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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Endoskope inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welches Endoskop hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches Endoskop ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Endoskope
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht ein Endoskop aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Endoskopen durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Endoskope vorausgewählt. Diese Modelle haben die Gemeinsamkeit, dass es sich bei allen um Video-Endoskope handelt. Sie sind also alle mit einer digitalen Kamera ausgestattet. Diese befindet sich jeweils am Ende eines mehrere Meter langen Kabels. Um damit auch im dunklen Inneren von Maschinen oder beim Untersuchen von Leitungen etwas erkennen zu können, sind zudem rings um die Linse LEDs zur Ausleuchtung des Nahbereichs verbaut. Außerdem lassen sich am Kamerakopf zusätzliche Applikationen und Werkzeuge anbringen. Sowohl Fotos als auch Videos nehmen die Endoskope auf. Die Bilddaten gelangen dabei mittels USB-Anschluss auf externe Geräte wie beispielsweise Smartphones, Tablets oder den Computer. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen können Sie der Vergleichstabelle entnehmen.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Endoskopen ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Depstech NTS200-5MPotensic HD EndoskopDepstech HD EndoskopEtelent WiFi EndoskopSomikon UEC-6150
q? encoding=UTF8&ASIN=B01FZ0XIAI&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21 - Endoskope
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Preis*:

Preis*:

Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
3/4  Kabellänge:

5 m


4/4  Verstärktes Kabel:

ja


3/4  Kamera-

durchmesser:

8,2 mm


2/4  Fokusbereich:

6 - 8 cm


5/5  Fotoauflösung:

2048 x 1536


4/5  Videoauflösung:

1280 x 720


3/4  LEDs:

6


3/3  Helligkeits-

regulierung:

ja


3/4  Wasserdicht:

ja (IP67)


3/3  Haken:

ja


3/3  Magnet:

ja


3/3  Spiegel:

ja


4/4  Sonstiges:

abnehmbarer Farbbildschirm,
Digitalzoom,
ergonomischer Griff,
Edelstahlgehäuse

3/4  Kabellänge:

5 m


4/4  Verstärktes Kabel:

ja


3/4  Kamera-

durchmesser:

8,5 mm


4/4  Fokusbereich:

3 - 6 cm


4/5  Fotoauflösung:

1600 x 1200


5/5  Videoauflösung:

1600 x 1200


3/4  LEDs:

6


3/3  Helligkeits-

regulierung:

ja


3/4  Wasserdicht:

ja (IP67)


3/3  Haken:

ja


3/3  Magnet:

ja


3/3  Spiegel:

ja


1/4  Sonstiges:

USB/Micro USB Kombi-Stecker

3/4  Kabellänge:

5 m


4/4  Verstärktes Kabel:

ja


3/4  Kamera-

durchmesser:

8,5 mm


3/4  Fokusbereich:

3 - 5 cm


3/5  Fotoauflösung:

1280 x 720


4/5  Videoauflösung:

1280 x 720


3/4  LEDs:

6


3/3  Helligkeits-

regulierung:

ja


3/4  Wasserdicht:

ja (IP67)


3/3  Haken:

ja


3/3  Magnet:

ja


3/3  Spiegel:

ja


1/4  Sonstiges:

blaue LEDs für weicheres Licht

3/4  Kabellänge:

5 m


0/4  Verstärktes Kabel:

nein


4/4  Kamera-

durchmesser:

8 mm


3/4  Fokusbereich:

4 - 6 cm


3/5  Fotoauflösung:

1280 x 720


4/5  Videoauflösung:

1280 x 720


4/4  LEDs:

8


3/3  Helligkeits-

regulierung:

ja


3/4  Wasserdicht:

ja (IP67)


3/3  Haken:

ja


3/3  Magnet:

ja


3/3  Spiegel:

ja


2/4  Sonstiges:

WiFi-Modul,
Lithiumbatterie

4/4  Kabellänge:

15 m


4/4  Verstärktes Kabel:

ja


2/4  Kamera-

durchmesser:

10 mm


3/4  Fokusbereich:

4 - 6 cm


2/5  Fotoauflösung:

640 x 480


2/5  Videoauflösung:

640 x 480


2/4  LEDs:

4


3/3  Helligkeits-

regulierung:

ja


3/4  Wasserdicht:

ja (IP67)


3/3  Haken:

ja


3/3  Magnet:

ja


3/3  Spiegel:

ja


0/4  Sonstiges:

-

SEHR GUT
43 von 50 Punkten
SEHR GUT
42 von 50 Punkten
GUT
39 von 50 Punkten
GUT
38 von 50 Punkten
GUT
34 von 50 Punkten
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Das Ratgeber-Video für Endoskope

Was macht man mit einem Endoskop? Wie funktionieren Endoskope? Wie wendet man sie an? Was sind die Unterschiede für den Vergleich einzelner Modelle? Worauf kommt es beim Kauf an? Antworten hierauf finden Sie in unserem Ratgeber-Video für Endoskope:

Endoskope: wem sie nutzen und wo man sie einsetzt

Bei einem Endoskop handelt es sich um ein spezialisiertes optisches Gerät, mit dem sich insbesondere schwer zugängliche Hohlräume untersuchen lassen. Ursprünglich entwickelt hat man sie zu medizinischen Zwecken. So ermöglichen die winzigen Optiken einen Einblick in verschiedene Bereiche des Körpers, ohne dafür chirurgisch eingreifen zu müssen. Dadurch lassen sich oftmals bereits fundierte Diagnosen erstellen und eventuelle Operationen zielgerichteter und nur minimal invasiv durchführen. Es dauerte aber nicht lange, da hat man auch in anderen Tätigkeitsfeldern den praktischen Nutzen dieser Geräte erkannt. Das Gros der Endoskope kommt deshalb inzwischen eher im technischen als im medizinischen Bereich zum Einsatz. So überprüft man damit beispielsweise Maschinen und Motoren auf einen Defekt hin. Oder man führt die schlanken Kameras in Rohre und Leitungen ein, um sie auf Fremdkörper oder Risse hin zu untersuchen.RATUNDGEBER ist ein Vergleichsportal für Endoskope

Endoskope bei RATUNDGEBER

Einsatzgebiete für ein Endoskop

Die besonderen Eigenschaften von Video-Endoskopen eröffnen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Heute finden die praktischen Geräte deshalb vielfältige Anwendungen, die weit über medizinische Diagnoseverfahren und technische Inspektionen hinausgehen. So kommen Endoskope beispielsweise auch in der Archäologie zum Einsatz. Der weltberühmte Ötzi etwa musste eine Untersuchung mit einem solchen Werkzeug über sich ergehen lassen. Außerdem untersucht man damit Bauten kleiner Tiere wie die von Maulwürfen und anderen Nagetieren oder auch Vogelnester. Bei Rettungseinsätzen helfen Kamera-Endoskope beim Aufspüren von Verschütteten nach einem Lawinenunglück und anderen Katastrophen. Weitere Einsatzgebiete sind zum Beispiel die militärische Nutzung, besonders in der Waffenindustrie, bei Geheimdiensten zur Spionage und im Zuge polizeilicher Maßnahmen, um damit Einsicht in potentiell gefährliche Räume oder mögliche Verstecke von Schmuggelware zu erhalten.

Ein Blick zurück

Der Begriff Endoskop ist aus dem Altgriechischen abgeleitet und setzt sich aus zwei eigenständigen Wörtern zusammen. Dabei lässt sich éndon im Deutschen am besten mit innen und skopein mit beobachten übersetzen. Ganz so alt wie der sprachliche Ursprung sind Endoskope freilich nicht. Über 200 Jahre ist es aber bereits her, dass der Frankfurter Arzt Philipp Bozzini den ersten bekannten Entwurf für ein medizinisches Endoskop entwickelte. Dabei handelte es sich noch um einen einfachen, starren Lichtleiter. Mit Hilfe einer Kerze als Lichtquelle konnte man damit immerhin bereits neue Untersuchungsmethoden realisieren. Die Kerze wurde recht bald - rund 50 Jahre später - gegen eine Gasbogenlampe getauscht. Immer neue Modifikationen verbesserten die Handhabung im Laufe der Zeit und erweiterten die Einsatzmöglichkeiten von Endoskopen. Die Entwicklung winziger Optiken und digitaler Kameras ermöglichte es schließlich, unzugängliche Bereiche nicht nur auszuleuchten, sondern auch Aufnahmen davon zu erstellen.

Der Aufbau eines Endoskops

Frühe Endoskope dienten noch einzig und allein als Lichtleiter. Damit konnte man bei medizinischen Untersuchungen für eine bessere Sichtbarkeit im Inneren eines Körpers sorgen. Heutige Versionen haben stets auch ein optisches Erfassungssystem an Bord. Ein ausgeklügeltes Linsensystem fängt dabei das Licht ein und leitet die Signale zum Beispiel über Glasfasern nach außen. Hier lässt sich das Bild dann darstellen und bei Bedarf auch aufzeichnen. Video-Endoskope stellen hingegen eine noch recht junge Entwicklungsstufe der Geräte dar. Die Miniaturisierung der Technik ermöglicht es dabei, die Kamera selbst in der Spitze des Endoskops unterzubringen. Über ein Übertragungskabel gelangen die Daten daraufhin direkt auf den Computer oder ein ähnliches Gerät. Und auch die Lichtquelle ist inzwischen in den Kopf des Endoskops integriert. Anstatt also Licht über Glasfasern dorthin zu leiten, befinden sich im Kabel weitere elektrische Leitungen, die die Lämpchen am Ende des Endoskops mit Strom versorgen.

Starre oder flexible Endoskope

Zwei wesentliche Bauarten lassen sich bei Endoskopen unterscheiden. Das sind zum einen die starren und zum anderen die flexiblen Ausführungen. Starre Endoskope kann man nur in gerader Richtung in einen Hohlraum einführen. Das Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten ist dabei entsprechend begrenzt. Beispiele für diese Variante sind etwa Boreskope für den technischen Bereich bzw. Zystoskope oder Arthroskope in der Medizin. Sehr viel häufiger sind aber flexible Endoskope im Einsatz, auf Grund der Biegsamkeit auch Flexoskope genannt. Streng genommen handelt es sich dabei meist um eine halbstarre Konstruktion. Denn das Kabel ist innen meist mit einem Draht verstärkt. Dadurch ist es weiterhin biegsam, gibt jedoch nicht ohne Weiteres nach. Gänzlich flexible Modelle mit weichem Kabel können schließlich nur senkrecht nach unten bewegt werden. Ein halbstarrer Aufbau bildet deshalb die gängigste und praktikabelste Form des Endoskops. Je nach Fachrichtung nutzen Ärzte dabei spezialisierte Typen, wie zum Beispiel Gastroskope, Bronchoskope oder Koloskope.

Eine Frage des Durchmessers

Generell sollten heutige Video-Endoskope möglichst dünn sein. Schließlich ermöglicht ein kleiner Durchmesser das Untersuchen von umso enger gebauten Durchlässen und Geräteteilen. Ein allzu geringer Durchmesser hat im Hinblick auf die Kameraoptik jedoch einen entscheidenden Nachteil. Denn je kleiner das Objektiv einer Kamera gebaut ist, desto weniger Licht kann hindurchfallen. Dies wirkt sich entsprechend negativ auf die Bildqualität aus. Einen hohen Detailreichtum darf man von einem günstigen Video-Endoskop deshalb nicht erwarten. Diese ist jedoch ohnehin gar nicht notwendig. Des Weiteren ist das Sichtfeld meist stark eingeschränkt. Man erhält mit vielen Inspektionskameras also keinen schnellen Rundumblick. In größeren Hohlräumen kann eine gründliche Überprüfung somit einige Zeit in Anspruch nehmen, ehe man fündig wird.

Vorteile moderner Technik

Wie in den meisten Bereichen, profitiert man auch bei der Endoskopie vom Fortschritt. So kann die Kamera extrem klein ausfallen und dadurch direkt in den Endoskopkopf eingebaut werden. Dank der Digitaltechnik können Sie die aufgenommenen Fotos und sogar Videos zudem ohne weiteres archivieren und auch später noch genauer analysieren und weiter versenden. Die Kosten für die Herstellung aktueller Video-Endoskope liegen dabei auf einem sehr niedrigen Niveau. Das gilt jedenfalls für die große Anzahl an Einsteigermodellen. Dennoch liefern die Geräte ansprechende Bilder, mit denen sich die meisten Aufgaben sehr gut erfüllen lassen. Ein gewöhnlicher USB- oder Micro-USB-Anschluss ermöglicht dabei den Anschluss eines Computers oder Smartphones. Dabei ist allerdings auf die Kompatibilität zu achten. Unter Umständen werden neuere Betriebssysteme nämlich nicht unterstützt. Ob man auf dem Telefon Android oder iOS nutzt, spielt prinzipiell keine Rolle. Lediglich die jeweilige Version ist von Bedeutung. Beim Computer hat man hingegen kaum Kompatibilitätsprobleme.

Günstige Endoskope für Jedermann

Eine Vielzahl an Endoskop-Kameras benötigt eine Verbindung zu einem externen Gerät. Denn die notwendige Elektronik zum Verarbeiten, Speichern und Darstellen der Bilder fehlt hierbei. Da gute Inspektionskameras aber kompatibel zu gängigen Smartphones und den Betriebssystemen von Laptops und PCs sind, stellt das in der Regel kein Problem dar. Schließlich hat fast jeder ein solches Gerät zur Verfügung. Beim Kauf eines Video-Endoskops lässt sich dadurch immerhin sehr viel Geld sparen. Zahlreiche Modelle sind bereits für niedrige, zweistellige Eurobeträge zu haben. Benötigt man aber beispielsweise zu beruflichen Zwecken ein professionelles Modell, mit dem man regelmäßig arbeitet, ist ein eigenständig funktionierendes Endoskop oft die bessere Wahl. Zwar sind dafür schnell mehrere hundert Euro fällig. Dafür fällt die Handhabung aber auch erheblich leichter.

Die Vorteile von eigenständigen Endoskopen

Als Arbeitsgerät konzipierte Endoskope für Techniker benötigen normalerweise kein Zusatzgerät. Die von der Kamera aufgenommenen Bilder lassen sich dabei nämlich bereits im Gerät speichern und direkt auf einem kleinen Monitor darstellen. Dieser befindet sich meist an der Oberseite eines ergonomisch geformten Griffs. Um eine Einhand-Bedienung zu ermöglichen, sind zudem alle Knöpfe leicht erreichbar angeordnet. Damit steuern Sie die wichtigsten Parameter ohne umständliches Hantieren. Wer sich jedoch von den Stand-Alone-Endoskopen auch deutlich bessere Bilder erhofft, muss unter Umständen enttäuscht werden. Viele Inspektionskameras aus dem Profi-Segment liefern nämlich keine höheren Auflösungen - weder auf den Fotos noch bei Videoaufnahmen. Hier sollte man also vor dem Kauf genauer hinsehen. Eventuell muss man ein High-End-Gerät mit aktueller Kameratechnik wählen, welches sich jedoch aus preislicher Sicht nur für wenige Spezialisten lohnt. Für die meisten Anwendungsbereiche genügen indes bereits günstige Einsteigermodelle.

Zusatzausstattungen von Endoskop-Kameras

Der primäre Zweck von Endoskopen ist es, ansonsten nicht einsehbare Bereiche optisch zu untersuchen. Damit man im Bedarfsfall einen Fehler aber auch direkt beheben kann, lassen sich diverse Zusatzwerkzeuge am Kamerakopf der Geräte montieren. Einige häufig benötigte Accessoires liegen dem Video-Endoskop in der Regel bei. Um zum Beispiel Fremdkörper aus Rohren oder anderen Objekten zu entfernen, ist dabei ein Haken aus Metall oder ein kleiner Magnet hilfreich. Zudem gehört ein Spiegel zur Grundausstattung guter Video-Endoskope. Ist dieser vor der Linse angebracht, ermöglicht er den Blick zur Seite und in sonst nicht einsehbare Bereiche. Bei professionellen Modellen übernimmt diese Aufgabe meist ein bewegliches Prisma anstelle des Spiegels.

Wodurch unterscheiden sich Endoskope?

Kriterien für die Kaufentscheidung sind bei Endoskopen die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Kabellänge
  • - Verstärktes Kabel
  • - Kameradurchmesser
  • - Fokusbereich
  • - Fotoauflösung
  • - Videoauflösung
  • - LEDs
  • - Helligkeitsregulierung
  • - Wasserdicht
  • - Haken
  • - Magnet
  • - Spiegel

Kabellänge

Das Kabel eines Endoskops übernimmt weit mehr Aufgaben als nur das Übertragen der Kamerabilder hin zum angeschlossenen Endgerät. Auch sendet man darüber Steuerbefehle an die LEDs, um deren Helligkeit zu regulieren. Zugleich ermöglicht es das Bewegen der Kamera. Beim Einführen in den zu überprüfenden Hohlraum und beim Herausziehen muss es dabei auch stärkeren Belastungen zuverlässig widerstehen können. Die Länge des Kabels ist ebenso von Bedeutung. Denn damit ist auch die maximale Reichweite der Inspektionskamera bestimmt. Einfache Modelle bieten diesbezüglich meist eine Länge von 5 Metern (m). In vielen Situationen genügt das bereits. Alternativ sind aber auch Ausführungen mit 7 oder 15 m Kabellänge erhältlich. Der Aufpreis beträgt derweil nur wenige Euro. Wer also auch für tiefer gehende Untersuchungen gerüstet sein will, sollte ein Endoskop mit einem entsprechenden Kabel wählen. Nachträglich verlängern kann man dieses nämlich in der Regel nicht.

Verstärktes Kabel

Es gibt recht unterschiedliche Anwendungsgebiete für ein Endoskop. Dabei kommt es auf die Steifigkeit des Kabels an, ob man überhaupt eine adäquate Inspektion durchführen kann. Einige besonders günstige Modelle haben ein einfaches weiches Kabel. In eine senkrecht hinabführende Wasserleitung kann man es also einfach hinein hängen. Sehr viel häufiger ist es jedoch notwendig, auch Biegungen damit zu überwinden. Oder der Zugang zum Hohlraum befindet sich an der Unterseite einer Maschine. In all diesen Fällen benötigt man deshalb ein Kabel, das fest genug ist. Viele Modelle sind deshalb mit einem Draht verstärkt. Solche halbstarren Endoskope lassen sich praktisch frei verbiegen. Dadurch ist auch ein Blick um die Ecke kein Problem. Außerdem kann man sie in waagerecht verlaufende Rohrleitungen schieben. Vergewissern Sie sich deshalb vor dem Kauf, dass Ihr Video-Endoskop mit einem verstärkten Kabel ausgestattet ist. Angesichts der breiter gefächerten Einsatzmöglichkeiten solcher Modelle, ist der relativ geringe Mehrpreis zu verschmerzen.

Kameradurchmesser

Der Kamerakopf eines Endoskops bildet in der Regel die dickste Stelle des Geräts. Schließlich befindet sich darin die gesamte Kamera- und Lichttechnik. Um auch durch kleinste Öffnungen und Hohlräume zu passen, sollte der Durchmesser dieses Teils deshalb möglichst klein sein. Zwischen 8 und 9 mm beträgt er bei typischen USB-Endoskopen. Die meisten Prüfsituationen lassen sich damit also problemlos meistern. Unter den höherwertigen Profi-Modellen sind aber auch Ausführungen mit weniger als 2 mm Durchmesser zu finden. Zu beachten ist jedoch, dass aufgrund der Gesetze der Optik mit kleineren Linsen auch die Helligkeit und Bildqualität entsprechend nachlassen.

Fokusbereich

Mit einer normalen Kamera-Objektiv-Kombination zum Fotografieren hat man einen sehr weit gefassten Bereich zur Verfügung, in dem sich das Bild scharfstellen lässt. Das gilt insbesondere für die Ferne. Kamera-Endoskope sind hier deutlich eingeschränkt. Alle Objekte, die weiter als ein paar Zentimeter von der Frontlinse entfernt liegen, lassen sich mit vielen Modellen erst gar nicht erkennen. Es handelt sich also gewissermaßen um ein Makro-Objektiv, das auf das Erfassen des direkten Nahbereichs ausgelegt ist. Typische Endoskope mit Digitalkamera bilden meist einen Bereich zwischen 3 und 8 cm Entfernung ausreichend scharf ab. Da die Geräte für gewöhnlich ohnehin in sehr beengten Umgebungen zum Einsatz kommen, reicht das meist aus. Achten Sie dennoch darauf, dass der Fokus einen möglichst weiten Bereich abdeckt. Das kann den Prüfvorgang vereinfachen und beschleunigen. Außerdem reduziert sich das Risiko, dass man währenddessen einen Fehler übersieht.

Fotoauflösung

Wie bei allen Digitalkameras ist auch bei der Endoskop-Kamera die Auflösung von Bedeutung. Diese ist in Pixeln angegeben. Günstige Endoskope besitzen meist eine Auflösung von etwa 1280 x 720 Pixeln. Sie entsprechen damit dem einfachen HD-Standard. Verglichen mit den Werten heutiger Kompakt- oder gar Spiegelreflexkameras, mag dies zwar wenig erscheinen. Man beachte jedoch, dass der Bildsensor einer Inspektionskamera nur den Bruchteil der Größe haben kann. Darüber hinaus dienen Kamera-Endoskope lediglich der Sichtprüfung unzugänglicher Maschinenteile. Auf eine Fülle an Details kommt es - ab einem gewissen Grad der Erkennbarkeit - hierbei nicht an. Dennoch ist eine große Anzahl an Bildpunkten grundsätzlich von Vorteil. Endoskope mit höherer Fotoauflösung sind anderen deshalb stets vorzuziehen.

Videoauflösung

Neben dem Aufnehmen von Einzelbildern ermöglichen praktisch alle heutigen USB-Endoskope auch die Videoaufzeichnung. Dabei hängt es genau wie bei Fotos von der Auflösung ab, wie gut sich kleine Details im Bild erkennen lassen. Dementsprechend hoch sollte sie bei der gewählten Inspektionskamera ausfallen. Da dies technisch inzwischen kein Problem mehr darstellt, sind die Werte hierbei meist mit der Fotoauflösung identisch. Immerhin nutzt das Endoskop für beide Aufgaben denselben Sensor. Bei einigen Modellen fällt die Videoauflösung jedoch etwas geringer aus. Das liegt unter Umständen daran, dass die vom Hersteller genutzte Elektronik zu langsam arbeitet. Schließlich erreichen die digitalen Videoaufnahmen Raten von etwa 30 Bildern pro Sekunde. Dem HD-Standard von 1280 x 720 Pixeln sollte die Videoauflösung von Kamera-Endoskopen aber wenigstens entsprechen. Niedrigere Werte sind nicht mehr zeitgemäß und bringen bei der Arbeit schließlich zu große Einbußen mit sich.

LEDs

Die zu inspizierenden Bereiche innerhalb von technischen Anlagen und Maschinen sind meist nicht nur schwer oder gar nicht zugänglich. Sie sind auch unbeleuchtet. Um aber mit einem Endoskop eine Sichtprüfung durchführen zu können, ist man zwingend auf Licht angewiesen. Denn andernfalls bleibt das aufgenommene Bild schwarz und man tappt im sprichwörtlichen Dunkel. Ein unverzichtbares Ausstattungsmerkmal jeder Endoskop-Kamera sind deshalb Leuchtmittel an der Front. Dabei handelt es sich heutzutage um LEDs (Leuchtdioden), die meist ringförmig um die Linse der Kamera angeordnet sind. Je mehr davon verbaut sind, umso besser ausgeleuchtet ist somit auch das Motiv. Ein Vorteil von LEDs ist dabei insbesondere die extrem kleine Bauweise. Dennoch können sie recht helles Licht abgeben. Außerdem verbrauchen Leuchtdioden nur sehr wenig Strom, wodurch auch ein Batteriebetrieb über längere Zeit möglich ist. Besonders in sensiblen Bereichen profitiert man zudem von der Eigenschaft, dass LEDs selbst im Dauerbetrieb nicht heiß werden.

Helligkeitsregulierung

Damit die Frontbeleuchtung nicht permanent mit derselben Intensität arbeitet, müssen gute Endoskope über eine Helligkeitsregulierung verfügen. Schließlich kann zu viel Licht je nach Umgebung und Oberflächenbeschaffenheit schnell zu Überbelichtungen und störenden Reflexen führen. Mit einem Schalter oder Drehregler lässt sich die Helligkeit der LEDs deshalb meist genau justieren. Oder man nimmt, im Falle des USB-Endoskops, die gewünschte Einstellung einfach in der App bzw. Software vor. Auf diese Weise lässt sich die Beleuchtung jederzeit den Gegebenheiten anpassen und somit ein besseres Ergebnis erzielen.

Wasserdicht

Nicht selten sind Objekte mit dem Endoskop zu prüfen, die feucht sind oder sogar unter Wasser stehen. So ist es zum Beispiel bei Frisch- und Abwasserrohren der Fall. Dies darf für eine ernst zu nehmende Inspektionskamera aber kein Hindernis darstellen. Ansonsten wäre das Gerät in vielen Situationen völlig unbrauchbar. Damit die Elektronik auch bei Nässe funktioniert, müssen Endoskope deshalb wasserdicht konstruiert sein. Bei vielen günstigen Modellen ist dabei die Schutzart mit IP67 angegeben. Das ermöglicht immerhin ein zeitweises Untertauchen. Noch besser ist jedoch die Schutzart IP68. Solche Endoskope können theoretisch ihre gesamte Lebensdauer unter Wasser verbringen, ohne Schaden zu nehmen. Für eine sorgenfreie Arbeit mit der Inspektionskamera ist die Schutzart IP68 deshalb eher zu empfehlen. Für viele Anwendungsbereiche reicht IP67 aber völlig aus. Staub kann - dank der guten Abdichtung - weder in Geräte mit der Schutzart IP67 noch in solche mit IP68 eindringen.

Haken

Damit man mit einem Endoskop nicht nur einen Blick in das Innere von Hohlräumen werfen, sondern dort auch aktiv eingreifen kann, sollten sich am Kopf der USB-Kameras auch zusätzliche Werkzeuge anbringen lassen. Eine einfache, aber sehr nützliche Applikation ist dabei ein kleiner Haken. Dieser besteht üblicherweise aus Metall. Viele Fremdkörper und Verschmutzungen lassen sich damit bereits entfernen bzw. herausziehen. Oder man bringt ein Bauteil oder Kabel, das sich gelöst hat, wieder an seine Position. Neben ein paar weiteren Aufsätzen, die wir im Folgenden noch erläutern, sollte ein passender Haken deshalb bereits im Lieferumfang der Inspektionskamera enthalten sein.

Magnet

Nicht minder hilfreich als der Haken ist zum Beispiel ein Magnet, den man ebenfalls an der Endoskop-Kamera montieren kann. Damit lassen sich Metallteile auf unkomplizierte Weise aus den unzugänglichen Tiefen von Maschinen oder Rohrleitungen herausholen. Das funktioniert jedenfalls, sofern der Fremdkörper einen ausreichenden Eisenanteil enthält, der ihn magnetisch macht. Außerdem darf das Rohr bzw. das geprüfte Objekt selbst nicht magnetisch sein. Andernfalls kommt man mit dem Endoskop bei installiertem Magneten nicht weit.

Spiegel

Ein drittes Utensil gängiger Endoskope ist ein kleiner Spiegel, der sich nach dem Befestigen vor der Kamera befindet. Hierbei handelt es sich also nicht um ein Werkzeug zum Beheben von Problemen. Stattdessen erweitert bzw. ändert der Miniaturspiegel den Sichtbereich der Endoskop-Kamera. Er hat nämlich meist einen relativen Winkel von 45° zur Linse der Inspektionskamera. Die Optik nimmt daraufhin also den Teil auf, der sich seitlich oder hinter einer Ecke befindet, anstatt den Bereich voraus zu filmen. Man kann dadurch im begrenzten Rahmen auch dort etwas erkennen, wo nicht einmal das Endoskop selbst hingelangt.

Hersteller

Typische Hersteller von Endoskopen sind unter anderem diese Unternehmen:

Bosch

Die von Robert Bosch gegründete Bosch-Gruppe ist ein Konzern mit etwa 450 Tochtergesellschaften. Schon seit 1886 ist das Unternehmen am Markt und bei Privatkunden vor allem für seine Elektrowerkzeuge sowie Mess- und Haushaltstechnik bekannt. Stichsägen, Bohrmaschinen, Laser-Entfernungsmesser, Waschmaschinen und vieles mehr stellt die Firma her. Zudem ist sie ein wichtiger Zulieferer der Autoindustrie und anderer Branchen. Video-Endoskope für den technischen Bereich stellt Bosch insbesondere für den professionellen Bedarf her.

Depstech

Bei Depstech handelt es sich um einen chinesischen Elektronik-Konzern. Durch Kooperationen mit verschiedenen Herstellern kann das Unternehmen ein breites Spektrum an Otoskopen und Endoskopen anbieten. Des Weiteren findet man verschiedene Transportkoffer speziell für Drohnen der Marke DJI im Katalog von Depstech.

Potensic

Potensic ist ein US-amerikanischer Hersteller von Elektronik. Eine Vielzahl von Kamera-Drohnen produziert das Unternehmen. Hinzu kommen Video-Endoskope und diverse Zubehörartikel.

Somikon

Unter der Marke Somikon werden im deutschsprachigen Raum die unterschiedlichsten Elektronikartikel vertrieben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf optischen Geräten. Das sind etwa Filmscanner, Überwachungskameras, Action-Cams und Video-Türsprechanlagen. Aber auch Endoskope mit Kamera tragen den Namen Somikon.

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