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Ein besonderer Service: Sie gelangen durch einfaches Klicken direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf Sie beim Kauf einer FPV-Brille achten müssen, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über FPV-Brillen inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welche FPV-Brille hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche FPV-Brille ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

FPV-Brillen
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht eine FPV-Brille aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von FPV-Brillen durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf FPV-Brillen vorausgewählt. Alle fünf dieser hier vorgestellten FPV-Brillen sind in der Lage, das Kamerabild von Drohnen live und mit geringer Latenz wiederzugeben. Das funktioniert herstellerübergreifend mit den meisten Modellen, die FPV (first person view) unterstützen. Das Videosignal fängt ein integrierter Empfänger auf. Bildschirme auf der Innenseite der Brille dienen dabei als Anzeige. Den benötigten Strom liefert ein wiederaufladbarer Akku. Am Kopf befestigt man die FPV-Brille mit einem verstellbaren Gurtsystem. Dadurch soll ein möglichst hoher Tragekomfort gewährleistet sein. Zusätzliche Anschlüsse erweitern die Möglichkeiten der fünf Modelle und sorgen dafür, dass sie sich auch an anderen Quellen als Videobrille nutzen lassen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei FPV-Brillen ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Flysight Spexman OneEachine EV100GoolRC VR HD01Eachine EV800HankerMall VR006 FPV Brille
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Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
3/3  Empfänger-

frequenz:

5,8 GHz


2/4  Sichtfeld (FOV):

30°


5/5  Auflösung:

854 x 480


2/4  Bildschirm-

helligkeit:

350 cd/m²


4/4  Dioptrien-

Ausgleich:

ja


4/4  Gewicht:

205 g


4/4  Antennen:

2


2/3  Kanäle:

40


0/4  Videoaufzeichnung:

---


4/4  AV-Eingang:

ja


3/3  AV-Ausgang:

ja


3/3  HDMI:

ja


3/3  Kopfhörer-

anschluss:

ja


0/3  Helligkeits-/

Kontrastregler:

---


5/5  Sonstiges:

Lüfter, Frontkamera, 2 AV-Kabel, HDMI-Kabel, Netzteil, Brillenetui

3/3  Empfänger-

frequenz:

5,8 GHz


2/4  Sichtfeld (FOV):

28°


4/5  Auflösung:

720 x 540


3/4  Bildschirm-

helligkeit:

450 cd/m²


4/4  Dioptrien-

Ausgleich:

ja


4/4  Gewicht:

221 g


4/4  Antennen:

2


3/3  Kanäle:

72


0/4  Videoaufzeichnung:

---


4/4  AV-Eingang:

ja


3/3  AV-Ausgang:

ja


0/3  HDMI:

---


3/3  Kopfhörer-

anschluss:

ja


3/3  Helligkeits-/

Kontrastregler:

ja


1/5  Sonstiges:

Lüfter

3/3  Empfänger-

frequenz:

5,8 GHz


4/4  Sichtfeld (FOV):

80°


2/5  Auflösung:

480 x 272


3/4  Bildschirm-

helligkeit:

500 cd/m²


0/4  Dioptrien-

Ausgleich:

---


3/4  Gewicht:

295 g


4/4  Antennen:

2


2/3  Kanäle:

40


0/4  Videoaufzeichnung:

---


4/4  AV-Eingang:

ja


0/3  AV-Ausgang:

---


0/3  HDMI:

---


3/3  Kopfhörer-

anschluss:

ja


3/3  Helligkeits-/

Kontrastregler:

ja


0/5  Sonstiges:

---

3/3  Empfänger-

frequenz:

5,8 GHz


4/4  Sichtfeld (FOV):

82°


4/5  Auflösung:

800 x 480


4/4  Bildschirm-

helligkeit:

600 cd/m²


0/4  Dioptrien-

Ausgleich:

---


2/4  Gewicht:

349 g


2/4  Antennen:

1


2/3  Kanäle:

40


0/4  Videoaufzeichnung:

---


4/4  AV-Eingang:

ja


0/3  AV-Ausgang:

---


0/3  HDMI:

---


3/3  Kopfhörer-

anschluss:

ja


0/3  Helligkeits-/

Kontrastregler:

---


2/5  Sonstiges:

AV-Kabel, USB-Ladekabel

3/3  Empfänger-

frequenz:

5,8 GHz


0/4  Sichtfeld (FOV):

n.b.


2/5  Auflösung:

500 x 300


0/4  Bildschirm-

helligkeit:

n.b.


0/4  Dioptrien-

Ausgleich:

---


4/4  Gewicht:

164,7 g


4/4  Antennen:

2


2/3  Kanäle:

40


0/4  Videoaufzeichnung:

---


4/4  AV-Eingang:

ja


0/3  AV-Ausgang:

---


0/3  HDMI:

---


0/3  Kopfhörer-

anschluss:

---


0/3  Helligkeits-/

Kontrastregler:

---


3/5  Sonstiges:

USB-Ladekabel, Tuch, Ein-Knopf-Auto-Suchkanal-Funktion

SEHR GUT
44 von 56 Punkten
SEHR GUT
41 von 56 Punkten
BEFRIEDIGEND
31 von 56 Punkten
BEFRIEDIGEND
30 von 56 Punkten
AUSREICHEND
22 von 56 Punkten
Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:Preis*:
Kundenbewertungen:

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FPV-Brillen: wofür sie da sind und wie sie funktionieren

Die meisten ferngesteuerten Drohnen sind mit einer Digitalkamera ausgerüstet. Damit lassen sich Fotos und Videos aus der Luft aufnehmen, die zunächst auf einer eingelegten Speicherkarte landen. Sehr viele Modelle besitzen darüber hinaus aber auch einen Sender, der das Live-Bild auf die Fernsteuerung oder das Smartphone überträgt. Auf dem Display kann man also mitverfolgen, was die Bordkamera filmt. FPV-Brillen ersetzen den Bildschirm und bieten dem Piloten ein noch intensiveres Erlebnis. Denn die darin verbauten Monitore decken den Großteil des menschlichen Sichtfeldes ab. Während man die Drohne mit dem Controller steuert, nimmt man sozusagen ihre Perspektive ein. Die Bezeichnung FPV steht dabei für "first person view", was sich im Deutschen am besten mit "Ich-Perspektive" übersetzen lässt. Damit man keine störenden Kabel anschließen muss, funktioniert die Signalübertragung drahtlos. Ein Empfängermodul inklusive einer oder mehrerer Antennen ist dafür direkt in die FPV-Brille integriert.Vergleich von FPV-Brillen bei RATUNDGEBER

Mit FPV-Brillen wird das Fliegenlassen von Drohnen zu einem besonderen Erlebnis (Foto: DisobeyArt - Fotolia.com)

Konkurrenzlos

Während vereinzelte Hersteller von Drohnen versuchen, ihre Kunden durch eigene technische Standards an sich zu binden, bieten die meisten anderen offene Systeme. Das bedeutet, dass sich Zubehör wie FPV-Brillen von Firma A problemlos mit den Drohnen der Hersteller B, C und D nutzen lassen. Man ist also flexibler bei der Produktwahl. Dank größerer Konkurrenz ergeben sich zudem meist auch monetäre Vorteile. Herstellerübergreifend verwendbare FPV-Brillen sind somit eher zu empfehlen. Dies sollte man allerdings bereits vor dem Kauf einer Drohne berücksichtigen.

Alles auf Empfang

Für die Übertragung des Videosignals nutzen Multicopter eine bestimmte Frequenz. Diese sollte man kennen, bevor man sich für eine bestimmte FPV-Brille entscheidet. Andernfalls kann man mangels Kompatibilität keine Verbindung herstellen. Ältere Drohnen arbeiten zum Teil noch mit einer Frequenz von 2,4 GHz. Aktuellere Ausführungen nutzen hingegen meist 5,8 GHz, da es in diesem Frequenzbereich zu weniger Störungen kommt. Das Ergebnis ist ein flüssigeres Live-Bild in besserer Qualität. Dementsprechend sind auch die Empfängermodule in FPV-Brillen auf diesen Wert eingestellt. Wie groß die Entfernung zwischen Multicopter und Receiver sein darf, ehe es zu Übertragungsproblemen kommt, hängt dabei zum einen von der Sendeleistung der Drohne ab. Zum anderen lässt sich der Empfang durch den Einsatz empfindlicherer Antennen verbessern. Diese lassen sich bei allen guten FPV-Brillen problemlos austauschen.

Die Bildschirme von FPV-Brillen

In Bezug auf die Displays zur Wiedergabe des Live-Videos kommen inzwischen zwei verschiedene Konzepte zum Einsatz. Einige Modelle haben einen einzelnen, großen Bildschirm eingebaut. Andere besitzen hingegen zwei getrennte Displays - eines für jedes Auge. Einzelbildschirme haben den Vorteil, dass hierbei ein geringerer Winkel des Sichtfeldes ausreicht, um das Bild gut erkennen zu können. Kleinere Einzeldisplays minderer Qualität zeigen hingegen Schwächen, sobald man die Augen bewegt. Diese machen sich zum Beispiel durch Abschattungen insbesondere an den Bildrändern bemerkbar. Generell sind aber beide Konzepte geeignet und liefern in der Regel gute Ergebnisse.

Dioptrien und Pupillendistanz

Nutzt die FPV-Brille zwei Bildschirme, sollte sie in jedem Fall ein Anpassen des Display-Abstandes erlauben. Schließlich ist jedes Gesicht anders und genau wie bei einer gewöhnlichen Brille, muss auch der Abstand der Bildschirme genau zur Pupillendistanz passen. Nur so können die zwei Einzelbilder zu einem Gesamtbild verschmelzen. Ist sie falsch eingestellt, kommt es zu Überlappungen oder Blindbereichen. Das ist nicht nur störend, sondern kann auch zu Schwindel oder Kopfschmerzen führen.

Seitenverhältnis

Genau wie bei Computermonitoren und TV-Geräten setzen die Hersteller auch bei FPV-Brillen auf unterschiedliche Seitenverhältnisse. Darum ist es vorteilhaft, wenn die Proportionen möglichst genau zum Seitenverhältnis der Drohnen-Kamera passen. Dadurch nutzt man schließlich alle Bildpunkte der Displays voll aus und vermeidet Verzerrungen. Unterscheidet sich das Seitenverhältnis des empfangenen Videos von dem dargestellten, kann das Bild verzerrt wirken. Oder aber man muss sich mit den berühmten schwarzen Balken an den Rändern der Displays arrangieren. Vergleichen Sie deshalb am besten vor dem Kauf die Herstellerangaben in Bezug auf das Seitenverhältnis von Kamera und FPV-Brille.

Ergonomie und Gewicht

Bei allen technischen Features sollte man ein wesentliches Kriterium für FPV-Brillen nicht vergessen. Insbesondere bei längerem, exzessivem Gebrauch tritt nämlich der Tragekomfort verstärkt in den Vordergrund. Selbst kleine Schwächen in der Verarbeitung machen sich da mitunter schmerzhaft bemerkbar. Trotz aller verbauter Technik sollten FPV-Brillen deshalb möglichst leicht sein. Schließlich drückt jedes Gramm zusätzlich auf die Kontaktstellen an Kopf und Gesicht. Ebenso ist eine gute Polsterung wichtig. Bei vielen FPV-Brillen kann man diese deshalb auch wechseln und beispielsweise ein anderes Material wählen, welches weicher oder atmungsaktiver ist. Die Gurtbefestigung sollte bei einer FPV-Brille nicht zu schmal ausfallen. Auch ist darauf zu achten, dass keine Nähte oder die Verschlüsse drücken. Bei längerem Tragen kann dies sonst äußerst unangenehm werden. Die Form von FPV-Brillen ist nicht sehr flexibel. Darum sollte sie gut zum eigenen Gesicht passen. Das kommt nicht nur dem Komfort zugute, sondern verhindert auch, dass störendes Licht hineingelangt.

Gut belüftet

Die Linsen im Inneren der FPV-Brille neigen schnell dazu, zu beschlagen. Das trübt im wahrsten Sinne des Wortes das Erlebnis. Dafür muss es noch nicht einmal besonders warm sein. Schweiß bildet sich in dem unbelüfteten Innenraum von FPV-Brillen praktisch immer. Im Sommer und bei aufregenden und schweißtreibenden Drohnen-Rennen umso mehr. Höherwertige FPV-Brillen besitzen deshalb eine aktive Belüftung. Dazu ist ein kleiner Ventilator eingebaut, der sich in der Regel an der Oberseite der FPV-Brille befindet. Diesen treibt der integrierte Akku an und sorgt so für einen permanenten Luftaustausch und ein angenehmeres Klima.

Der Kopf als Joystick

Eine Funktion von FPV-Brillen, die sich erst noch etablieren muss, ist das so genannte Headtracking. Gerade günstige FPV-Brillen kommen noch ohne dieses Feature aus. Erst Modelle, die bereits an der 1.000-Euro-Marke kratzen, bringen ein dafür benötigtes Modul mit. Mit Hilfe mehrerer Sensoren registriert die FPV-Brille dabei die Kopfbewegungen des Piloten. Diese interpretiert die Elektronik und sendet sie als Steuerbefehle an den Multicopter. Dort bewegt sich nun die Bordkamera entsprechend mit. Dreht man seinen Kopf nach links, schwenkt auch das Videobild nach links. Senkt man den Kopf, blickt man praktisch senkrecht in die Tiefe und sieht den Boden unterhalb der Drohne und unter Umständen auch sich selbst. Ein vergleichbares System kennt man bereits von VR-Brillen (VR = virtual reality), die ganz ähnlich funktionieren. Der Multicopter entwickelt sich dadurch - zumindest visuell - zu einer Erweiterung der eigenen Sinne.

Heimkino mit der FPV-Brille

Für eine Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten von FPV-Brillen sorgen hingegen diverse Anschlüsse. Allen voran wäre da der AV-Eingang zu nennen, über den fast alle Modelle verfügen. Denn darüber können Sie fast jede beliebige Quelle anschließen und die Drohnen-Brille somit auch als Videobrille nutzen. Sie ersetzt im Heimkino gewissermaßen den Großbildfernseher. Weitere Geräte, die sich mit der Videobrille nutzen lassen, sind beispielsweise der Computer oder Spielekonsolen. Damit der Filmgenuss oder Spielspaß aber nicht vorzeitig ein jähes Ende nimmt, sollte der Akku der FPV-Brille lange genug durchhalten. Alternativ lassen sich viele Modelle auch über das Netzteil mit Strom versorgen. Eine Unterbrechung vermeidet man dadurch. Höherwertige FPV-Brillen besitzen zusätzlich zum AV-Eingang oftmals auch eine HDMI-Schnittstelle, über die sich eine Verbindung mit anderen Geräten herstellen lässt.

Wodurch unterscheiden sich FPV-Brillen?

Kriterien für die Kaufentscheidung für FPV-Brillen sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Empfängerfrequenz
  • - Sichtfeld (FOV)
  • - Auflösung
  • - Bildschirmhelligkeit
  • - Dioptrien-Ausgleich
  • - Gewicht
  • - Antennen
  • - Kanäle
  • - Videoaufzeichnung
  • - AV-Eingang
  • - AV-Ausgang
  • - HDMI
  • - Kopfhöreranschluss
  • - Helligkeits-/Kontrastregler

Empfängerfrequenz

Die Empfangsmodule von FPV-Brillen arbeiten in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Bei aktuellen Modellen liegen sie in der Regel bei 5,8 GHz, da auch die meisten Drohnen auf dieser Frequenz senden. Beim Kauf ist zwingend darauf zu achten, dass beide Geräte, der Multicopter und die FPV-Brille, im gleichen Spektrum arbeiten. Andernfalls erhält man kein Signal und die FPV-Brille lässt sich nicht in Kombination mit der Drohne nutzen. Weniger gebräuchlich, aber erhältlich, sind auch Empfangsmodule, die mit 2,4 oder 1,3 GHz arbeiten. Da die höhere Frequenz von 5,8 GHz eine bessere Stabilität und geringere Störungsanfälligkeit aufweist, ist sie den niederfrequenten Übertragungswegen prinzipiell überlegen.

Sichtfeld (FOV)

Ein wichtiges Kriterium für FPV-Brillen ist das Sichtfeld der Bildschirme. Dieses bezeichnen die Hersteller in der Regel als FOV (field of view). Damit ist der größtmögliche Winkel gemeint, in dem man noch ein klares Bild auf dem Display erkennt. Ist dieser Winkel zu klein, kann es zu optischen Fehlern kommen, was das Erlebnis stark beeinträchtigt. Je höher das in Grad angegebene Sichtfeld ausfällt, umso besser.

Auflösung

Bei allen Bildschirmen ist eine möglichst hohe Auflösung wichtig. Je mehr Pixel, also Bildpunkte, vorhanden sind, desto detailreicher ist das angezeigte Bild. Da die Bildschirme in FPV-Brillen relativ klein sind, genügen hier schon geringere Auflösungen, im Vergleich zu einem größeren Display. Bei etwa 800 x 480 Pixel liegt momentan der Durchschnitt. Die Auflösung der Drohnen-Kameras ist in der Regel höher und somit nicht ganz ausgenutzt. Deutlich niedrigere Auflösungen der FPV-Brillen können dazu führen, dass man einzelne Pixel erkennt, was die Realitätstreue mitunter stark beeinträchtigt.

Bildschirmhelligkeit

Wie hell ein Display ist, verraten die Hersteller in Candela pro Quadratmeter (cd/m2). Ein höherer Wert bietet den Vorteil, dass man den Bildschirm auch bei mehr Umgebungslicht noch gut erkennen kann. Ist die Bildschirmhelligkeit einer FPV-Brille zu niedrig, kann Sonnenlicht das Bild überstrahlen. Viele Bereiche des Videobildes sind dann nicht mehr zu erkennen. Zwar liegen FPV-Brillen im Idealfall am Gesicht an. Doch durch Öffnungen oder ein weißes, nicht allzu dickes Gehäuse kann häufig dennoch etwas Licht hinein gelangen. Greifen Sie deshalb besser zu einer FPV-Brille, deren Bildschirme selbst eine hohe Helligkeit aufweisen. Mit durchschnittlich 450 cd/m2 leuchten die meisten Modelle. Besser sind Werte von 600 cd/m2 oder mehr.Vergleich von FPV-Brillen bei RATUNDGEBER

RATUNDGEBER stellt FPV-Brillen vor (Foto: Lukas Gojda - Fotolia.com)

Dioptrien-Ausgleich

Das Tragen einer FPV-Brille schließt die normale Sehhilfe aus. Entweder passt diese erst gar nicht in das Gehäuse hinein oder die FPV-Brille drückt unangenehm auf das Gestell. Wer also eine Fehlsichtigkeit hat und keine Kontaktlinsen nutzt, sollte ein Modell mit Dioptrien-Ausgleich wählen. Andernfalls sieht man das Videobild verschwommen und kann wichtige Details nicht richtig erkennen. Einige FPV-Brillen haben ein Linsensystem integriert, mit dem man das Bild an seine Kurz- oder Weitsichtigkeit anpassen kann. Oder es sind passende Ausgleichslinsen erhältlich, die man in die FPV-Brille einsetzen kann.

Gewicht

Gängige FPV-Brillen bestehen aus besonders leichten Materialien, wie Kunst- und Schaumstoff. Die Bildschirme, der Akku und das Empfangsmodul bringen zusammen aber schnell einige hundert Gramm auf die Waage. Das mag zunächst wenig klingen. Wer die FPV-Brille aber über einen längeren Zeitraum trägt, hat dadurch mit zum Teil erheblichen Komforteinbußen zu kämpfen. Denn nicht immer sitzen die Geräte optimal und Druckstellen machen sich bei einem höheren Gewicht umso deutlicher bemerkbar. Achten Sie deshalb darauf, dass die FPV-Brille gut gepolstert und so leicht wie möglich ist. Zwischen 250 und 350 Gramm sind dabei üblich.

Antennen

Das eingebaute Empfangsmodul nutzt herzlich wenig, wenn daran keine Antenne angeschlossen ist. Die meisten FPV-Brillen haben sogar zwei davon an Bord. Das erhöht die Signalstärke und sorgt für einen weniger störungsanfälligen Empfang des Live-Videos. Die mitgelieferten Antennen reichen allerdings nicht immer aus. Wer weitere Strecken mit seiner Drohne fliegen und dabei nicht auf die Ich-Perspektive verzichten will, kann deshalb auch empfindlichere Antennen nachkaufen. Der Anschluss dafür ist genormt. Man hat also die freie Auswahl.

Kanäle

Der Frequenzbereich, in dem das Empfangsmodul der FPV-Brille arbeitet, ist in mehrere Kanäle unterteilt. Mittels automatischem Suchlauf ermittelt die Elektronik, auf welchem dieser Kanäle das stärkste Signal anliegt. Gerade auf Modellflugplätzen sind jedoch oft viele Drohnen und andere ferngesteuerte Modelle unterwegs. Dementsprechend ist hier auch der Frequenzbereich stark ausgelastet. Darum sollten möglichst viele Kanäle zur Verfügung stehen, aus denen man wählen kann. Im Durchschnitt bieten die meisten FPV-Brillen 40 Kanäle.

Videoaufzeichnung

Die Bordkamera von Drohnen ist in der Regel dazu fähig, die Fotos und Videos direkt auf der eingelegten Speicherkarte abzulegen. Das funktioniert zuverlässig und störungsfrei, da die Signale nicht erst umgewandelt und übertragen werden. Dennoch hat es einige Vorteile, das Videobild auch am Empfänger, also der FPV-Brille, aufzeichnen zu können. Manche Modelle haben deshalb einen Schacht für eine microSD-Karte integriert. Darauf lassen sich die Bilder zum Beispiel inklusive eingeblendeter Telemetriedaten speichern. Außerdem bietet die Videoaufzeichnung am Boden mehr Sicherheit. Geht der Multicopter beispielsweise in größerer Entfernung zu Boden, lässt sich möglicherweise anhand der zuletzt gesendeten Bilder der Absturzort identifizieren. Das erleichtert die ansonsten mühsame Suche nach der Drohne. Für den Fall, dass das Flugmodell gänzlich verloren geht, hat man darüber hinaus zumindest noch seine letzten Aufnahmen gesichert. Denn ein Verlust der Drohne bedeutet auch den Verlust der darin befindlichen SD-Karte mitsamt aller gespeicherten Daten.

AV-Eingang

Über einen AV-Eingang sollten alle FPV-Brillen verfügen. Schließlich lassen sich darüber auch andere Quellen anschließen wie beispielsweise der Videorekorder oder der PC. Ohne einen AV-Eingang ließe sich die FPV-Brille ausschließlich mit Drohnen nutzen, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich einschränkt.

AV-Ausgang

Neben dem Eingang für ein externes Videosignal besitzen viele FPV-Brillen auch einen entsprechenden Ausgang. Man kann also das von der Drohne gesendete Live-Video weiterleiten und beispielsweise auf einem externen Bildschirm oder einer weiteren FPV-Brille wiedergeben. Dadurch können auch andere Personen am Geschehen teilhaben. Alternativ kann man das Videosignal mit dem passenden Equipment auch aufzeichnen, um es später anzusehen und weiterzuverarbeiten.

HDMI

Die meisten modernen Geräte wie Fernseher und Festplattenrekorder sind mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet. Genau wie der analoge AV-Ein- bzw. Ausgang lassen sich auch darüber die Video-Signale zur Anzeige oder Aufnahme auf andere Geräte übertragen. Wer entsprechende Endgeräte besitzt, sollte deshalb Wert auf eine HDMI-Schnittstelle in seiner FPV-Brille legen.

Kopfhöreranschluss

Ein Kopfhöreranschluss ist bei fast allen FPV-Brillen zu finden. Dabei handelt es sich üblicherweise um eine Buchse für 3,5-mm-Klinkenstecker. Sie können also den Kopfhörer Ihrer Wahl anschließen oder das analoge Audiosignal über ein entsprechendes Kabel an andere Geräte übertragen.

Helligkeits-/Kontrastregler

Je nach Umgebungslicht, sind die Displays der FPV-Brillen mal besser, mal schlechter zu erkennen. Um das Bild an die momentanen Gegebenheiten anpassen zu können, sind oftmals Regler für die Helligkeit und den Kontrast vorhanden. Dadurch hat man mehr Kontrolle über das wiedergegebene Bild, was grundsätzlich von Vorteil ist.Vergleich von FPV-Brillen bei RATUNDGEBER

Mit einer FPV-Brille sehen, was die Drohne sieht (Foto: Jag_cz - Fotolia.com)

Hersteller

Bekannte Hersteller von FPV-Brillen sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

DJI

In Shenzhen, China, hat die seit 2006 agierende Firma DJI ihren Sitz. Steckenpferd des Unternehmens sind hochwertige Drohnen für professionelle Ansprüche. Außerdem liefert das Unternehmen passendes Zubehör wie Kameras, Gimbals und FPV-Brillen. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern sind diese jedoch meist nicht mit anderen Marken kompatibel. Wer sich für DJI entscheidet, ist somit an dessen Produkte gebunden. Das bedeutet weniger Auswahl und nicht selten auch höhere Kosten für die jeweiligen Zubehörartikel.

Eachine

Das Unternehmen Eachine hat sich auf ferngesteuerte Multicopter spezialisiert. Eine breite Palette an Modellen ist im Katalog der Firma zu finden. Ebenso gehören Zubehörteile wie AV-Kabel, FPV-Brillen, Akkus und viele weitere elektronische Komponenten zum Sortiment.

Walkera

Im Jahr 1994 ging die Guangzhou Walkera Technology Co. Ltd. an den Start. Als chinesischer Konzern verfügt Walkera auch über Niederlassungen in Europa und Nordamerika. Renn- und Kameradrohnen gehören hier ebenso zum Sortiment wie Fernbedienungen, FPV-Brillen und anderes Zubehör für Drohnen.

Yuneec

Die 1999 gegründete Firma Yuneec hat ihre Zentrale in Hongkong. Neben Produkten für die Elektromobilität entwickelt das Unternehmen auch Multicopter und passendes Zubehör wie beispielsweise FPV-Brillen.

Drohnen finden Sie hier:

Vergleichsportal für Drohnen bis 100 EUR

Beim Drohnen-Fliegen macht es einen erheblichen Unterschied, ob man dies draußen im Freien unternimmt oder in den eigenen vier Wänden, aufs Umfeld kommt es an.

Vergleichsportal für Drohnen 100 bis 300 EUR

Gute Drohnen sind mit einer Reihe von LEDs bestückt. Diese übernehmen ganz praktische Funktionen. So zeigen sie dem Besitzer z. B. die Ausrichtung anhand unterschiedlicher Farben an.

Vergleichsportal für Drohnen 300 bis 500 EUR

Drohnen aus dieser Preisklasse sind häufig Quadrocopter. Sie besitzen also 4 separat angetriebene Rotoren. Um sofort loslegen zu können, sind sie bereits vormontiert und flugbereit.

Vergleichsportal für Drohnen 500 bis 800 EUR

Bei Drohnen von 500 bis 800 EUR gibt es erhebliche Größenunterschiede. So gibt es Modelle mit weniger als 20 cm Seitenlänge oder große Hexacopter mit ca. 50 cm Länge.

RATUNDGEBER ist ein Ratgeber- und Vergleichsportal

Wir unterstützen Sie mit unserer unabhängigen und kostenlosen Produkt- und Verbraucherberatung bei der Recherche von Produkten. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der Auswahl des für Sie geeigneten Produkts. Hierfür stellen wir vorausgewählte Produktmodelle einschlägiger Hersteller vor und unterziehen sie einem objektiven Vergleich. Wir bewerten die Produkte anhand ihrer Ausstattungsmerkmale. Weiterhin können sich die Kriterien für die Bewertung auch aus Literatur- und Internet-Recherchen ergeben. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie wir beim Vergleich von Produkten vorgehen. Die Recherche, der Vergleich und die Bewertung der Produkte erfolgen durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und Experten wie zum Beispiel Ingenieure und technische Redakteure.

Das Vergleichsportal RATUNDGEBER zeigt Ihnen, worauf Sie bei einem Produkt jeweils achten müssen. Das erleichtert Ihnen die Kaufentscheidung wesentlich. Es wird dargestellt, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind. Dann zeigen wir Ihnen durch einen Preisvergleich, mit welchen Kosten Sie jeweils zu rechnen haben. Welches Modell aber günstiger gegenüber anderen ist, zeigt Ihnen RATUNDGEBER anhand des jeweiligen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dies wird professionell und nachvollziehbar als das Ergebnis einer Nutzwertanalyse ermittelt.

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(*) Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gegebenenfalls fallen zusätzliche Versandkosten an. Auch weisen wir darauf hin, dass sich die Preise ändern können. Alle Preisangaben sind somit ohne Gewähr. Die Preise können durch Klicken auf die Angebote der online-shops geprüft werden.