sich um ein recht handliches Gerät, das den Akkumulatoren vorzuschalten ist. Dadurch schützt man die Stromspeicher zum Beispiel vor dem Tiefentladen oder einer Überladung. Ohne den Laderegler würden sie dagegen recht bald einen Defekt erleiden und unbrauchbar werden.Vergleich von Ladereglern bei RATUNDGEBER

Komponenten einer Solaranlage mit einem Laderegler als zentralem Element (Foto: styleuneed - Fotolia.com)

Der Laderegler als Zentrale

Ein schonendes und zugleich effektives Laden von Akkumulatoren ist die wichtigste, aber nicht die einzige Funktion eines guten Ladereglers. Darüber hinaus bildet er gewissermaßen das zentrale Element im modularen Aufbau einer Solaranlage. Neben dem Eingang für die Zuleitungen der Solarmodule und dem Ausgang für die Batterien beherbergt das Gehäuse meist noch weitere Anschlüsse. Daran lassen sich Verbraucher anschließen und so direkt betreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um Geräte handelt, die mit der umgewandelten Gleichspannung zurechtkommen. Viele Camping-Geräte zum Beispiel sind für den Betrieb per 12 Volt konzipiert. Ob der Strom von den Solarmodulen, einem Windrad oder der Batterie stammt, ist unerheblich. Benötigt man jedoch 230 V Wechselspannung, ist ein entsprechender Wechselrichter an einem der Ausgänge mit dem Laderegler zu verbinden. Dieser versorgt daraufhin Ihre herkömmlichen Verbraucher mit Strom.

Welche Arten von Ladereglern gibt es?

Die Elektronik, die in einem hochwertigen Laderegler verbaut ist, verteilt den ankommenden Strom nicht einfach willkürlich. Stattdessen misst das Gerät, welchen Bedarf das jeweilige Gerät hat und steuert den Stromfluss entsprechend. Bei einem modernen Modell ist dafür ein Mikroprozessor zuständig. Die Art der Ladesteuerung definiert, um welche Variante es sich dabei handelt. Drei verschiedene sind inzwischen üblich: PWM-Laderegler, Serienladeregler und MPPT-Laderegler. Die Frage nach dem besten Laderegler-Typ wird in Solartechnik-Foren viel diskutiert. Ob ein PWM-, MPPT- oder Serienladeregler die bessere Wahl ist, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab.

PWM-Laderegler

Die Abkürzung PWM steht für Pulse Width Modulation oder im Deutschen für Pulsweitenmodulation. Mittels Mikroprozessor steuert der Laderegler dabei den Ladestrom und reduziert diesen, bevor es zum Gasen der angeschlossenen Batterien kommt. Insbesondere wenn die Ladeendspannung bzw. Absorptionsspannung erreicht ist, greift das Gerät aktiv ein. Die Elektronik unterbricht die Stromzufuhr zum Akku und bewahrt ihn dadurch vor dem Überladen. Sinkt dessen Spannung wieder - und sei es nur um einige Millivolt - lässt der Laderegler den Strom wieder fließen. Dieser Vorgang kann sich mehrere Male pro Sekunde wiederholen. Ein Vorteil von PWM-Ladereglern ist sicherlich ihr Preis. Sie sind nämlich meist günstiger zu haben als die moderneren MPPT-Modelle. Darum findet man sie auch in vielen preiswerten Camping-Solaranlagen, die als Komplettset angeboten werden. Solange die ankommende Spannung der Batteriespannung entspricht, sind PWM-Modelle eine vernünftige Wahl.

Serienladeregler

Der heute eher selten verwendete und für moderne Photovoltaikanlagen nicht sinnvolle Serienladeregler überwacht permanent die Batteriespannung und stoppt den Ladevorgang, sobald die Ladeschlussspannung erreicht ist. Diese Aufgabe übernimmt meist ein Trafo oder ein Relais. Die Stromquelle wird dabei in den Leerlauf versetzt. Es wird also schlicht der Stromkreis geöffnet. Erst wenn die Spannung der Batterien unter einen bestimmten Wert fällt, wird auch der Ladevorgang fortgesetzt. Ein ständiger abrupter Stopp des Stromflusses ist für den Akku jedoch ein alles andere als schonender Vorgang. Da es bessere Alternativen auch für wenig Geld gibt, sind Serienladeregler deshalb nicht länger zu empfehlen.

MPPT-Laderegler

Als neuere und technisch überlegene Variante werden meist MPPT-Laderegler angepriesen. MPPT steht dabei für Multi Power Point Tracking. Die deutsche Übersetzung Mehrfache Leistungspunktverfolgung fällt da nicht minder sperrig aus und bedarf einer Erklärung. Ein integrierter Controller überwacht innerhalb des Gerätes ständig den effektiven Arbeitspunkt der Stromquelle. Im Falle von Solarmodulen und Windturbinen ist dieser nämlich nicht konstant, sondern unterliegt ständigen Schwankungen. Zusätzlich greift die Elektronik auch regelnd ein und sorgt dafür, dass die Stromquelle stets im idealen Bereich arbeitet und die Akkus ihren benötigten Strom zum Laden erhalten. Man spricht dabei auch von einer intelligenten Batteriewartung. Besonders wichtig ist diese Arbeitsweise beim Verwenden von Bleibatterien. Diese lassen sich mit einem MPPT-Laderegler wirksam vor dem Tiefentladen und Überladen schützen.

Leistungsvorsprung dank MPPT

Immer wieder wird behauptet, die MPPT-Technik ermögliche einen besonders hohen Energieertrag. Von bis zu 30 % gegenüber PWM-Ladereglern ist dabei die Rede. Unter bestimmten Bedingungen stimmt das. Während bei strahlendem Sonnenschein und moderater Hitze - also unter Idealbedingungen für die Solarstromerzeugung - kein großer Unterschied besteht, sieht es bei Bewölkung und wechselhafter Sonneneinstrahlung ganz anders aus. Hier zeigen sich die Vorteile des Multi Power Point Tracking am deutlichsten. Die Leistung der Solarmodule kann dabei nämlich besonders stark schwanken. Schließlich sorgen Wolken dafür, dass einige Solarzellen kurzfristig verschatten und schon im nächsten Moment wieder die volle Leistung bringen. Der MPPT-Laderegler kann darauf so schnell reagieren, dass tatsächlich ein signifikant höherer Wirkungsgrad erreicht wird. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Einige Modelle reagieren langsamer als andere und verzeichnen rund 10 % weniger Effizienz als schnelle MPPT-Laderegler.

Eigenverbrauch kontra Wirkungsgrad

Eine Photovoltaikanlage sollte immer eine möglichst hohe Energieeffizienz vorweisen können. Schließlich will man den kostbaren Strom nicht vergeuden, sondern sinnvoll verwenden, indem man seine Elektrogeräte damit kostenlos und umweltfreundlich betreibt. Leider kommt es in den Systemen an allen Ecken und Enden zu Verlusten. Je mehr Komponenten involviert sind, desto höher fallen diese aus. Ein Großteil verflüchtigt sich insbesondere in Form von Abwärme und bleibt somit praktisch ungenutzt. Ausgefeilte Schaltungskonzepte und hochwertige Materialien können den Wirkungsgrad aber auf einem adäquaten Niveau halten. Zudem sollte der Eigenbedarf der einzelnen Komponenten so gering wie möglich sein. Ein guter Laderegler verbraucht indes nur wenige Milliampere. Die Energie benötigt er zum Beispiel für das LC-Display und seine Status-LEDs. Etwas höher fällt der Verbrauch aus, wenn Lüfter verbaut sind oder man noch eine eventuell vorhandene Schnittstelle, wie zum Beispiel Bluetooth, zum Anschließen einer externen Anzeige bzw. Fernbedienung nutzt.

Was ist beim Batterietyp zu beachten?

Eine Vielzahl unterschiedlicher Batterietypen erschwert die Wahl der geeigneten Stromspeicher. Besonders weit verbreitet sind beispielsweise Blei-Akkus. Aber auch Gel-, Lithium-Ionen, AGM- und viele andere Ausführungen sind gebräuchlich. Dabei ist nicht jeder Laderegler für jeden Akku zu empfehlen oder überhaupt geeignet. Denn die Stromspeicher besitzen unterschiedliche Ladekennlinien, die nicht jeder Laderegler unterstützt. Viele höherwertige Modelle bieten aber die Möglichkeit, sie auf unterschiedliche Batterietypen einzustellen. Dadurch passt man die Arbeitsweise der Controller so an, dass sie für den jeweiligen Akku optimal ist und einen störungsfreien Ladevorgang garantiert. Wer sich die Komponenten seiner Solaranlage einzeln kauft, sollte deshalb unbedingt darauf achtgeben, dass Laderegler und Batterie zueinander kompatibel sind. Leider geben die Hersteller darüber nicht immer genau Auskunft. Spätestens ein Blick in die Anleitung aber gibt Aufschluss darüber, welche Batterietypen man über das gewählte Modell laden kann.

Der Einsatz in Inselanlagen

Ihre technischen Eigenschaften prädestinieren Laderegler für den Einsatz in so genannten Inselanlagen, auch Off-Grid-Systeme genannt. Hier gehören die kompakten Geräte zur Grundausstattung und sind deshalb in den meisten Sets bereits enthalten, wie Sie auch unseren Vergleichstabellen zum Thema Camping-Solaranlagen entnehmen können. Da Inselanlagen autark, also ohne zusätzlichen Netzanschluss funktionieren müssen, ist die Verwendung von wiederaufladbaren Batterien dabei grundsätzlich ratsam. In Kombination mit dem Laderegler für Offgrid-Systeme kann man nämlich auch in den Abendstunden und an Tagen ohne Sonnenschein Elektrizität nutzen.

Laderegler für Backup-Systeme

Eine unverzichtbare Komponente sind Laderegler in batteriegestützten Backup-Systemen für zu Hause oder in Gewerbebetrieben. Eine solche Anlage nennt man auch USV, was für unterbrechungsfreie Stromversorgung steht. Neben batteriegestützten Backup-Systemen sind auch solche mit einem Generator zu finden. Kommt es zu einem Stromausfall, aktiviert sich die Anlage und hält eine Grundversorgung mit Energie aufrecht. Dabei kann, muss aber keine Photovoltaikanlage als Stromquelle dienen. Ebenso gut kann man - natürlich noch vor dem Netzausfall - die Stromspeicher über den normalen Hausanschluss aufladen. Hierbei ist noch der Einsatz eines geeigneten Wechselrichters mit Abwärtswandler notwendig. Dieser transformiert den Wechselstrom mit 230 V in eine kompatible Gleichspannung von 12 oder 24 V. Erst dann gelangt der Strom in den Laderegler und von dort aus schließlich in die Batterien.

Den Laderegler anschließen

Alle Solaranlagen sind modulare Systeme mit unterschiedlichen Komponenten. Ob es sich bei der Photovoltaikanlage um ein System für das Dach oder eine mobile Lösung handelt spielt beim Aufbau eine untergeordnete Rolle. Auch wenn gute Laderegler diverse Schutzschaltungen besitzen, die die Geräte vor Fehlern bewahren sollen, ist beim Einrichten der Anlage stets gewissenhaft vorzugehen. Immerhin handelt es sich um elektrische Geräte und angesichts der Vielzahl von Anschlüssen und Verbindungskabeln kann man schon mal die Übersicht verlieren. Eine übersichtliche und leicht verständliche Anleitung sollte jedem Laderegler deshalb beiliegen. Meist sind alle Arbeitsschritte darin übersichtlich und leicht verständlich erklärt. Zudem besitzen viele Modelle eindeutige Symbole an jedem Ein- und Ausgang, die man natürlich auch beachten sollte. In der Regel sollte man dabei erst die Batterien anschließen und erst danach die Stromquelle.

Mit Sicherheit gut geladen

Ein niemals zu vernachlässigender Faktor bei elektrischen Anlagen ist die Sicherheit. Darum ist auf die diesbezügliche Ausstattung zu achten, bevor man den Laderegler in Betrieb nimmt. Immerhin: Die Standards liegen gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau. Geräte mit unzureichenden Schutzmechanismen dürfen hier gar nicht erst in den Handel gelangen. Während man einen Verpolungsschutz noch als hilfreiches Zusatzfeature einstufen kann, sind andere Sicherungen unverzichtbar. Schließlich können sonst Materialschäden oder sogar Brände entstehen. Die wichtigsten Schutzmechanismen, die ein jeder Laderegler besitzen muss, sind zum Beispiel der vor Kurzschlüssen, Über- und Unterspannung sowie Überlast und Blitzschlag. Hinzu kommen noch der obligatorische Schutz vor dem Überladen und dem Tiefentladen der angeschlossenen Batterien. Eher die Ausnahmen sind dagegen ein Rückstrom- oder Überhitzungsschutz. Diese findet man nur bei einigen hochwertigen Modellen.

Worin liegen die Unterschiede?

Kriterien für die Kaufentscheidung in Bezug auf Laderegler sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Typ
  • - Arbeitsstrom
  • - Zeitsteuerung
  • - Temperaturkompensation
  • - Verpolungsschutz
  • - USB-Anschlüsse
  • - Display
  • - Fernsteuerung

Typ

Von den gängigen Ladereglern für Photovoltaikanlagen oder reine Stromspeichersysteme sind zwei Typen besonders häufig vertreten. Die dritte Variante in Form des weiter oben beschriebenen Serienladereglers ist indes vernachlässigbar. Eine geeignete und vergleichsweise günstige Variante ist hingegen der PWM-Laderegler. Mittels Pulsweitenmodulation steuert er den Ladestrom und schützt eine Batterie zuverlässig vor Schäden durch Überladen oder Tiefentladen. Eine fortschrittlichere Technik findet sich indes in MPPT-Ladereglern. Gerade zum Verwalten und Einspeichern von Solarstrom sind diese besser geeignet. Im Falle wechselnder Eingangsleistung erreichen Laderegler mit MPPT nämlich eine signifikant höhere Effizienz. Zwischen 5 und 30 % wurden dabei schon gemessen. Für höhere Ansprüche sind sie deshalb die bessere Wahl.

Arbeitsstrom

Die maximale Stärke des Eingangsstroms ist bei jedem Laderegler begrenzt. Während Einstiegsmodelle für kleine Photovoltaikanlagen oft mit 10 Ampere (A) zurechtkommen, vertragen bessere Modelle auch das Fünffache oder mehr. Indirekt gibt die Angabe zum Arbeitsstrom Auskunft darüber, wie hoch die von den Solarmodulen gelieferte Leistung höchstens sein darf. Teilt man diesen Wert durch die Spannung, erfährt man, welchen Arbeitsstrom beim Laderegler ankommt. Ein Beispiel: Ein Solarmodul mit 240 W und 12 V soll als Stromquelle dienen. Beim Laderegler kommen also 20 A an. Soll die Photovoltaikanlage später noch ausgebaut werden, sollte man bereits vorab etwas Spielraum einplanen. Oder man kauft einen weiteren Laderegler hinzu. Die Rechnung macht zudem einen Vorteil höherer Spannungen deutlich. Betreibt man eine Solaranlage mit 24 V, halbiert sich nämlich die Stromstärke. Neben einer besseren Performance können Sie also doppelt so viele Module mit demselben Laderegler verwenden.

Zeitsteuerung

Eine Zeitsteuerung oder englisch Timer gehört bei aktuellen Ladereglern inzwischen zur Grundausstattung. Über einen entsprechenden Regler am Gehäuse lässt sich der Timer genau einstellen. Dadurch können Sie festlegen, in welchen Zeiträumen das Laden der Akkus stattfinden soll. Dabei ist es sinnvoll, die Tageszeiten zu wählen, in denen man kaum oder gar keinen Strom direkt verbraucht. Dem Ladevorgang steht dadurch schließlich mehr Energie zur Verfügung.

Temperaturkompensation

Viele höherwertige Laderegler haben einen Temperatursensor an Bord. Dieser dient nicht etwa zur Erfassung klimatischer Bedingungen. Vielmehr ermittelt der Laderegler damit, wie warm der angeschlossene Akku ist. Denn mit steigenden Temperaturen ändert sich dessen Ladekennlinie. Darauf reagiert der Laderegler, indem er die Ladekurve anpasst und den Vorgang somit optimiert. Sofern sich der Sensor fest im Gehäuse des Ladereglers befindet, sollten Sie ihn möglichst nah an den Batterien installieren. Besser ist es aber, der Temperatursensor ist mit einem Kabel ausgeführt. Dadurch ist man flexibler bei der Montage und kann die Messeinheit direkt am Stromspeicher anbringen.

Verpolungsschutz

Die Schutzmechanismen von Ladereglern sind vielfältig. Insbesondere solche, die der eigenen Sicherheit und dem Schutz der Geräte dienen, gehören dabei zur Pflichtausstattung eines jeden Modells. Noch nicht überall vorhanden ist jedoch der Verpolungsschutz. Er bewahrt die Batterien davor, falsch angeschlossen und daraufhin beschädigt zu werden. Achten Sie deshalb in jedem Fall auf die Beschriftungen der Anschlüsse und lassen Sie beim Installieren genügend Sorgfalt walten - Verpolungsschutz hin oder her.

USB-Anschlüsse

Mehr und mehr Laderegler haben bereits ab Werk einen oder mehrere USB-Anschlüsse an Bord. Das gilt insbesondere für die Modelle, die für mobile Anwendungen konzipiert sind. Zum Beispiel bei Camping-Solaranlagen profitiert man deshalb davon. Denn ohne Umweg können Sie Ihre mobilen Endgeräte direkt daran anschließen und aufladen. Integrierte USB-Ladebuchsen bringen somit zusätzlichen Komfort und erweitern die Möglichkeiten Ihres Ladereglers. Im Falle von Modellen für Dachanlagen zu Hause, kann man hingegen gut darauf verzichten. Hier befindet sich die Technik schließlich meist schwer erreichbar auf dem Dachboden und Lademöglichkeiten sind im Haushalt ohnehin ausreichend vorhanden.

Display

An jedem höherwertigen Laderegler lassen sich diverse Einstellungen vornehmen. Das funktioniert über Knöpfe an der Gehäusefront. Um auch sehen zu können, welche Änderungen man vornimmt, ist deshalb ein Display hilfreich. Dabei handelt es sich meist um ein LCD (liquid crystal display = Flüssigkristallbildschirm). Die Elektronik des Gerätes kann darauf genaue Zahlenwerte oder grafische Elemente anzeigen. Ein Laderegler mit LC-Display ist zugleich die Informationszentrale Ihrer Solaranlage. Hier erhalten sie eine detaillierte Übersicht zu den verschiedensten Parametern. So etwa zur Batteriespannung, die je nach Ladezustand variiert. Während sie im vollgeladenen Zustand ihren Höchstwert erreicht, sinkt sie beim Entladen allmählich ab. Außerdem verrät die Anzeige wie stark der momentane Arbeitsstrom ist, wie hoch die Restkapazität Ihrer Akkus ist, welche Temperaturen der entsprechende Sensor misst und vieles mehr. Damit man also stets im Bilde ist, sind Laderegler mit LCD zu empfehlen.

Fernsteuerung

Eine Fernsteuerung erlaubt es, den Laderegler auch aus der Distanz heraus zu bedienen bzw. Einstellungen daran vorzunehmen. Das ist vor allem bei Hausanlagen hilfreich. Darüber hinaus hat man mittels Fernsteuerung oft Zugriff auf mehr Parameter als es direkt am Gehäuse der Fall ist. Verzichtbar ist das Feature hingegen bei Inselanlagen bzw. Camping-Solaranlagen. Hier ist der Laderegler in der Regel gut zu erreichen und kann direkt bedient werden. Die Fernsteuerung bieten viele Hersteller als optionales Zubehör an. Des Weiteren besitzen einige moderne Laderegler Schnittstellen wie Bluetooth oder WiFi. Dadurch kann zum Beispiel das Smartphone oder der Computer zum Fernsteuern verwendet werden.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Ladereglern sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

Allpowers

Im Jahr 2008 ging das chinesische Unternehmen Allpowers an den Start. Der Anbieter hat sich ganz auf Solartechnik spezialisiert. Im Katalog von Allpowers finden sich zum Beispiel mobile Solarladegeräte, Camping-Solaranlagen, diverses Zubehör wie Laderegler mit 12/24 V, Akkumulatoren und noch vieles mehr.

Steca

Bereits 1976 wurde die Steca Elektronik GmbH mit Sitz in Memmingen gegründet. Von Beginn an konzentrierte sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung von Ladesystemen für Akkumulatoren. Anfang der 1990er Jahre kamen schließlich die Solartechnik und etwa 10 Jahre danach Informationssysteme hinzu. Über 750 Mitarbeiter sind inzwischen für Steca tätig. Das Portfolio umfasst dabei unter anderem Laderegler, Wechselrichter, Tiefkühltruhen, Produkte aus dem Bereich Solarthermie und vieles mehr.

Victron Energy

Die Farbe Blau ist das Markenzeichen der niederländischen Victron Energy B. V., einem Spezialisten in der Solar-Branche. Nicht nur Laderegler und Ladestromverteiler entwickelt das Unternehmen. Hinzu kommen beispielsweise Akkus, Wechselrichter, Solarmodule und vieles anderes mehr.

Weitere Solartechnik finden Sie hier:

wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Laderegler (bis 24 V)

Camping-Solaranlagen mit 600 W sind für mobile Zwecke bereits recht stattliche Systeme, die kaum Wünsche offen lassen. Denn damit lässt sich sogar ein höherer Verbrauch problemlos decken.

Vergleichsportal für Photovoltaikanlagen (bis 1 kW)

Ein stärkeres ökologisches Bewusstsein hat dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach erneuerbaren Energien weiterhin groß ist. So arbeitet die Photovoltaik-Industrie fieberhaft an Solarzellen.

Vergleichsportal für Wechselrichter

Typische Einsatzorte für Wechselrichter sind Photovoltaikanlagen. Dabei muss man den elektrischen Strom so umwandeln, dass er bestimmten Spezifikationen entspricht. Darum spricht man auch vom Solarwechselrichter.

wAAACwAAAAAAQABAEACAkQBADs= - Laderegler (bis 24 V)

Die kompakten Module mit einer Leistung von 100 Watt geben eine Gleichspannung mit meist 12 Volt aus. Fahrzeug- und Reservebatterien lassen sich damit problemlos aufladen.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

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