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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Klimageräte inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welches Klimagerät hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches Klimagerät ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Klimageräte
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht ein Klimagerät aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Klimageräten durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Klimageräte vorausgewählt. Diese Modelle haben die Gemeinsamkeit, dass sie alle eigenständig arbeiten und sich in jedem Raum ohne aufwändige Einbauarbeiten aufstellen lassen. Ihre Hauptaufgabe ist das Kühlen der Umgebungsluft. Gleichzeitig können diese Klimageräte Luft entfeuchten und so für das gewünschte Klima sorgen. Über ein Tastenfeld lassen sich alle Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Noch komfortabler gestaltet sich die Steuerung jedoch mit Hilfe einer beiliegenden Fernbedienung. Ein mitgelieferter Schlauch führt die warme Abluft vom Klimagerät nach draußen. Unterschiede finden sich aber in den Details, die in der unten stehenden Tabelle miteinander im Vergleich stehen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Klimageräten ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Climia CMK 2600De'Longhi PAC WE 112 EcoDe'Longhi PAC EX100 SilentAEG AirOundioTrotec PAC 2610 E
q? encoding=UTF8&ASIN=B07G18X8M4&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21&language=de DE - Klimageräte
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Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx

3/5  Kühlleistung:

2,3 kW


3/5  Raumgröße

maximal:

80 m³


4/4  Ventilation:

3-stufig


3/4  Energieverbrauch

pro Std.:

0,9 kWh


2/5  Energieeffizienz-

klasse:

A


3/3  Staubfilter:

ja


3/4  Schalldruckpegel:

53 dB


3/3  Abluftschlauch:

ja


3/3  Ruhemodus:

ja


3/3  Maße:

34 x 35 x 70 cm


3/3  Gewicht:

23,5 Kg


3/5  Sonstiges:

LED-Display, Timer, Fensterdüse

4/5  Kühlleistung:

3 kW


4/5  Raumgröße

maximal:

100 m³


4/4  Ventilation:

3-stufig


3/4  Energieverbrauch

pro Std.:

0,8 kWh


3/5  Energieeffizienz-

klasse:

A+


3/3  Staubfilter:

ja


3/4  Schalldruckpegel:

52–54 dB


3/3  Abluftschlauch:

ja


3/3  Ruhemodus:

ja


2/3  Maße:

50,5 x 40 x 91 cm


1/3  Gewicht:

39 kg


3/5  Sonstiges:

Wasser-Luft-Kühlung, LED-Display, ökologisches Kältemittel R290

3/5  Kühlleistung:

2,5 kW


5/5  Raumgröße

maximal:

110 m³


4/4  Ventilation:

3-stufig


4/4  Energieverbrauch

pro Std.:

0,7 kWh


4/5  Energieeffizienz-

klasse:

A++


0/3  Staubfilter:

-


3/4  Schalldruckpegel:

64 dB


3/3  Abluftschlauch:

ja


0/3  Ruhemodus:

-


2/3  Maße:

44,5 x 39 x 80,5 cm


3/3  Gewicht:

30 kg


5/5  Sonstiges:

LED-Display, Timer, automatische Temperatur- und Feuchtigkeitsregulier- ung, ökologisches Kältemittel R290, Kondenswasser-Recycling-System

3/5  Kühlleistung:

2,6 kW


4/5  Raumgröße

maximal:

92 m³


4/4  Ventilation:

3-stufig


3/4  Energieverbrauch

pro Std.:

0,87 kWh


3/5  Energieeffizienz-

klasse:

A+


3/3  Staubfilter:

ja


3/4  Schalldruckpegel:

64 dB


3/3  Abluftschlauch:

ja


0/3  Ruhemodus:

-


2/3  Maße:

38,8 x 38,8 x 95,5 cm


2/3  Gewicht:

35,5 kg


5/5  Sonstiges:

Dimmbares LED-Display, Timer, Heizfunktion, App-Steuerung, ökologisches Kältemittel R290

3/5  Kühlleistung:

2,6 kW


3/5  Raumgröße

maximal:

85 m³


4/4  Ventilation:

3-stufig


2/4  Energieverbrauch

pro Std.:

1 kWh


2/5  Energieeffizienz-

klasse:

A


3/3  Staubfilter:

ja


3/4  Schalldruckpegel:

64 dB


3/3  Abluftschlauch:

ja


3/3  Ruhemodus:

ja


3/3  Maße:

38 x 37 x 77 cm


3/3  Gewicht:

27,5 kg


2/5  Sonstiges:

Kondenswasser-Recycling-System, Timer

SEHR GUT
36 von 47 Punkten
SEHR GUT
36 von 47 Punkten
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GUT
35 von 47 Punkten
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Klimageräte: wofür sie da sind und wie sie funktionieren

Eigenständige Klimageräte nennt man auch Monoblocks. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, auch dort den Komfort klimatisierter Raumluft zu genießen, wo eine fest eingebaute Klimaanlage fehlt bzw. deren Einbau nicht möglich ist. Dafür sind Klimageräte lediglich an einem geeigneten Standort aufzustellen, der sich in der Nähe eines Fensters befinden sollte. Dort wird nämlich der Abluftschlauch angebracht, der die warme und feuchte Luft nach draußen befördert. Zunächst aber saugt das Klimagerät die Umgebungsluft an. Innerhalb des Gehäuses passiert der Luftstrom dann Kühlelemente, die mit einem Kältemittel gefüllt sind. Ein integrierter Filter filtert bei den meisten Modellen zudem Staub und andere Schmutzpartikel heraus. Die heruntergekühlte, gefilterte und entfeuchtete Luft gibt das Klimagerät anschließend an die Umgebung ab. Nach und nach sinkt dadurch die Temperatur im Raum. Gerade an heißen Sommertagen sind Klimageräte deshalb nützliche Helfer im Wohn- und Schlafzimmer oder anderswo.

Klimageräte für zu Hause

Klimaanlagen finden inzwischen eine große Verbreitung. Gerade in Südeuropa, wo auch weit über die Sommermonate hinaus hohe Temperaturen herrschen, kommt man kaum ohne sie aus. Doch auch in hiesigen Gefilden gehören die praktischen Temperaturregulierer vielerorts zum Standard. Das gilt insbesondere für Automobile, öffentliche Verkehrsmittel, Hotels, Büros und Geschäftsräume. Angesichts solcher Hitzewellen, wie wir sie beispielsweise im Jahr 2018 erfahren haben, sind aber auch mobile Klimageräte für viele Menschen immer interessanter. Dank dieser autark arbeitenden Geräte, kann sich jeder die benötigte Erfrischung für sein Zuhause einrichten. Umständliche und teure Baumaßnahmen und Installationsarbeiten entfallen dabei nämlich komplett. Stattdessen stellt man das Klimagerät einfach auf und führt den Abluftschlauch zum Fenster oder einem passenden Durchlass.RATUNDGEBER ist ein Vergleichsportal für Klimageräte

Kühle Luft ist angenehm

Die Vorteile kühler Raumluft

Heiße, sonnige Sommertage sind eine schöne Sache - jedenfalls dann, wenn man sie am Meer oder am Ufer eines Sees verbringen kann. In vielen Alltagssituationen sind allzu hohe Temperaturen hingegen belastend und stellen für viele sogar eine gesundheitliche Gefahr dar. Das gilt vor allem für Menschen mit Kreislaufbeschwerden. Doch auch bei der täglichen Arbeit im Büro sind hohe Temperaturen unerwünscht. Schließlich macht andauernde Hitze müde und senkt die Konzentrationsfähigkeit und Produktivität deutlich. Des Weiteren sollte das Thermometer zum Schlafen möglichst nicht mehr als 20 °C anzeigen. Andernfalls hat man mit Einschlafproblemen und anderen Schlafstörungen zu kämpfen, was zu einem Mangel an Erholung führt. Vor allem in Dachgeschosswohnungen heizen sich die Räume leider besonders stark auf. Klimageräte schaffen hier rasch und unkompliziert Abhilfe.

Vor der Inbetriebnahme

Steht das neue Klimagerät erst einmal an seinem vorgesehenen Platz, ist zunächst Abwarten angesagt. Genau wie beim Kühlschrank, muss sich das Kältemittel nach dem Transport nämlich erst wieder korrekt verteilen. Mindestens eine Stunde sollten Sie deshalb mit dem Einschalten des Klimagerätes warten. In dieser Zeit kann man bereits mit der Montage des Abluftschlauchs beginnen. Dieser ist in der Regel bereits im Lieferumfang enthalten und wird an der Rückseite des Klimagerätes angebracht. Das andere Ende bringt man mit Hilfe einer Halterung an einem nahe gelegenen Fenster an. Schornsteine sollte man indes nicht zum Abführen der Luft nutzen. Aufgrund der recht hohen Feuchtigkeit, die sich darin befindet, käme es über kurz oder lang zu Schimmelbildung. Ähnliches droht, wenn man den Abluftschlauch mit entsprechenden Elementen übermäßig verlängert.

Klimageräte als Stromfresser

Elektrogeräte, die Kälte oder Wärme produzieren, gehören generell zu den größten Stromfressern. Das gilt für Kühlschränke und Heizlüfter ebenso wie für Klimaanlagen. Eigenständige Klimageräte verbrauchen im Vergleich zu ihren fest installierten Pendants sogar noch mehr Energie. Das liegt daran, dass sie weniger effizient arbeiten. Um die Stromrechnung nicht allzu sehr in die Höhe zu treiben, sollte man Klimageräte deshalb nur dann nutzen, wenn es wirklich notwendig ist. Mit einem höheren Verbrauch geht darüber hinaus auch eine stärkere Belastung für die Umwelt einher. Dies lässt sich aber dadurch kompensieren, indem man einen Ökostrom-Anbieter wählt. Oder man entscheidet sich sogar für die eigene Solarstromproduktion. In dem Fall muss man sich um die Verbrauchswerte des Klimageräts keine großen Gedanken mehr machen, sofern die Photovoltaikanlage genügend Leistung liefert.

Mobile Klimageräte

Während Klimaanlagen fest eingebaut sind, benötigen Klimageräte keine Installation. Im Gegenteil: Man kann sie praktisch überall aufstellen und jederzeit die Position ändern. Obendrein entfällt ein eventuell notwendiger Rückbau. Man nennt sie deshalb auch mobile Klimageräte, wobei der Begriff "mobil" hier nur bedingt zutrifft. Zum einen benötigen die Geräte nämlich einen Stromanschluss. Zum anderen sind sie recht schwer. 30 bis 40 kg bringen sie im Durchschnitt auf die Waage. Aber immerhin: Oftmals sind seitliche Tragegriffe und sogar kleine Rollen auf der Unterseite angebracht. Das vereinfacht das Bewegen auf kürzeren und vor allem ebenen Distanzen erheblich. In Mietwohnungen, in denen in die Bausubstanz eingreifende Arbeiten oft tabu sind, stellen Klimageräte schließlich die einzige Möglichkeit für eine echte Klimatisierung der Räume dar. Ebenso kommen mobile Klimageräte gerne in Gartenhäusern oder Wohnmobilen zum Einsatz, die noch nicht ab Werk mit einer solchen Anlage ausgestattet sind.

Ventilator kontra Klimagerät

Eine sehr viel einfachere und kostengünstigere Möglichkeit für eine Abkühlung zu sorgen, ist der Ventilator. Insbesondere große Decken-, Turm- oder Standventilatoren sorgen für eine frische Brise in Innenräumen. Tatsächlich senken diese allerdings nicht die Temperatur. Durch die beschleunigte Luft wird lediglich der Schweiß auf der Haut schneller abtransportiert, was die gefühlte Temperatur absinken lässt. Das funktioniert allerdings nur, solange man sich im Luftstrom befindet und umso schlechter, je feuchter die Luft ist. Klimageräte sorgen hingegen für eine echte Absenkung der Umgebungstemperatur und entfeuchten die Luft zusätzlich. Außerdem ist man nicht zwangsläufig dem direkten Luftstrom ausgesetzt, der schnell zu einer Erkältung führen kann. Im Hinblick auf die Anschaffungskosten, den Energieverbrauch, die Maße und das Gewicht sind Klimageräte den Ventilatoren jedoch eindeutig unterlegen.

Klimageräte mit Innen- und Außeneinheit: Split-Geräte

Neben den Monoblocks und eingebauten Klimaanlagen gibt es noch so genannte Split-Geräte. Sie bilden gewissermaßen eine Zwischenstufe, ähneln dabei aber eher den echten Klimaanlagen. Hierbei befindet sich der Hauptteil der Technik nämlich in einer Außeneinheit, die man zum Beispiel im Garten direkt an der Hauswand aufstellt. Um die kalte Luft in den Wohnraum zu leiten, ist ein Durchbruch unerlässlich. Über einen Schlauch gelangt sie von der Außeneinheit zur Inneneinheit, die die Luft verteilt. Der Nachteil ist dabei der notwendige Wanddurchlass. Dafür reduziert sich die Schallemission, die mit dem Betrieb einer Klimaanlage, in der schließlich ein Kompressor seine Arbeit tut, einhergeht. Je nach genauer Position der Außeneinheit, kann sich allerdings die Nachbarschaft durch den Geräuschpegel gestört fühlen.

Das Kältemittel und der Kälteprozess

Damit Klimageräte die warme Luft effektiv herunterkühlen können, ist ein Kältemittel erforderlich. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der bei niedrigen Temperaturen, zum Beispiel auf dem Niveau der Raumlufttemperatur, zu verdampfen vermag (was für den Kälteprozess erforderlich ist). Nutzte man früher noch klimaschädliche Kältemittel, greifen viele Hersteller inzwischen zu ökologisch verträglicheren Alternativen. Das erleichtert beispielsweise die spätere Entsorgung der Geräte. Das Kältemittel durchläuft einen Kreislauf und erfährt hierbei verschiedene Zustandsänderungen. Eine dieser Zustandsänderungen ist die Verdampfung, das heißt der Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Für die Verdampfung ist die Zufuhr von Wärmeenergie erforderlich. Diese wird der Raumluft entzogen, die bei dieser Gelegenheit abkühlt. Dies stellt die Kühlung der Luft dar. Für den Stromverbrauch eines Klimagerätes verantwortlich ist ein eingebauter Kompressor, der das verdampfte Kältemittel verdichtet (damit es später verflüssigt werden kann). Die vom Klimagerät erzeugte und abzuführende Wärme entsteht im Verflüssiger, wo der Kältemittel-Dampf kondensiert wird (damit es später wieder verdampft werden kann). Kältere Luft kann übrigens nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie warme Luft. Darum entsteht bei der Kühlung der Luft Kondensat in nicht geringer Menge. Dieses landet in einem integrierten Auffangbehälter, der einer regelmäßigen Leerung bedarf.

Klimageräte mit Luft-Wasser-Kühlung

In immer mehr Modellen bleibt das Kondenswasser aber keineswegs ungenutzt. Moderne Klimageräte machen es sich stattdessen zunutze und erzielen damit einen noch höheren Kühleffekt. Daraus ergibt sich zusätzlich ein niedrigerer Stromverbrauch. Mit Hilfe der entsprechenden Technik lässt sich das Kondenswasser hervorragend dazu verwenden, das Kältemittel noch weiter herabzukühlen. Von bis zu 30 % höherer Kühlleistung gegenüber reiner Luftkühlung ist bei manchen Herstellern die Rede. Klimageräte mit Luft-Wasser-Kühlung sind deshalb trotz höherer Kosten die empfehlenswertere Varianten.

Klimageräte zum Heizen

Einige höherwertige Klimageräte sind auch in der Lage, die Luft nicht nur zu kühlen, sondern auch zu heizen. Ob man diese Funktion wirklich benötigt, hängt vom jeweiligen Einsatzort ab. Zu Hause oder im Büro nutzt man dafür nämlich besser die ohnehin vorhandenen Heizkörper. Sie arbeiten deutlich effizienter und sorgen im Nu für wohlige Wärme an kalten Tagen. Auch der Energieverbrauch ist dabei deutlich geringer. Sinnvoll sind Klimageräte mit Heizung aber zum Beispiel im Wohnwagen oder an anderen Orten, an denen keine Radiatoren vorhanden, aber gelegentlich notwendig sind. Dadurch erspart man sich unter Umständen den zusätzlichen Heizlüfter, sofern die Heizleistung des Klimagerätes ausreicht.

Fest installierte Klimaanlagen als Alternative

Wer langfristig und regelmäßig den Komfort klimatisierter Luft genießen will, sollte vor der Kaufentscheidung herausfinden, ob nicht der Einbau einer festen Klimaanlage möglich ist. Diese sind auch von der Stiftung Warentest in Ausgabe 7/2014 empfohlen worden. Sogar Mieter haben eventuell die Möglichkeit dazu, sofern dies im Voraus durch den Eigentümer abgesegnet wird. Da es sich um eine Wert steigernde Maßnahme handelt, beteiligt sich dieser manchmal sogar an den Kosten. Diese sind derweil deutlich höher als beim Klimagerät. Darüber hinaus fallen weitere Kosten für den Techniker an, der mit der Arbeit betraut wird. Wer die Installation der Klimaanlage deshalb in Eigenregie vornehmen will, muss leider enttäuscht werden: Seit 2008 ist die Durchführung ausschließlich Fachkräften gestattet. Gegenüber den mobilen Klimageräten sind eingebaute Systeme deutlich leistungsstärker. Der geringere Energieverbrauch kann die anfänglichen Kosten mit der Zeit relativieren.

Worin unterscheiden sich Klimageräte?

Kriterien beim Kauf eines Klimageräts sind diese Ausstattungsmerkmale:

  • - Kühlleistung
  • - Raumgröße maximal
  • - Ventilation
  • - Energieverbrauch pro Stunde
  • - Energieeffizienzklasse
  • - Staubfilter
  • - Schalldruckpegel
  • - Abluftschlauch
  • - Ruhemodus
  • - Maße
  • - Gewicht

Kühlleistung

Die Kühlleistung von Klimageräten ist in Watt (W) bzw. Kilowatt (kW) angegeben. Sie ist ein wichtiger Hinweis darauf, ob das jeweilige Modell für Ihren Bedarf ausreicht. Während sich beispielsweise Orte ohne Sonneneinstrahlung, Kellerräume, Räume mit wenigen Fenstern oder guter Isolierung nur geringfügig aufheizen, stellen etwa Dachgeschosswohnungen mit südlicher Fensterfront das gegenteilige Beispiel dar. Entsprechend höher sollte die Kühlleistung des darin verwendeten Klimagerätes sein. Auch Technikräume bzw. solche mit vielen laufenden Elektrogeräten sind stets deutlich stärker aufgeheizt als Zimmer, in denen sich nur wenige elektrische Verbraucher befinden. Hier sollte man deshalb nicht am falschen Ende sparen. Eine zu geringe Kühlleistung macht das Klimagerät nämlich beinahe überflüssig. Anschaffungs- und Energiekosten verpuffen somit sinnlos. Für kleine bis mittlere Räume sind etwa 2,5 bis 3,5 kW zu empfehlen.

Kühlleistung in BTU/h

Meist findet man bei der Angabe zur Kühlleistung von Klimageräten noch einen Wert in BTU bzw. BTU/h. Das Kürzel steht für British temperature unit. Hier wird beschrieben, wie viel Wärmeenergie je Stunde notwendig ist, um ein (britisches) Pfund Wasser um 1 °F (Fahrenheit) zu erhitzen. 1.000 BTU/h entsprechen dabei ungefähr 293 W.

Raumgröße maximal

Eine wichtige Herstellerangabe bei Klimageräten ist die empfohlene Raumgröße. Diese sollte man nicht überschreiten. Andernfalls verbraucht man unnötig viel Strom, ohne einen adäquaten Effekt zu erzielen. Doch auch ein überdimensioniertes Modell schlägt sich im Hinblick auf das Verhältnis von Kosten zu Kühleffekt nicht gut. Wählen Sie deshalb ein möglichst gut passendes Klimagerät für den geplanten Standort. Die maximale Raumgröße sollte dabei in m3 (Kubikmeter) angegeben sein. Zum Teil liefern Hersteller lediglich Hinweise auf die Quadratmeterzahl (m2). Diese ist jedoch nicht aussagekräftig, da das Gesamtvolumen entscheidend ist und die Deckenhöhe variieren kann. Um herauszufinden, wie viel m3 das jeweilige Zimmer hat, ist die Fläche (m2) mit der Raumhöhe zu multiplizieren.

Ventilation

Heutige Klimageräte sind in der Regel mit einer mehrstufigen Ventilation ausgestattet. Dadurch kann man regulieren, wie stark die kalte Luft ausgeblasen wird. Dadurch lässt sich der Kühleffekt beschleunigen oder herabsenken. Beachten Sie aber, dass das Klimagerät auf hoher Stufe noch lauter ist, da die Ventilation eine zusätzliche Geräuschentwicklung mit sich bringt.

Energieverbrauch pro Stunde

Einen geringen Stromverbrauch sucht man bei Klimageräten vergebens. Zwischen den einzelnen Modellen gibt es aber zum Teil große Unterschiede. Modelle mit hoher Kühlleistung verbrauchen generell mehr Energie. Durch eine ausgeklügelte Technik und eine gute Produktqualität erreichen die Hersteller jedoch ein gewisses Energie-Einsparungspotenzial. Wie viel Strom das jeweilige Klimagerät verbraucht, ist in kWh angegeben. Etwa 0,8 bis 1,2 kWh fressen aktuelle Modelle pro Stunde.

Energieeffizienzklasse

In Europa sind Haushaltsgeräte in verschiedene Energieeffizienzklassen (EEK) unterteilt. Die entsprechende Skala führte die EU im Jahr 1998 ein, um Kunden eine schnelle Information darüber zu geben, wie hoch der Verbrauch im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ausfällt. Ursprünglich war die Skala in die Klassen G (hoher Verbrauch) bis A (niedriger Verbrauch) unterteilt. Das förderte die Motivation, sparsamere Modelle zu entwickeln. Dank des damit einhergehenden technischen Fortschritts verbesserte sich die Energieeffizienz der Produkte mit der Zeit erheblich. Infolgedessen kamen im Lauf der Jahre noch die Klassen A+, A++ und A+++ hinzu. Darüber hinaus ist der Verkauf von Geräten der Klassen G bis C nicht mehr zulässig. Die Energieeffizienzklasse B stellt inzwischen somit das Schlusslicht dar. Im Interesse niedriger Stromkosten und des Umweltschutzes sollte man deshalb stets ein Modell mit hoher Einstufung wählen. Gerade bei häufiger Nutzung kann sich der höhere Anschaffungspreis dank geringerer Stromkosten zumindest teilweise amortisieren.

Was besagt der EER-Wert?

Zusätzliche und genauere Informationen zur Energieeffizienz speziell von Klimageräten liefert der EER-Wert. Dieser beschreibt das Verhältnis von Leistungsaufnahme zur maximal abgegebenen Kühlleistung. EER steht dabei für Energy Efficiency Ratio. Im Deutschen findet auch die Abkürzung LZ für Leistungszahl Anwendung, die der häufiger zu findenden englischen Bezeichnung entspricht. Je höher der EER-Wert ist, desto effizienter arbeitet das entsprechende Klimagerät. Man kann die Leistungszahl und damit die Energieeffizienzklasse auch selbst herausfinden, indem man die Kühlleistung durch die Leistungsaufnahme dividiert. Dabei entsprechen die verschiedenen EER-Werte den Energieeffizienzklassen wie folgt:

  • größer 4,1: A+++
  • 3,6 bis kleiner 4,1: A++
  • 3,1 bis kleiner 3,6: A+
  • 2,6 bis kleiner 3,1: A
  • 2,4 bis kleiner 2,6: B
  • 2,1 bis kleiner 2,4: C
  • 1,8 bis kleiner 2,1: D

Staubfilter

Einen integrierten Staubfilter sollten alle guten Klimageräte besitzen. Dieser befindet sich direkt hinter dem Schutzgitter des Lufteinzugs. Dadurch reinigt das Gerät nicht nur die Umgebungsluft, sondern ist auch selbst besser vor Verunreinigung geschützt. Andernfalls könnte das Klimagerät über kurz oder lang den Betrieb wegen zu viel Staub im Gehäuse einstellen. Besonders profitieren Allergiker von der integrierten Filterung der Luft. Oftmals wirkt der eingebaute Staubfilter sogar antibakteriell. Achten Sie aber darauf, das Filtermaterial regelmäßig zu reinigen bzw. zu wechseln.

Schalldruckpegel

Einer der großen Nachteile der eigenständigen Monoblock-Klimageräte ist die Tatsache, dass sich auch der Kompressor innerhalb des Gehäuses und damit direkt im Zimmer befindet. Dieser arbeitet mit relativ hoher Lautstärke. Gut 64 dB (Dezibel) Schalldruck erreichen viele Klimageräte dabei. Einige Hersteller werben mit Schlagworten wie Silent und locken mit niedrigeren Werten um die 50 dB. Da 10 dB weniger bereits der halben Lautstärke entsprechen, ist dies in der Tat ein großer Unterschied. Dennoch gibt es bislang kein wirklich leise arbeitendes Modell. Besonders störend ist das Brummen im Schlafzimmer. Ruhe findet man bei laufendem Klimagerät deshalb kaum. Darum empfiehlt es sich, die Luft dort bereits vor dem Schlafengehen herunterzukühlen. Ausschalten lässt sich das Klimagerät dann bequem vom Bett aus per Fernbedienung.

Abluftschlauch

Ein Abluftschlauch sollte jedem Klimagerät bereits beiliegen. Schließlich ist er ein unverzichtbares Zubehörteil. Je nach Modell ist der Abluftschlauch meist zwischen 120 und 150 cm lang, bei einem Durchmesser von 10 bis 15 cm. Mittels Fensterhalterung kann man das Ende an ein geöffnetes Fenster hängen. Noch besser ist aber ein eigener Durchlass, der sich in der Scheibe oder in der Hauswand befindet. Das ermöglicht es, das Klimagerät auch bei geschlossenen Fenstern zu nutzen. Auch wenn es technisch und finanziell problemlos funktioniert: Das Verlängern des Abluftschlauches ist in der Regel nicht zu empfehlen. Üblicherweise reicht die Leistung der Klimageräte nämlich nicht aus, um die größere Distanz zu bewältigen. Das Ergebnis ist Kondenswasser, das sich vor Verlassen des Schlauchs niederschlägt und zurück ins Gerät laufen kann. Das kann Schimmel oder einen Defekt nach sich ziehen.

Ruhemodus

Die meisten Klimageräte verfügen über einen Ruhemodus. Dieser ist besonders dann geeignet, wenn sich das Gerät im Schlafzimmer befindet. Zwar liegt die Kühlleistung im Ruhemodus auf einem niedrigeren Niveau; der Lautstärkepegel dafür aber auch.

Maße

Unter Umständen ist der Platz am vorgesehenen Standort stark begrenzt. Da lohnt sich vor der Kaufentscheidung ein Blick in die Spezifikationen der Klimageräte. Breite, Tiefe und Höhe unterscheiden sich nämlich bei den verschiedenen Modellen. Kompakte Maße, insbesondere in Bezug auf die Breite und die Tiefe, sind dabei von Vorteil.

Gewicht

Klimageräte gehören nicht gerade zu den Leichtgewichten unter den Haushaltsgeräten. Nur wenige Modelle bringen weniger als 30 kg auf die Waage. Viele Klimageräte liegen sogar bei über 40 kg. Das macht den Transport und das Umpositionieren entsprechend schwierig. Zudem kann der Untergrund unter der hohen Last leiden. Leichtere Klimageräte sind deshalb eher zu empfehlen als schwere.

Hersteller

Einschlägige Hersteller von Klimageräten sind diese Unternehmen:

AEG

Auch wenn der einstige Elektronikkonzern in den 1990er Jahren aufgelöst wurde, existiert die Marke weiterhin. Eigentümer ist inzwischen die Firma Electrolux, die auch an andere Produzenten Lizenzen verkauft. Eine schier unüberschaubare Palette an Produkten trägt das Markenzeichen heute. Neben Telefonen und Autoradios sind zum Beispiel auch Wechselrichter, Kühlschränke oder Klimageräte von AEG erhältlich.

De'Longhi

De'Longhi ist ein italienisches Unternehmen. Die deutsche Niederlassung in Form der De'Longhi Deutschland GmbH befindet sich in Neu-Isenburg. Das Portfolio umfasst eine große Anzahl verschiedener Elektronikartikel. Dazu zählen unter anderem mobile Klimageräte, Öl- und Gasheizer, Luftreiniger, Entfeuchter, Staubsauger, Mikrowellen und vieles mehr.

Trotec

Die Trotec Group verfügt über rund 250 Mitarbeiter und stellt unterschiedliche Elektrogeräte her. So etwa Messtechnik wie Spannungsprüfer und Luxmeter. Auch Klimamessgeräte gehören dazu. Denn ein großer Teil des Geschäfts konzentriert sich bei Trotec auf die Entwicklung von Lüftungs- und Klimaanlagen. Zahlreiche Produkte kann man bei dem Unternehmen auch mieten. Des Weiteren bietet Trotec spezielle Schulungen für Ingenieure und Techniker an.

Whirlpool

Die amerikanische Whirlpool Corporation gehört zu den größten Herstellern von Haushaltsgeräten weltweit. Etwa 92.000 Mitarbeiter zählt das Unternehmen an seinen 70 Entwicklungs- und Produktionsstandorten. Waschmaschinen, Trockner, Klimageräte, Kühlschränke, Mikrowellen und Spülmaschinen verkauft der Konzern.

Weitere Haustechnik-Produkte finden Sie hier:

Vergleichsportal für elektrische Durchlauferhitzer

Bei den meisten modernen Durchlauferhitzern ist es möglich, die Menge des durchs Gerät laufenden Wassers zu begrenzen (ECO-Modus).

Vergleichsportal für Deckenventilatoren

Wer keine Klimaanlage hat, kann sich mit einem Ventilator Kühlung verschaffen. Besonders wirksam sind dabei Deckenventilatoren.

Vergleichsportal für Luftentfeuchter

Damit ein Luftentfeuchter nicht permanent arbeitet und der Luft womöglich zu viel Feuchtigkeit entzieht, besitzen gute Modelle ein Hygrometer.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

Schließlich erhalten Sie noch die Möglichkeit, durch einfaches Klicken auf die Produktbilder, die Preisangaben oder Kundenbewertungen zu den entsprechenden Produkt-Angeboten von amazon zu gelangen. Dort können Sie die Produkte dann auch kaufen. Bei RATUNDGEBER verhält es sich also nicht anders als z. B. bei Check24. Weiterhin hat das Vergleichsportal RATUNDGEBER für Sie ermittelt, in welchen Onlineshops Sie die Produkte sonst noch kaufen können. Durch Klicken auf die entsprechenden Logos gelangen Sie zu den entsprechenden Shops.

(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.