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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über E-Falträder inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welches E-Faltrad hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches E-Faltrad ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

E-Falträder
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht ein E-Faltrad aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von E-Falträdern durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf E-Falträder vorausgewählt. Die fünf hier vorgestellten E-Falträder sind alle Unisex-Modelle. Sie sind also für Damen und Herren gleichermaßen geeignet. Mittels beweglicher Elemente lässt sich dabei die ohnehin schon kleine Rahmenkonstruktion auf ein kompaktes Maß zusammenfalten. Einer umfangreichen Ausstattung ist es zu verdanken, dass alle fünf E-Falträder nach StVZO zugelassen sind. Das beinhaltet unter anderem Vorder- und Rücklicht, Schutzbleche, eine Klingel, Reflektoren und natürlich Bremsen. Zur Fahrunterstützung ist ein Elektro-Motor installiert. Ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku liefert den dafür benötigten Strom. Am Lenker befindet sich darüber hinaus ein Fahrradcomputer. Dieser bildet gewissermaßen die Schaltzentrale des Elektro-Klapprads. Denn über dessen Tasten wechselt man zwischen mehreren Fahrstufen hin und her. Auf dem beleuchteten Display lassen sich zudem wichtige Informationen ablesen. So zum Beispiel die Geschwindigkeit, die Fahrstrecke und der Ladezustand des Akkus. Für Fahrradtaschen und leichtes Transportgut ist außerdem ein Gepäckträger vorhanden. In einigen Punkten unterscheiden sich die E-Falträder jedoch voneinander. Worin genau, ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Ein besonderer Service: Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf Sie beim Kauf eines E-Faltrades achten müssen, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
GermanXia Mobilemaster Touring eTurboNCM Paris (+)Fitifito FD20Aktivelo KardaniRemington City Folder
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Preis*:

Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
4/5  Faltmaß:

85 x 43 x 75 cm


5/5  Akkukapazität:

562 Wh


5/5  Reichweite:

138 km


4/4  Motorleistung:

250 W


4/4  Höchst-

geschwindigkeit:

25 km/h


2/2  Schaltung:

Kettenschaltung


3/3  Gänge:

7


2/4  Bremsen:

Felgenbremsen
 


3/3  Anfahrhilfe:

ja


2/4  Fahrstufen:

5


3/3  Federgabel:

ja


3/3  Gefederte

Sattelstütze:

ja


2/3  Belastungsgrenze:

106 kg


2/4  Gewicht:

23,9 kg


2/3  Sonstiges:

Nabendynamo,
Standrücklicht

0/5  Faltmaß:

n.b.


5/5  Akkukapazität:

540 Wh


4/5  Reichweite:

110 km


4/4  Motorleistung:

250 W


4/4  Höchst-

geschwindigkeit:

25 km/h


2/2  Schaltung:

Kettenschaltung


3/3  Gänge:

8


4/4  Bremsen:

Scheibenbremsen
 


3/3  Anfahrhilfe:

ja


3/4  Fahrstufen:

6


3/3  Federgabel:

ja


3/3  Gefederte

Sattelstütze:

ja


0/3  Belastungsgrenze:

n.b.


2/4  Gewicht:

24 kg


1/3  Sonstiges:

USB-Anschluss

4/5  Faltmaß:

87 x 41 x 71 cm


1/5  Akkukapazität:

280 Wh


2/5  Reichweite:

60 km


4/4  Motorleistung:

250 W


4/4  Höchst-

geschwindigkeit:

25 km/h


2/2  Schaltung:

Kettenschaltung


3/3  Gänge:

7


2/4  Bremsen:

Felgenbremsen
 


3/3  Anfahrhilfe:

ja


2/4  Fahrstufen:

5


3/3  Federgabel:

ja


0/3  Gefederte

Sattelstütze:

nein


3/3  Belastungsgrenze:

120 kg


3/4  Gewicht:

20,5 kg


1/3  Sonstiges:

Ersatzakku

3/5  Faltmaß:

80 x 42 x 82 cm


1/5  Akkukapazität:

280 Wh


2/5  Reichweite:

65 km


4/4  Motorleistung:

250 W


4/4  Höchst-

geschwindigkeit:

25 km/h


1/2  Schaltung:

Nabenschaltung


3/3  Gänge:

7


2/4  Bremsen:

Felgenbremse (vorn),
Rollenbremse (hinten)


3/3  Anfahrhilfe:

ja


4/4  Fahrstufen:

9


0/3  Federgabel:

nein


0/3  Gefederte

Sattelstütze:

nein


1/3  Belastungsgrenze:

100 kg


3/4  Gewicht:

21,5 kg


1/3  Sonstiges:

Kardan-Antrieb

2/5  Faltmaß:

90 x 45 x 70 cm


2/5  Akkukapazität:

374 Wh


2/5  Reichweite:

55 km


4/4  Motorleistung:

250 W


4/4  Höchst-

geschwindigkeit:

25 km/h


2/2  Schaltung:

Kettenschaltung


3/3  Gänge:

7


2/4  Bremsen:

Felgenbremsen
 


0/3  Anfahrhilfe:

nein


1/4  Fahrstufen:

3


0/3  Federgabel:

nein


0/3  Gefederte

Sattelstütze:

nein


1/3  Belastungsgrenze:

100 kg


3/4  Gewicht:

20 kg


3/3  Sonstiges:

App-Steuerung,
Smartphone-Halterung,
Ledergriffe

SEHR GUT
46 von 55 Punkten
SEHR GUT
41 von 55 Punkten
GUT
37 von 55 Punkten
BEFRIEDIGEND
32 von 55 Punkten
BEFRIEDIGEND
29 von 55 Punkten
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E-Falträder: wofür sie da sind und wie sie funktionieren

Kompakte Fahrräder für städtische Gefilde liegen schon seit Längerem im Trend. Inzwischen sind die zusammenklappbaren 20-Zoll-Räder auch mit Elektro-Motor erhältlich. Dabei unterstützt ein kaum hörbarer Antrieb die Pedalarbeit und ermöglicht eine noch mühelosere Mobilität. Dank mehrerer, frei wählbarer Fahrstufen lässt sich die Motorleistung dabei jederzeit anpassen. Und auch der Verzicht auf die Fahrhilfe ist möglich. So lässt sich der Ladezustand des Akkus zugunsten der eigenen Fitness schonen. Dabei sind die meisten E-Falträder so konzipiert, dass sie jeder ab 14 Jahren fahren darf. Eine eigene Fahrerlaubnis ist dafür nicht von Nöten. Insbesondere für Menschen, die mit dem E-Faltrad regelmäßig kurze bis mittlere Distanzen zurücklegen und ihr Velo auch mal transportieren wollen, sind Elektro-Klappräder eine lohnenswerte Alternative.Vergleich von E-Falträdern bei RATUNDGEBER

Zusammengefaltetes E-Faltrad (Foto: GermanXia)

Das E-Bike zum Einklappen

Die große Stärke von E-Falträdern ist natürlich das kompakte Transportmaß. Dieses erreichen die Hersteller durch mehrere Gelenke. Eines davon befindet sich zum Beispiel in der Mitte des Rahmens. Dadurch lässt sich die Länge der ohnehin schon kleinen Konstruktion in etwa halbieren. Und auch den Sattel, den Lenker sowie die Pedale kann man bei den meisten Elektro-Falträdern einklappen. Am Ende hat man ein vergleichsweise kompaktes Stück Handgepäck. Die Mitnahme im Kofferraum oder auch in Bussen und Bahnen ohne Fahrradabteil ist dadurch kein Problem mehr. Die Falttechnik hat indes noch einen weiteren Vorteil. E-Falträder sind nämlich in der Regel bereits komplett aufgebaut, wenn sie bei Ihnen ankommen. Schließlich sind sie für den Platz sparenden Transport prädestiniert. Bei großen E-Bikes muss man den Lenker und die Pedale hingegen meist erst noch montieren. Gut eine Stunde Arbeit spart man sich beim Elektro-Klapprad dadurch.

Energie für das E-Faltrad

Wie alle Pedelecs benötigen auch Elektro-Falträder Strom. Diesen liefert dabei der vormontierte Akku. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich dieser vom Rahmen lösen. Das ist immer dann praktisch, wenn man ihn aufladen möchte. Anstatt das ganze E-Faltrad in die Nähe der Steckdose bewegen zu müssen, geht das mit dem Akku allein deutlich leichter. Der Ladevorgang kann indes einige Stunden in Anspruch nehmen. Hier empfiehlt es sich deshalb, den Stromspeicher über Nacht ans Kabel zu legen. Doch auch kurze Zwischenstopps an der Steckdose stellen kein Problem dar. Schließlich handelt es sich bei den Energiezellen um Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion). Ein so genannter "Memory-Effekt" tritt dabei nicht auf. Frühere Batterietypen bargen hingegen noch das Risiko, bei nur teilweiser Aufladung einen großen Teil ihrer Kapazität einzubüßen. Dieses Problem konnte man durch die Li-Ion-Technologie aber beheben.

Kapazitätsverlust beim Lithium-Ionen-Akku

Dennoch nimmt auch bei modernen Akkus die ursprüngliche Kapazität mit der Zeit ab. Jedoch sinkt sie beim Li-Ion-Akku schrittweise bei jedem Ladezyklus. Im Schnitt speichert er nach etwa 500 Aufladungen rund 25 % weniger Strom als zu Anfang. Doch selbst dann funktioniert die Motorhilfe von Elektro-Klapprädern meist noch über mehrere Stunden hinweg. Für den Alltag reicht das in der Regel aus. Und neigt sich der Batteriestand doch einmal frühzeitig dem Ende zu, ist das noch lange kein Grund zur Panik. Denn auch ohne Motorhilfe kommen Sie weiterhin gut voran. Dann jedoch nur noch aus eigener Kraft.

Mehr als nur ein Tacho

Wer zum ersten Mal auf einem E-Faltrad sitzt, dem fällt sogleich das große LCD-Display am Lenker auf. Dieses erinnert zunächst an einen digitalen Tacho bzw. Fahrradcomputer. Und tatsächlich lassen sich auf der beleuchteten Anzeige allerhand Fahrinformationen abrufen. Neben der Geschwindigkeit, den gefahrenen Kilometern und anderen Statistiken hat man darauf zusätzlich noch den Ladezustand des Akkus im Blick. Über die entsprechenden Tasten stellt man außerdem die gewünschte Stärke der Motorhilfe ein. Diese ist für gewöhnlich in mehrere Fahrstufen unterteilt. Das ermöglicht die individuelle Anpassung der Leistung. Schließlich benötigt man selten das gleiche Maß an Fahrunterstützung. Geht es bergauf verstärkt man sie ganz einfach. Auf ebener Strecke genügt dagegen eine niedrige Fahrstufe.

Strom für das Smartphone

Ein noch nicht bei allen Elektro-Klapprädern integriertes Feature ist zudem ein USB-Anschluss. Mehr und mehr Hersteller haben eine solche Buchse aber inzwischen am Display ihrer E-Falträder montiert. Über ein Kabel ist sie dabei mit dem Fahrrad-Akku verbunden. Das ermöglicht das Anschließen eines Smartphones oder GPS-Empfängers. Ihre Mobilgeräte können Sie auf diesem Wege auch unterwegs mit Strom versorgen. Die große Kapazität des ohnehin vorhandenen Stromspeichers lässt sich somit noch vielseitiger nutzen. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass das Aufladen des Handys auf Kosten der Reichweite bzw. Fahrdauer geht. Schließlich steht dem E-Faltrad entsprechend etwas weniger Energie zur Verfügung. Dafür übernimmt der Fahrrad-Akku gewissermaßen die Funktion einer Powerbank.

Mit dem Elektro-Faltrad durch die Stadt

Einfach das E-Faltrad aus der Garage holen, aufklappen und los geht‘s. Mit dem Elektro-Klapprad ist der Weg zur Arbeit und zum Bäcker ein komfortables und unkompliziertes Vergnügen. Denn Parkplatzsorgen, Staus und andere Misslichkeiten des urbanen Verkehrs spielen damit keine Rolle mehr. Dank der Falttechnik kann man dabei dennoch jederzeit auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Da man mit dem E-Faltrad alle Wege nutzen darf, die auch für das normale Fahrrad freigegeben sind, öffnen sich gegenüber Kraftfahrzeugen allerhand Abkürzungen. Dadurch ist man im innerstädtischen Gebiet nicht selten schneller am Ziel. Schließlich fallen auf vielen Radwegen auch zahlreiche Ampelstopps weg. Und ist man doch einmal zum Anhalten gezwungen, ist das auch kein Problem. Denn die bei fast allen modernen E-Bikes vorhandene Anfahrhilfe nimmt einem den mühseligen Neustart komplett ab.

Umsatteln lohnt sich

Aus finanzieller, ökologischer und gesundheitlicher Sicht lohnt sich ein Umstieg auf das E-Faltrad für Autofahrer ganz besonders. Das gilt speziell für das Fahren in der Stadt. Nicht nur, dass man mit dem E-Faltrad oftmals schneller von A nach B gelangt. Auch spart man im Laufe der Zeit große Mengen an Kraftstoff ein. Das Aufladen des Akkus kostet dabei nur einen Bruchteil dessen, was ein Mittelklassefahrzeug an Benzin schluckt. Hochgerechnet auf ein Jahr, kommt da schnell ein anständiger Jahresurlaub zusammen. Ganz nebenbei leistet man auch noch seinen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt dafür, dass die Luft vor Ort ein wenig sauberer bleibt. Denn bis zu 2 Tonnen CO2 produziert man jährlich weniger, wenn man das Auto im Alltag stehen lässt.

Der Gesundheit zuliebe

E-Falträder eignen sich auch als Fitnessgerät. Dass sich die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gut auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt, ist bekannt. Gerade wer tagtäglich viele Stunden am Schreibtisch verbringt, profitiert davon, zumindest auf dem Weg zur Arbeit und zurück das E-Faltrad zu nehmen. Ungeübte Radler kommen dabei nicht gleich ins Schwitzen. Schließlich erleichtert die Unterstützung des Elektro-Motors die Beinarbeit. Bereits nach kurzer Zeit lässt sich eine signifikante Verbesserung der Kondition feststellen. Wer sich steigern möchte, reduziert zudem einfach die Leistung des Motors nach und nach. Typische Büro-Krankheiten, wie Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, unangenehme Verspannungen und Haltungsschäden lassen sich dadurch womöglich verhindern. Und auch die Anfälligkeit für Erkältungen und grippale Infekte sinkt allmählich. Schließlich dürfte die regelmäßige Aktivität mit dem E-Faltrad im Freien auch das Immunsystem stärken.

Das Fahrrad für das Handgepäck

Wer auch im Urlaub nicht auf sein Velo verzichten möchte, ist mit dem elektrischen Klapprad bestens bedient. Denn zusammengefaltet passt es in jeden Kofferraum. Ein sperriger Fahrradträger als Zusatzvorrichtung, wie man ihn für das ausgewachsene E-Bike benötigt, ist somit überflüssig. Und auch im Zug oder auf dem Schiff transportiert man E-Falträder mühelos im Handgepäck. Diese Flexibilität ist eine der großen Stärken der Elektro-Klappräder. Am Zielort angekommen, ist man dafür mobil und kann die Umgebung sehr viel unabhängiger erkunden. Das gilt für Städtetrips ebenso wie für Besuche auf dem Campingplatz.

Radreisen mit dem E-Faltrad

Für reine Radreisen sind die kompakten Zweiräder hingegen nur bedingt zu empfehlen. Größere Pedelecs haben hier klar die Nase vorn. Schließlich sind E-Falträder auf langen Strecken im Hinblick auf den Komfort unterlegen. Und auch die Akku-Kapazität reicht bei einigen Modellen noch nicht für lange Tagesetappen aus. Wer sich dennoch auf große Tour entlang der gut ausgebauten Fernradwege machen möchte, sollte deshalb ein besonders hochwertiges E-Faltrad wählen. Dabei ist auf einen leistungsstarken Akku, einen komfortablen Sattel sowie gefederten Rahmen zu achten. Radtaschen für das benötigte Gepäck finden auch beim E-Faltrad am Gepäckträger Platz. Jedoch dürfen diese nicht zu groß sein. Denn ansonsten schleifen sie aufgrund der geringeren Höhe der Rahmenkonstruktion eventuell auf dem Boden. Hier ist also Vorsicht geboten. Am Abend sollte man zudem nicht vergessen, in seiner Unterkunft den Akku aufzuladen. Dann ist man für die nächste Etappe gerüstet.

Freie Fahrt voraus

Mit den meisten E-Bikes ist man ebenso frei unterwegs wie mit dem gewöhnlichen Fahrrad. Das gilt auch für E-Falträder. Schließlich sind diese so konzipiert, dass sie laut StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) nicht als Kraftfahrzeuge gelten. Weder ein Nummernschild, noch ein Führerschein ist somit erforderlich. Dies ist nämlich nur bei motorisierten Fahrzeugen der Fall, die aus eigener Kraft mehr als 6 km/h erreichen. Pedelecs und E-Falträder unterstützen jedoch nur die Fahrt. Ohne Treten in die Pedale steht hierbei auch der Motor still. Das Gros der Pedelecs ist darüber hinaus auf maximal 25 km/h gedrosselt. Ist diese Geschwindigkeit erreicht, schaltet sich der Motor automatisch ab. Jeder Mensch ab 14 Jahren darf deshalb mit einem solchen E-Faltrad am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Wem das zu langsam ist, der findet aber auch Pedelecs mit über 40 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Wodurch unterscheiden sich E-Falträder?

Kriterien für die Kaufentscheidung beim E-Faltrad sind folgende Spezifikationen:

  • - Faltmaß
  • - Akkukapazität
  • - Reichweite
  • - Motorleistung
  • - Höchstgeschwindigkeit
  • - Schaltung
  • - Gänge
  • - Bremsen
  • - Anfahrhilfe
  • - Fahrstufen
  • - Federgabel
  • - Gefederte Sattelstütze
  • - Belastungsgrenze
  • - Gewicht

Faltmaß

Die Konstruktion von Elektro-Klapprädern fällt allgemein recht kompakt aus. Räder mit einem Durchmesser von 20 Zoll und eine durchschnittliche Rahmenhöhe von etwa 40 cm machen das E-Faltrad zu einem sehr handlichen Gefährt. Entscheidend für die Transportierbarkeit ist dabei aber vor allem das Faltmaß. Denn die Mitnahme im Auto oder in anderen Verkehrsmitteln erfolgt üblicherweise im zusammengeklappten Zustand. Je geringer das Faltmaß des jeweiligen Modells ausfällt, desto besser lässt sich das E-Faltrad schließlich transportieren. Anhand der von Seiten des Herstellers angegebenen Zentimetermaße hat man eine Vorstellung davon, wie viel Platz Ihr E-Klapprad im Kofferraum tatsächlich einnimmt. Achten Sie deshalb auf ein möglichst geringes Faltmaß.

Akkukapazität

Wie lange die motorgestützte Trethilfe ohne neue Akkuladung funktioniert, ist abhängig von der Akkukapazität. Auf kurzen Strecken muss man in der Regel keinen Ausfall befürchten. Doch um auch mal eine längere Fahrradtour mit dem E-Faltrad zu unternehmen, benötigt man entsprechend viel Energie. Die Kapazität des Stromspeichers sollte deshalb möglichst hoch sein. Den Li-Ion-Zellen der größeren Pedelecs sind die der E-Falträder oft noch unterlegen. 300 bis 400 Wh (Wattstunden) können die Akkus hier bei vielen Modellen durchschnittlich aufnehmen. Doch es sind auch bereits einige E-Falträder erhältlich, deren Batterien eine Kapazität von deutlich über 500 Wh aufweisen. Damit ist man auch für anspruchsvolle und längere Strecken gut gerüstet. Zudem hat man länger etwas vom Akku, ehe die Leistung so sehr nachlässt, dass ein Ersatz her muss.

Reichweite

Die vom Hersteller angegebene Reichweite in Kilometer (km) ist ein Schätzwert. Dieser ist indes sehr optimistisch und lässt sich im Alltag kaum erreichen. Schließlich bestimmt eine Vielzahl von Faktoren über die tatsächlich mögliche Reichweite pro Akkuladung. Neben der Kapazität sind das zum Beispiel das Gewicht des Fahrers, eventueller Gegenwind, Steigungen, Fahrweise, Bodenbelag und andere. Rechnen Sie deshalb damit, dass das E-Faltrad in der Regel nicht die im Datenblatt beschriebene Reichweite bietet. Um verschiedene Elektro-Klappräder untereinander zu vergleichen, stellt die Reichweite aber dennoch eine aussagekräftige Vergleichsgröße dar. Denn je höher sie in der Produktbeschreibung ist, desto weiter kommen Sie auch in der Praxis mit Ihrem E-Faltrad. Zwischen 50 und 140 km bescheinigen die Hersteller ihren jeweiligen Modellen.

Motorleistung

E-Falträder ohne Einschränkung hinsichtlich der Zulassung sind in der Regel auf eine Leistung von 250 W (Watt) limitiert. Das genügt für die alltäglichen Anforderungen allemal. Wer ein Elektro-Faltrad mit einem stärkeren Motor bevorzugt, muss über eine entsprechende Fahrerlaubnis verfügen.Vergleich von E-Falträdern bei RATUNDGEBER

Mit einem E-Faltrad unterwegs in der Stadt (Foto: Petair - Fotolia.com)

Höchstgeschwindigkeit

Auch die zu erreichende Höchstgeschwindigkeit ist bei allen gängigen Elektro-Klapprädern begrenzt. Das bedeutet, dass sich der Motor bei 25 km/h automatisch abschaltet. Wer sportlich ist, kann dennoch höhere Geschwindigkeiten erreichen. Dafür ist man jedoch allein auf seine Muskelkraft angewiesen. Schnellere E-Bikes sind ebenfalls erhältlich. Diese können mehr als 40 km/h erreichen, benötigen jedoch eine Fahrerlaubnis.

Schaltung

Alle guten E-Falträder haben eine Gangschaltung. Dabei kommen insbesondere einfache Nabenschaltungen oder Kettenschaltungen zum Einsatz. Die Nabenschaltung richtet sich eher an Nutzer mit gemütlicher Fahrweise. Sie bietet meist 3 und maximal 7 Gänge. Allerdings weist sie Schwächen auf, wenn man beispielsweise an einer Steigung den Gang wechseln möchte. Denn zum Schalten muss man hierbei eine kurze Tretpause einlegen. Ansonsten beschädigt man unter Umständen die Technik. Dafür ist die Nabenschaltung im Gegensatz zur Kettenschaltung sehr pflegeleicht. Letztere reagiert dafür schneller und bietet meist mehr Gänge. Für eine sportlichere Fahrweise ist die Kettenschaltung deshalb in jedem Fall besser geeignet. Dafür muss man sie von Zeit zu Zeit nachjustieren und mit etwas Öl versorgen.

Gänge

Die Anzahl der Gänge sollte möglichst hoch sein. Wobei man beim E-Faltrad nicht so viele Gänge erwarten sollte wie zum Beispiel beim Mountainbike. Schließlich sind E-Falträder generell eher als Stadtrad gedacht. 3 bis 7 Gänge haben typische E-Falträder. Eine höhere Anzahl ermöglicht feinere Abstufungen, was insbesondere bei hügeliger Strecke ein großer Vorteil ist.

Bremsen

Da E-Falträder schwerer sind als das unmotorisierte Pendant, müssen sie gute, zuverlässige Bremsen besitzen. Viele E-Falträder sind mit handelsüblichen Felgenbremsen, den so genannten V-Brakes ausgestattet. Der Nachteil dieses Systems ist zum einen der Verschleiß. Denn die Bremsklötze nutzen sich hierbei relativ schnell ab und bedürfen eines Austauschs. Hinzu kommt, dass ihre Bremskraft bei Nässe spürbar reduziert ist. Einige E-Falträder haben hingegen Scheibenbremsen montiert. Diese sind den Felgenbremsen vorzuziehen. Denn sie entfalten in praktisch jeder Situation eine höhere Bremswirkung. Das sorgt im Ernstfall für erheblich mehr Sicherheit. Auch kombinierte Bremssysteme sind indes keine Seltenheit. So statten einige Hersteller ihre E-Falträder mit einer Rücktrittbremse aus und ergänzen sie durch Scheibenbremsen am Vorderrad.

Anfahrhilfe

Ein sehr nützliches Feature bei Elektro-Klapprädern und E-Bikes allgemein ist die Anfahrhilfe. Dabei handelt es sich um eine Funktion, die das Gefährt aus dem Stand auf bis zu 6 km/h beschleunigt. Im Gegensatz zu höheren Geschwindigkeiten funktioniert das ohne selbst in die Pedale treten zu müssen. Die Anfahrhilfe soll die meist anstrengenderen Starts erleichtern. Ampelstopps sind dadurch kein Problem mehr. Eine weitere Bezeichnung für die Anfahrhilfe ist die Schiebehilfe. Denn die Beschleunigung auf Schrittgeschwindigkeit erleichtert bei Bedarf auch das Schieben des Elektro-Klapprads.

Fahrstufen

Die Motorunterstützung, die Ihr E-Faltrad bietet, sollte sich in mehreren Stufen anpassen lassen. Immerhin benötigt man mal mehr, mal weniger Hilfe. In der Regel stellt man die gerade benötigte Leistung an den Tasten ein, die sich am LCD-Display am Lenker befinden. Je mehr Fahrstufen das E-Faltrad bietet, desto genauer lässt sich die Trethilfe demnach einstellen. Weniger als 4 Fahrstufen sollten es auf keinen Fall sein. 6 oder mehr sind dabei eher zu empfehlen.

Federgabel

Sowohl beim Fahren in der Stadt wie auch bei Ausflügen in die Natur hat man nur selten durchgehend glatten Asphalt unter den Reifen. Damit sich nicht jede Bodenunebenheit in unangenehmen Stößen und Vibrationen bemerkbar macht, müssen E-Falträder deshalb Federungen und Dämpfer besitzen. Schließlich steigert das den Fahrkomfort enorm. Zudem schont es das Material des E-Bikes. Die meisten E-Falträder verfügen deshalb über eine Federgabel am vorderen Teil des Rahmens. Diese kompensiert die Unebenheiten wie man sie zum Beispiel auf Kopfsteinpflaster oder Schotterwegen findet.

Gefederte Sattelstütze

Da der Großteil des eigenen Gewichts auf dem Sattel lastet, sollte auch dieser gefedert sein. Denn da, wo beim E-Faltrad mehr Gewicht wirkt, spürt man auch holprige Untergründe umso deutlicher. Eine gefederte Sattelstütze erhöht den Komfort somit noch einmal.

Belastungsgrenze

Wie viel Gewicht das E-Faltrad tragen kann, geben die Hersteller in Kilogramm an. Das beinhaltet den Fahrer oder die Fahrerin selbst und das eventuell aufgeladene Gepäck. Dabei verwenden die Unternehmen für die Belastungsgrenze auch Begriffe wie Zuladung oder Fahrergewicht. Einige Anbieter geben hingegen nur das zulässige Gesamtgewicht an. Hier muss man also das Eigengewicht des Elektro-Klapprads abziehen, um die Belastungsgrenze zu erfahren. Um genügend Spielraum zu haben und keine Schäden am E-Faltrad zu riskieren, sollte sie entsprechend hoch ausfallen. Einige E-Falträder können nur ca. 100 kg tragen. Das kann unter Umständen zu knapp sein. Wählen Sie besser ein Modell mit höherer Belastungsgrenze, um hierbei auf der sicheren Seite zu sein.

Gewicht

Damit man E-Falträder auch mal eine Treppe hinunter tragen oder in den Kofferraum laden kann, sollten sie nicht zu schwer sein. Immerhin wiegen E-Falträder für gewöhnlich weniger als große Pedelecs. Dennoch bringen sie aufgrund des Motors und des Akkus oft deutlich mehr als 20 kg auf die Waage. Leichtgewichtige E-Falträder sind in der Handhabung klar überlegen. Und auch der Akku hält umso länger durch, je weniger Masse der Motor beschleunigen muss.

Hersteller

Gängige Hersteller von E-Falträdern sind diese Unternehmen:

GermanXia

Die Marke GermanXia gehört zu Jiangang XIA Int'l-Germanxia eMobilität. Seit 2011 ist das Unternehmen inzwischen am deutschen Markt tätig. Der auf E-Bikes und Zubehör spezialisierte Hersteller hat seine Niederlassung in Köln. Hier produziert der Konzern verschiedene Pedelecs und E-Bikes. Dazu gehören auch verschiedene E-Falträder.

NCM

Bei NCM handelt es sich um eine Marke der Leon Cycle GmbH aus Hannover. Unterschiedliche Typen von E-Bikes entwickelt das Unternehmen. Das sind unter anderem E-Mountainbikes, City-Räder und E-Falträder.

Pegasus

Seit mehr als 30 Jahren ist Pegasus im Bereich Zweirad aktiv. Sowohl klassische Fahrräder als auch solche mit Elektro-Motor laufen hier vom Band. So gehören unter anderem E-Bikes für die Stadt, Trekking-Bikes und E-Falträder zum Sortiment von Pegasus.

Swemo

Seit der Gründung im Jahr 2013 befindet sich der Importeur Swemo GmbH in Würselen bei Aachen. Hier hat man sich ganz der Elektromobilität verschrieben. Elektro-Rollstühle, E-Falträder und E-Mountainbikes sind nur einige Beispiele aus der Produktpalette von Swemo. Hinzu kommen diverse Zubehörartikel.

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