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Das Vergleichsportal RATUNDGEBER informiert über Drohnen inkl. Preisvergleich ✅ Vergleich von Herstellern und Modellen: Welche Drohne hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche Drohne ist günstiger? Nutzen Sie jetzt die Kaufberatung von RATUNDGEBER!

Drohnen bis 100 Euro
Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen

RATUNDGEBER hat sich gefragt: Was macht eine Drohne aus? Welche Kriterien sollten bei der Kaufentscheidung einfließen? So haben wir einen Vergleich von Drohnen bis 100 Euro durchgeführt, der anhand der Ausstattungsmerkmale erfolgte (siehe hierzu auch: Wie wir vergleichen...).

Für den Vergleich von Preisen, Herstellern und Modellen haben wir fünf Drohnen bis 100 Euro vorausgewählt. Diese Modelle haben die Gemeinsamkeit, dass sie alle bestens für Einsteiger geeignet sind. Dafür stehen unterschiedliche Unterstützungen für einen sicheren Flug zur Verfügung. Damit man sofort loslegen kann, sind die wesentlichen Teile komplett vormontiert. Das benötigte Zubehör wie Akku und Ladegerät liegt den Drohnen bereits bei. Außerdem ist eine Fernsteuerung vorhanden. Alternativ lassen sich die fünf Modelle aber auch per Smartphone kontrollieren. Dazu muss lediglich die entsprechende App installiert sein. Ein WLAN-Modul dient dabei zur Datenübertragung. Dieses nutzt auch die bereits integrierte Kamera. Zusätzlich lassen sich die Fotos und Videos aus der Luft auch auf einer Speicherkarte aufzeichnen und später auf dem Computer oder anderen Geräten betrachten, archivieren und im Internet teilen. Unterschiede zeigen sich hingegen in diversen Details. Diese haben wir für Sie in der folgenden Tabelle aufbereitet.

Durch einfaches Klicken gelangen Sie direkt zu den entsprechenden Produktangeboten von Onlineshops. Worauf es bei Drohnen bis 100 Euro ankommt, erfahren Sie im Ratgeber weiter unten auf dieser Seite.

1.2.3.4.5.
Holy Stone F181WSyma X5CDBPower UDI U818AEACHINE E61HW Mini DrohneDBPOWER FPV RC Drohne
q? encoding=UTF8&ASIN=B07GR937XL&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21&language=de DE - Drohnen (bis 100 EUR)
q? encoding=UTF8&ASIN=B00NJ1P75K&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21 - Drohnen (bis 100 EUR)
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q? encoding=UTF8&ASIN=B07PLZMVCH&Format= SL160 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=wwwdrhoevelma 21&language=de DE - Drohnen (bis 100 EUR)
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Preis*:

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Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
Preis-Leistungs-Verhältnis:
xxx
2/3  Maße:

31 x 31 x 8,5 cm


5/5  Flugzeit:

9 min.


5/5  Reichweite:

120 m


4/4  Headless-

Modus:

ja


4/4  Rückkehr-

funktion:

ja


4/4  Schwebe-

funktion:

ja


3/3  Start-/Lande-

automatik:

ja


0/3  Not-Stopp:

---


4/4  Propeller-

schutz:

ja


5/5  Kamera-

auflösung:

720p


5/5  Live-Video:

ja


4/4  Smartphone-

Halterung:

ja


2/3  Ladezeit:

45 min.


3/4  Gewicht:

141 g


0/5  Sonstiges:

---

2/3  Maße:

31,5 x 31,5 x 7,5 cm


2/5  Flugzeit:

5 min.


4/5  Reichweite:

100 m


4/4  Headless-

Modus:

ja


0/4  Rückkehr-

funktion:

---


4/4  Schwebe-

funktion:

ja


3/3  Start-/Lande-

automatik:

ja


3/3  Not-Stopp:

ja


4/4  Propeller-

schutz:

ja


5/5  Kamera-

auflösung:

720p


5/5  Live-Video:

ja


4/4  Smartphone-

Halterung:

ja


0/3  Ladezeit:

120 min.


4/4  Gewicht:

92 g


5/5  Sonstiges:

Zusatz-Akku, microSD-Karte, Sonnenbrille, Tonaufnahme, Batteriealarm, Ersatzpropeller

2/3  Maße:

34 x 33 x 9,2 cm


2/5  Flugzeit:

5 min.


2/5  Reichweite:

60 m


4/4  Headless-

Modus:

ja


0/4  Rückkehr-

funktion:

---


4/4  Schwebe-

funktion:

ja


3/3  Start-/Lande-

automatik:

ja


3/3  Not-Stopp:

ja


4/4  Propeller-

schutz:

ja


5/5  Kamera-

auflösung:

720p


5/5  Live-Video:

ja


4/4  Smartphone-

Halterung:

ja


3/3  Ladezeit:

30 min.


2/4  Gewicht:

158,6 g


5/5  Sonstiges:

Zusatzakku, Entfernungs-Alarm, Batteriealarm, Smartphone-Sonnenschutz, Front-Scheinwerfer

3/3  Maße:

11 x 11 x 3 cm


3/5  Flugzeit:

7-8 min.


4/5  Reichweite:

100 m


4/4  Headless-

Modus:

ja


4/4  Rückkehr-

funktion:

ja


4/4  Schwebe-

funktion:

ja


3/3  Start-/Lande-

automatik:

ja


0/3  Not-Stopp:

---


4/4  Propeller-

schutz:

ja


1/5  Kamera-

auflösung:

0,3 MP


5/5  Live-Video:

ja


0/4  Smartphone-

Halterung:

---


2/3  Ladezeit:

45 min.


4/4  Gewicht:

31 g


4/5  Sonstiges:

Flugrouten-Vorgabe mittels App, USB-Ladekabel, Schwerkraft-Sensor, 3D-Flips

2/3  Maße:

31 x 31 x 8 cm


4/5  Flugzeit:

8-9 min.


0/5  Reichweite:

n.b.


4/4  Headless-

Modus:

ja


4/4  Rückkehr-

funktion:

ja


0/4  Schwebe-

funktion:

---


0/3  Start-/Lande-

automatik:

---


3/3  Not-Stopp:

ja


4/4  Propeller-

schutz:

ja


5/5  Kamera-

auflösung:

720p


5/5  Live-Video:

ja


4/4  Smartphone-

Halterung:

ja


0/3  Ladezeit:

n.b.


1/4  Gewicht:

181 g


3/5  Sonstiges:

360°-Salto, Ersatzpropeller, USB-Ladekabel

SEHR GUT
50 von 61 Punkten
SEHR GUT
49 von 61 Punkten
SEHR GUT
48 von 61 Punkten
GUT
45 von 61 Punkten
SEHR GUT
39 von 61 Punkten
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Drohnen: wofür sie da sind und wie sie funktionieren

Typische Drohnen sind ferngesteuerte Fluggeräte mit meist vier Rotoren. Sie sind deshalb auch unter Namen wie Quadcopter oder Quadrocopter bekannt. Eine puristische Bauform aus leichtem Kunststoff sorgt dabei für ein sehr niedriges Gewicht. Einsteigermodelle bringen meist weniger als 200 g auf die Waage. Dadurch lassen sich Drohnen nicht nur gut transportieren. Sie heben auch umso leichter ab und verbrauchen weniger Strom als schwerere Ausführungen. Steuern lassen sich die Fluggeräte mit Hilfe der beiliegenden Fernsteuerung. Diese erinnert oft an die Controller von Spielekonsolen. Da überrascht es kaum, dass Realität und virtuelle Realität beim Drohnen-Fliegen oft ineinander greifen. Denn in Verbindung mit der Bordkamera und einem Smartphone kann man nicht nur die Perspektive des Quadcopters einnehmen, sondern noch einige Zusatzfunktionen nutzen. Vor allem aber gelingen damit ungewöhnliche Luftaufnahmen und spektakuläre Videos im Vorbeiflug - etwas Übung im Drohnen-Fliegen vorausgesetzt.Vergleich von Drohnen bis 100 EUR bei RATUNDGEBER

Drohnen bis 100 EUR bei RATUNDGEBER (Foto: kirahoffmann - Fotolia.com)

Drohnen für Drinnen und Draußen

Beim Drohnen-Fliegen macht es einen erheblichen Unterschied, ob man dies draußen im Freien unternimmt oder in den windstillen eigenen vier Wänden. Schließlich stellt das jeweilige Umfeld ganz eigene Bedingungen an den Piloten und an das Fluggerät gleichermaßen. In der Wohnung kommt es dabei vor allem auf kompakte Maße an. Denn der Luftraum im Wohnzimmer ist begrenzt. Damit man seine Drohne nicht ständig an die Wand setzt, sollte man die Steuerung mit viel Fingerspitzengefühl bedienen. Am besten ist sie nicht zu empfindlich, damit man auch sanfte Kurskorrekturen vornehmen kann. Außerdem sollten Schutzbügel an den Rotoren angebracht sein. Sowohl die empfindlichen Propeller als auch das Interieur bleiben dadurch länger intakt. Im Außenbereich sollte man auf den Rotoren-Schutz ebenfalls nicht verzichten. Zusätzlich kann ein Spritzwasserschutz die Mechanik und Elektronik von Drohnen vor aufziehendem Regen und bei der Landung (oder Absturz) vor aufgewirbeltem Staub schützen.

Die Navigationsleuchten

Ebenfalls für den Außeneinsatz wichtig sind hell leuchtende Navigationslichter. Dabei handelt es sich um farbige LEDs, die sich meist an der Unterseite der Drohnen befinden. Sie erleichtern nicht nur den Sichtkontakt bei schwindendem Tageslicht. Sie geben dem Piloten auch Auskunft über die Ausrichtung des Quadrocopters. Denn in aller Regel leuchten sie in unterschiedlichen Farben. Für die reguläre Steuerung ohne elektronische Hilfen ist dies unverzichtbar. Einige Modelle besitzen noch zusätzliche LEDs oder es ist ein weiß leuchtender Strahler an der Front untergebracht. Dieser dient nicht nur der Sichtbarkeit des Multicopters. Auch voraus liegende Hindernisse oder Motive sind dadurch im Dämmerlicht besser zu erkennen.

Hilfen für Anfänger

Was erfahrene Piloten nur müde belächeln, stellt für Anfänger eine echte Erleichterung dar. Die Rede ist von elektronischen Hilfen, die gerade Neulingen den Einstieg in den Luftsport ermöglichen sollen. Immerhin gestaltet sich das Manövrieren der Multicopter nicht gerade einfach und ein Profi ist - im Gegensatz zu den meisten Drohnen - noch nicht vom Himmel gefallen. Damit das erste eigene Modell nicht die meiste Zeit mit Abstürzen verbringt, haben die Hersteller deshalb einige nützliche Automatiken in ihren Drohnen realisiert. So sind gute Einsteiger-Modelle zum Beispiel in der Lage, auf Knopfdruck selbstständig zu starten oder zu landen. Gerade dafür ist nämlich etwas Fingerspitzengefühl und Erfahrung vonnöten. Gerät die Drohne einmal außer Kontrolle oder hat andere Probleme, kann man sie darüber hinaus mittels Notabschaltung sofort deaktivieren. Die darauf folgende Landung fällt zwar selten sanft aus. Dafür lässt sich in vielen Situationen Schlimmeres vermeiden.

Kopflos durch die Lüfte

Eine besonders verbreitete elektronische Hilfe bei Multicoptern ist die so genannte Headless-Funktion. Damit lassen sich Drohnen unabhängig von der momentanen Ausrichtung und stattdessen in Bezug zum Piloten steuern. Dafür "merkt" sich der Quadrocopter den Standort seines Herren. Lenkt man nun zum Beispiel nach links, "weiß" die Drohne, dass damit das Links aus Sicht des Piloten und nicht aus Sicht des Fluggerätes gemeint ist. Weitere Steuerungshilfen, die man auch noch bei manchen Drohnen für Fortgeschrittene und Profis findet, sind darüber hinaus das automatische Beibehalten der aktuellen Flughöhe und - besonders nützlich - eine Rückkehrfunktion. Hat man beispielsweise den Sichtkontakt verloren oder plant einen raschen Aufbruch, ruft man seinen Quadcopter einfach per Knopfdruck zu sich zurück. Um die Details kümmert sich die Drohne selbst.

Erste Kunstflugübungen mit der Drohne

Ehe man mit seinem Quadcopter beeindruckende Flugmanöver hinlegt, ist normalerweise sehr viel Übung nötig. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was mit den Fluggeräten alles möglich ist, bieten zahlreiche Drohnen für Anfänger auf Knopfdruck. 360°-Rollen und ähnliche Kunststücke sind bei einigen Modellen nämlich schon vorprogrammiert. Per einfachem Tastendruck lassen sich diese ausführen - ganz ohne große Vorkenntnisse. Das hat zwar nicht viel mit eigenem Können zu tun, bietet aber eine nette Abwechselung und macht schließlich auch Lust auf mehr.

Kamera-Drohnen für neue Perspektiven

Einen besonderen Reiz üben Drohnen derweil nicht nur auf Freunde des Modellflugsports, sondern auch auf Fotografen und Filmemacher aus. Spektakuläre Luftaufnahmen waren für lange Zeit nämlich nur professionellen Produktionen ohne große Budget-Begrenzung vorbehalten. Kräne und aufwändige Seilzüge oder gar der Einsatz von Hubschraubern inklusive eigenem Piloten waren dafür die Grundvoraussetzung. Heute kann sich jeder bereits mit Drohnen für unter 100 Euro sein eigenes Bild von der Welt da unten machen. Kameras im Miniaturformat und nur einigen Gramm Gewicht machen es möglich. Wer allerdings gehobene Ansprüche an die Qualität seiner Fotos und Videos legt, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Für nach heutigen Maßstäben hochwertige Aufnahmen kommt man nicht an den Drohnen der oberen Preisklassen vorbei, wie auch die Stiftung Warentest Ende 2017 bestätigte. Für einfache Selfies oder um die Umgebung aus einer neuen Perspektive zu sehen, genügen aber einfache Drohnen für Anfänger meist völlig aus.

Wohin mit den Daten?

Das Bild des fliegenden Auges landet bei den meisten Drohnen direkt auf einem eingelegten Speichermedium. Dafür besitzen die Kameras der Multicopter einen Schacht für gängige microSD-Karten. Wer hingegen nicht nur Aufnahmen machen, sondern auch live in das Geschehen eintauchen will, benötigt ein Modell mit Direktübertragung der Daten. Dafür ist meist ein WiFi-Modul in die Drohne integriert. Dieses sendet die digitalen Bilder direkt auf das obligatorische Smartphone. Sie können also vom Boden aus mitverfolgen, was sich im Umkreis oder unterhalb des Quadcopters befindet. Die Fernsteuerungen der meisten Drohnen besitzen eine vorgefertigte Halterung an der oberen Seite. Dort lässt sich das Smartphone ganz einfach einsetzen. Man hat das Display bei Bedarf also jederzeit im Blick. Einige Modelle erlauben inzwischen sogar den Einsatz einer VR-Brille (VR = virtual reality). Damit soll ein noch intensiveres Erlebnis möglich sein.

Drohnen und Smartphones

Apropos Smartphone: Neben dem Betrachten von Live-Bildern bietet die Kopplung der Drohne mit dem Handy noch weitere Vorteile. Die meisten Hersteller der Fluggeräte haben nämlich eine eigene, meist kostenlose App im Angebot. Damit lassen sich nützliche Informationen im Display einblenden und die Drohnen natürlich auch steuern. Nützlich ist das beispielsweise dann, wenn der eigentlichen Fernsteuerung unerwartet der Strom ausgeht. Zum Teil sind mit den Apps aber auch Zusatzfunktionen nutzbar, die vom Werkscontroller nicht unterstützt werden. So lässt sich in einigen Apps zum Beispiel eine Flugroute mit dem Finger einzeichnen, die die Drohne daraufhin automatisch abfliegt. Gerade bei Drohnen für Einsteiger sind jedoch auch wichtige Funktionen in die App ausgelagert. Die Foto- und Video-Aufzeichnung zum Beispiel lässt sich bei manchen Modellen nicht über die normale Fernsteuerung, sondern nur über das Telefon aktivieren.

Wenn Drohnen Alarm schlagen

Mehrere Alarmfunktionen sind bei den meisten Drohnen integriert, um den Piloten in kritischen Situationen rechtzeitig zu warnen. Neigt sich die Stromversorgung durch den integrierten Akku dem Ende entgegen - und das tut sie nach nur wenigen Minuten - blinkt eine entsprechende Signalleuchte auf. Manch ein Modell alarmiert zusätzlich per akustischem Signal. Dadurch weiß man rechtzeitig Bescheid und kann seinen Quadrocopter zu sich zurückholen. Ansonsten würde er regelmäßig in größerer Entfernung eine unsanfte Landung hinlegen. Und das möglicherweise an einer schwer oder gar nicht zugänglichen Stelle. Damit man nicht unerwarteter Weise die Kontrolle aufgrund von Störungen bei der Steuersignalübertragung verliert, benachrichtigt die Fernbedienung, bzw. die Drohne ihren Halter außerdem, wenn die maximale Distanz erreicht ist. In dem Fall ist der Quadcopter zurück in den empfohlenen Radius zu steuern. Andernfalls kann die Drohne auch in dieser Situation verloren gehen und Schaden nehmen oder verursachen.

Die Rechtslage

Als es sich bei Drohnen noch um völlig neuartige Fluggeräte handelte, unterlagen sie praktisch keinen Einschränkungen. Die meisten der Gesetze und Regularien schlossen diese Art der Fluggeräte nicht mit ein. Für die Piloten bedeutete dies viel Freiheit beim Nachgehen ihres Hobbys. Mit der raschen Verbreitung der Quadrocopter häuften sich mit der Zeit jedoch unweigerlich auch die Zwischenfälle. Allein in den letzten Jahren kam es zu einer Vielzahl von Beinahe-Katastrophen, die glücklicherweise relativ glimpflich ausgingen. Aufgrund dessen unterliegen die nicht ungefährlichen Drohnen inzwischen strengen Richtlinien.

Einschränkungen beim Steuern von Drohnen

Abhängig von den Fähigkeiten und Eigenschaften von Drohnen, gelten inzwischen einige rechtliche Einschränkungen. Diese sind in der so genannten Drohnen-Verordnung geregelt. Mit dieser sollte man sich schon vor dem Kauf vertraut machen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. So müssen Modelle bis 5 kg permanent in Sichtweite des Piloten bleiben - unabhängig von der theoretisch möglichen Reichweite. Es ist somit auch nicht erlaubt, das Fluggerät hinter ein Sichthindernis zu steuern. Ebenfalls limitiert ist die erlaubte Flughöhe. Diese liegt generell bei 100 m. Eine Ausnahme gilt auf Modellflugplätzen und für Inhaber eines Drohnen-Führerscheines, sofern sie zusätzlich eine behördliche Ausnahmegenehmigung beantragt und erhalten haben. Da die meisten Drohnen mit einer Kamera ausgestattet sind, sind übrigens auch die bestehenden Gesetze zu beachten, die für Film- und Fotoaufnahmen gelten. Zu erwähnen wären da insbesondere die Persönlichkeitsrechte. Gezielte Aufnahmen von Menschen sind nämlich nur mit deren Einverständnis zulässig.

Kennzeichnungspflicht für Drohnen

Der bürokratische Aufwand und die Anforderungen an Drohnen-Piloten steigen mit dem Gewicht der Fluggeräte. Am einfachsten haben es dabei Einsteiger, die zunächst mit einer kleinen Drohne unterwegs sind. Denn bis zu einem Gewicht von 250 g darf man sie ohne weiteres überall dort nutzen, wo keine örtlich bedingten Verbote gelten. Wer auch größere Ausführungen nutzen will, hat es hingegen schwerer. Für Drohnen über 250 g Eigengewicht ist nämlich eine Kennzeichnung des Fluggerätes Pflicht. Diese muss den Namen und die Adresse des Halters auf einem gut sichtbaren, permanenten und feuerfesten Schild beinhalten. Ein solches Schild kann man unter anderem beim Deutschen Modellflieger Verband bestellen.

Der Drohnen-Führerschein

Eine weitere Hürde ist bei Modellen über 2 kg zu nehmen. Hier verlangt der Gesetzgeber einen Kenntnisnachweis, den so genannten Drohnen-Führerschein. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeug-Lizenzen, genügt dafür das Absolvieren einer theoretischen Prüfung. Diese können Sie bei einem Luftsportverein absolvieren. Das ist bequem online möglich, zum Beispiel beim Deutschen Modellflieger Verband oder dem Deutschen Aero Club. Anschließend drucken Sie sich Ihren Drohnen-Führerschein einfach aus. Den Kenntnisnachweis können Jugendliche ab 14 Jahren erlangen. Die Kosten dafür liegen derzeit bei 26,75 Euro. Wer die Drohne gewerblich nutzt, also zum Beispiel Geld mit den Video-Aufnahmen verdient, muss hingegen mindestens 16 Jahre alt sein. Außerdem ist die Prüfung bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Institution zu bestehen. Leider liegen die Gebühren hier meist bei mehreren Hundert Euro. Der Kenntnisnachweis ist übrigens nicht ewig gültig. Nach dem Ablauf von 5 Jahren muss man die Prüfung wiederholen, um seine Fluglizenz zu erneuern.

Die Flugerlaubnis für den Profi

Große, schwergewichtige Drohnen lassen sich nur schwerlich noch den Flugmodellen oder gar Spielzeugen zuordnen. Vielmehr handelt es sich dabei um Profi-Geräte, die zum Beispiel bei aufwändigen Filmaufnahmen und Spezialeinsätzen Verwendung finden. Drohnen mit mehr als 5 kg Gewicht dürfen schließlich auch nur dann abheben, wenn zusätzlich zur Kennzeichnung und dem Drohnen-Führerschein noch eine eigens beantragte Flugerlaubnis vorliegt. Diese stellt ausschließlich die zuständige Luftfahrtbehörde aus.

Keine Drohnen in Flugverbotszonen

Auch wer alle formellen Ansprüche an das Fliegen mit ferngesteuerten Drohnen erfüllt, darf seinen Quadcopter längst nicht überall steigen lassen. Allgemein verboten ist das Drohnen-Fliegen beispielsweise in Wohngebieten, sofern nicht sämtliche Anwohner ausdrücklich zugestimmt haben. Nur über dem eigenen Grundstück steht es jedem frei. Die Einschränkungen zur Flughöhe, der Kennzeichnungs- und Führerscheinpflicht sowie der Persönlichkeitsrechte hinsichtlich der Kameranutzung bleiben aber auch hier bestehen. Des Weiteren ist zu Menschenansammlungen, Einsatzorten von Polizei- und Rettungskräften, Industrieanlagen, Bundesstraßen und Autobahnen ein seitlicher Mindestabstand von 100 m einzuhalten, um eine Gefährdung anderer auszuschließen. Auf einer Autobahn kam es in jüngster Vergangenheit bereits zu einem Unfall, bei dem ein defektes Modell auf einen fahrenden PKW stürzte. Dass dabei niemand zu größerem Schaden gekommen ist, war ein Glücksfall. Ebenfalls Tabu für Multicopter sind Naturschutzgebiete und natürlich Flughäfen.

Vorsicht, Flugschneise!

Beinahe-Kollisionen zwischen Flugzeugen und Drohnen gab es bereits zahlreiche. Da das Risiko im Umkreis von Flughäfen besonders groß ist, gelten hier entsprechend strenge Abstandsregeln. Dem Zaun eines militärischen oder zivilen Flughafens dürfen sich Drohnen demnach auf maximal 1,5 km nähern. Für geringere Distanzen muss zunächst die zuständige Landesluftfahrtbehörde grünes Licht geben. In vielen Fällen erstreckt sich die Kontrollzone eines Flughafens jedoch noch sehr viel weiter. Insbesondere im Bereich der Flugschneisen ist deshalb meist ein weitaus größerer Abstand einzuhalten. Schließlich befinden sich die Maschinen gerade kurz nach dem Start und während der Landung in einer kritischen Höhe. Hier haben die ferngesteuerten Multicopter deshalb nichts zu suchen, sofern der Tower des Flughafens nicht eine explizite Freigabe erteilt hat. Um sicher sein zu können, dass man sich mit seiner Drohne gerade in keiner Flugverbotszone befindet, hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) übrigens die kostenlose "DFS-DrohnenApp" entwickelt.

Noch mehr Sonderregeln

Wer glaubt, damit wären bereits sämtliche Einschränkungen, Ausnahmeverbote und Verbotsausnahmen durch, der irrt. Auf die Liste der Flugverbotszonen gesellen sich nämlich noch etliche regionale Ausnahmen, die sich nicht aus den allgemeinen Gesetzen erschließen. Ein prominentes Beispiel bildet dabei das Reichstagsgebäude in Berlin. Hier müssen die Piloten von Drohnen eine beachtliche Distanz von 5,6 km einhalten. Am besten informieren Sie sich vorab über sämtliche Flugverbotszonen in Ihrer Umgebung, um nicht in Konflikt mit dem Gesetz zu geraten.

Versicherungen für Drohnen

Und noch eine Auflage gilt für Drohnen-Piloten. Besitzer von Multicoptern müssen eine entsprechende Haftpflichtversicherung besitzen. Denn selbst für nicht aktiv verursachte, bzw. verschuldete Unfälle haftet der Eigentümer des Fluggerätes. Eine solche Absicherung ist allerdings ohnehin empfehlenswert, wenn man größere Flugmodelle steuert. Denn die Gefahr, dabei einen Sach- oder Personenschaden zu verursachen, ist trotz aller Vorsicht und Erfahrung stets gegeben. Hier sollte man indes genauer hinsehen. Denn die jeweiligen Versicherungsklauseln sind sehr unterschiedlich formuliert und nicht jeder Versicherer deckt alle Schadensfälle ab, die durch Drohnen zustande kommen können. Wer bereits eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, sollte das Gespräch mit dem zuständigen Berater suchen. Unter Umständen kann ein Wechsel zu einem anderen Anbieter sinnvoll oder sogar notwendig sein.

Wodurch unterscheiden sich Drohnen?

Kriterien für die Kaufentscheidung für Drohnen sind die folgenden Ausstattungsmerkmale:

  • - Maße
  • - Flugzeit
  • - Reichweite
  • - Headless-Modus
  • - Rückkehrfunktion
  • - Schwebefunktion
  • - Start-/Landeautomatik
  • - Not-Stopp
  • - Propeller-Schutz
  • - Kameraauflösung
  • - Live-Video
  • - Smartphone-Halterung
  • - Ladezeit
  • - Gewicht

Vergleich von Drohnen bis 100 EUR bei RATUNDGEBER

Drohnen fliegen will gelernt sein (Foto: Saarcopter - Fotolia.com)

Maße

Die Abmessungen ihrer Drohnen geben die Hersteller in Zentimetern (cm) an. Aufgrund ihrer Bauform ist dabei die Länge und Breite meist identisch. Abgesehen von Spezialmodellen, die auch schwerere Kameratechnik tragen sollen, sind möglichst kompakte Maße grundsätzlich von Vorteil. Das hält nicht nur das Gewicht auf einem niedrigen Niveau. Auch der Transport zum gewählten Einsatzort oder in den Urlaub fällt bei einem kleineren Modell sehr viel einfacher. Schließlich will oder kann man nicht immer auf das Auto angewiesen sein, um seine Drohne auszuführen.

Flugzeit

Ein primäres Kriterium für den Spaß am Drohnen-Fliegen ist die maximale Flugzeit. Diese hängt direkt von der Kapazität des Akkus und dem Gewicht des Modells ab. Eine zu kurze Flugzeit ist leider gerade bei kleinen Drohnen für Anfänger immer wieder ein Ärgernis. Denn sie beträgt selten mehr als 5 bis 8 Minuten. Insbesondere in den ersten Wochen, in denen man erst noch fleißig üben muss, kann das sehr frustrierend sein. Denn gerade dann, wenn man es geschafft hat, den Quadrocopter halbwegs stabil in der Luft zu halten, muss er zurück an die Steckdose. Echter Spielspaß kann sich da kaum entwickeln. Achten Sie deshalb auf eine möglichst lange Flugzeit und kaufen Sie am besten direkt passende Ersatzakkus für Ihre Drohne. Dadurch ist nur ein kurzer Zwischenstopp nötig und der Drohneneinsatz kann weitergehen. Bevor man loszieht, um seinem Hobby nachzugehen, sollte man natürlich daran denken, sämtliche Akkus voll aufzuladen.

Reichweite

Mit der Reichweite informieren Hersteller darüber, wie viele Meter die Drohnen vom Piloten entfernt sein dürfen, ehe der Kontakt abbricht. Die Sendeleistung der Fernsteuerungen ist nämlich begrenzt. Bei voll aufgeladenen Batterien liegt die maximale Reichweite bei durchschnittlich 80 bis 100 m. Allzu sehr sollte man die Distanz dabei nicht ausreizen. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Drohne nicht mehr steuern lässt, ins Trudeln gerät und schließlich abstürzt. Um genau das zu vermeiden, alarmieren viele Drohnen deshalb den Besitzer, bevor die angegebene Entfernung erreicht ist. Dadurch kann man sie rechtzeitig zurückholen.

Headless-Modus

Der Headless- oder zu deutsch Kopflos-Modus ist eine bei Einsteigermodellen weit verbreitete Unterstützung für noch wenig erfahrene Drohnen-Piloten. Er lässt sich über eine Taste am Controller des Multicopters aktivieren. Im normalen Flugmodus muss man stets auf die Ausrichtung der Drohne achten. Das macht das Steuern zum Teil recht schwierig. Hat sich der Quadcopter beispielsweise um 180° gedreht, kehrt sich aus Pilotensicht auch die gesamte Drohnen-Steuerung um. Lenkt man nach links, fliegt das Fluggerät nach rechts und umgekehrt. Bei eingeschaltetem Headless-Modus berücksichtigt die Drohne hingegen die relative Position zum Besitzer und interpretiert die Steuerungssignale gegebenenfalls um. Ungeübte Piloten kommen damit meist besser zurecht und können sich ganz auf das Fliegen konzentrieren.

Rückkehrfunktion

Viele ferngesteuerte Drohnen sind inzwischen dazu in der Lage, ihre eigene Position zu ermitteln. Das funktioniert zum Beispiel unter Berücksichtigung von GPS-Signalen. Auf diese Weise merken sie sich auch den Abflugort. Das ermöglicht es dem Quadrocopter, selbstständig zu seinem Ausgangspunkt zurückzufinden. Ein Knopfdruck an der Fernsteuerung genügt und schon tritt die Drohne ihren Heimflug an. Dies erweist sich in zahlreichen Situationen als nützlich. Neigen sich etwa die Batterien ihrem Ende entgegen oder hat man seine Drohne einmal aus den Augen verloren, spart die automatische Rückkehr viel Zeit und Nerven.

Schwebefunktion

Bei guten Drohnen ist oftmals ein internes Barometer verbaut. Anhand des gemessenen Luftdrucks kann die Elektronik dadurch die Höhe genau bestimmen. Das ist Voraussetzung für die Schwebefunktion. Ist sie aktiviert, bleibt der Multicopter in der Luft stehen. Normalerweise bedürfte es permanenter manueller Korrekturen durch den Piloten, um das Fluggerät auf einer Höhe zu halten. Die Schwebefunktion ermöglicht es unter anderem verwackelungsarme Fotos und Videos auch bei stärkerem Wind aufzunehmen.

Start-/Landeautomatik

Ein senkrechter Start und eine weiche Landung sind für gewöhnlich die ersten größeren Herausforderungen für junge Drohnen-Piloten. Um diese essentiellen Manöver von Anfang an zu meistern, besitzen mehr und mehr Modelle auch dafür eine Automatik. Das verhindert typische Unfälle und sorgt für einen raschen Einstieg in den Luftsport.

Not-Stopp

Gerade bei den ersten Übungsflügen, aber auch danach, kann es immer wieder mal passieren, dass der Quadrocopter außer Kontrolle gerät. Oder es tauchen plötzlich unerwartete Hindernisse und Gefahrensituationen auf. Erfahrene Drohnen-Piloten wissen dabei meist, was zu tun ist. Neulinge kann dies hingegen überfordern. Darum haben viele Modelle eine Notfallabschaltung mit an Bord. Löst man diese an der Fernsteuerung aus, schaltet sich der Motor sofort ab. Zwar stürzt der Quadcopter daraufhin unsanft zu Boden. Dafür lässt sich unter Umständen ein schlimmerer Schaden vermeiden.

Propeller-Schutz

Ohne ihre Propeller geht bei Drohnen gar nichts. Dabei sind die rotierenden Flügel ständig in Gefahr. Bäume, Sträucher, Masten und Wände sollte man deshalb lieber weiträumig umfliegen. Dennoch lässt sich ein Anecken nicht immer verhindern. Schlägt ein Propeller gegen ein Objekt, verliert der Quadrocopter unweigerlich seine Stabilität und geht zu Boden. Im schlimmsten Fall geht er dabei zu Bruch. Oder aber der Propeller verabschiedet sich. Sinnvollerweise liegt vielen Drohnen deshalb ein Set Ersatzpropeller bereits bei, um den Schaden schnell zu beheben. Noch besser aber ist es, wenn sich der Austausch gänzlich vermeiden lässt. Darum sind meist auch Schutzbügel im Lieferumfang enthalten. Diese sind entweder fest verbaut oder lassen sich aufstecken. Der Propeller-Schutz schont dabei nicht nur die Rotoren von Drohnen. Auch lassen sich von ihm verursachte Schrammen an anderen Objekten vermeiden. Und auch Passanten sind so besser geschützt. Denn die scharfkantigen Propeller können schmerzhafte Wunden verursachen.Vergleich von Drohnen bei RATUNDGEBER

Drohnen fliegen auch nachts (Foto: kirahoffmann - Fotolia.com)

Kameraauflösung

Das Gros der Drohnen ist bereits ab Werk mit einer kleinen Bordkamera ausgerüstet. Wer mit seinem Multicopter nicht nur fliegen, sondern auch Videosequenzen aufnehmen will, sollte deshalb auf eine möglichst hohe Auflösung achten. Zwar sind es nicht die Bildpunkte allein, die für ein gutes Ergebnis sorgen. Dennoch sind hoch aufgelöste Filme detailreicher und fallen auch auf größeren Bildschirmen nicht durch grobe Pixel auf. Der Mindeststandard ist dabei HD ( = High Definition). Hersteller geben die Auflösung dabei meist mit der Bezeichnung "720p" an. Die tatsächliche Auflösung beträgt dabei ca. 1280 x 720 Pixel.

Höhere Auflösungen

Besser ist die Videoaufzeichnung in Full HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten. Doch es geht noch mehr: Moderne Drohnen des gehobenen Preissegmentes sind inzwischen mit Kameras ausgerüstet, die den als Ultra HD bezeichneten 4k-Standard erfüllen. Damit sind ca. vier mal so hohe Auflösungen möglich, wie mit Full HD. Man ist mit einem solchen Quadrocopter also bereits für die nähere Zukunft gerüstet. Einen kleinen Nachteil haben die Videos in 4k allerdings. Aufgrund des sehr viel höheren Speicherbedarfs, erreichen erst die Speicherkarten und später die heimischen Festplatten zur Archivierung des Videomaterials schnell ihre Kapazitätsgrenzen.

Live-Video

Die aufgenommenen Fotos und Videos landen standardmäßig auf einer eingelegten Speicherkarte. Dabei handelt es sich für gewöhnlich um eine microSD-Karte. Immerhin erweist sich dieses Format als extrem klein und leicht - ein wichtiger Faktor, um den Akku des Quadrocopters nicht zu sehr zu beanspruchen. In vielen Situationen möchte man das Video-Bild aber auch live vom Boden aus mitverfolgen können. Darum erlaubt die Mehrheit der Drohnen auch eine Direktübertragung der Aufnahmen. Dies funktioniert meist über ein integriertes WLAN-Modul. In Verbindung mit der passenden App, kann man das Signal also beispielsweise mit dem Smartphone oder einem Tablet empfangen. Die Reichweite der verbauten WLAN-Module ist allerdings stark eingeschränkt und liegt mit rund 20 bis 50 m unterhalb der Flugreichweite des Quadcopters. Wer also ein Live-Video benötigt, muss die WLAN-Reichweite seiner Drohne beachten. Unter Umständen kann ein so genannter WiFi Extender helfen, die Reichweite des Video-Signals zu erhöhen, falls notwendig.

Smartphone-Halterung

Nur wenige Drohnen kommen mit einer Fernsteuerung, die über ein eigenes Display verfügt. Das ist auch gar nicht nötig. Denn für diese Aufgabe erweist sich das bereits vorhandene Smartphone als ideal. In Verbindung mit der Drohnen-App des Herstellers bildet das Telefon nämlich die perfekte Ergänzung zum Controller des Quadcopters. Damit das problemlos funktioniert, haben die meisten Fernsteuerungen an der Oberseite eine flexible Halterung montiert. Darin lässt sich jedes Handy einsetzen und befestigen. Bei größeren Drohnen ist zum Teil sogar Platz genug für ein Tablet vorhanden. Das mobile Endgerät verbindet man per Kabel mit der Fernsteuerung. Nun kann man sich darauf beispielsweise Zusatzinformationen oder das Live-Bild der Bordkamera anzeigen lassen. Darüber hinaus lassen sich auch Steuerungsbefehle auf dem Touchscreen des Smartphones eingeben. Auf eine inkludierte Halterung dafür sollte man deshalb keinesfalls verzichten.

Ladezeit

Als Stromquelle kommt in den meisten Drohnen entweder ein Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akku zum Einsatz. Da die Produzenten stets auf ein niedriges Gesamtgewicht ihrer Drohnen achten müssen, fällt die Kapazität im Vergleich zum Energiehunger der Multicopter leider nicht allzu hoch aus. Damit man nicht viele Stunden Ladezeit für ein paar Minuten Flugdauer in Kauf nehmen muss, sollte man deshalb mehrere Ersatzakkus zur Drohne hinzukaufen. Irgendwann sind jedoch auch diese aufgebraucht und man muss die Energiezellen neu aufladen. Je kürzer die Ladezeit dabei ausfällt, umso schneller kann man seinen Quadrocopter schließlich wieder in die Lüfte schicken.

Gewicht

Bei allen technischen Finessen und intelligenter Elektronik ist und bleibt ein wesentliches Kriterium bei Drohnen das Gewicht. Dieses sollte möglichst niedrig sein. Das erreichen die Produzenten durch den Einsatz besonders leichter Materialien und einer puristischen Bauweise. Ein höheres Gewicht bedeutet schließlich einen höheren Stromverbrauch. Daraus resultiert wiederum eine kürzere Flugzeit und geringere Geschwindigkeit des Multicopters. Hinzu kommt, dass inzwischen auch bestimmte Grenzwerte für das Gewicht gelten. Wie bereits weiter oben beschrieben, sind für Drohnen höherer Gewichtsklassen nämlich zusätzliche Auflagen zu erfüllen. Kleinere, günstige Drohnen für Anfänger wiegen aber meist weniger als 200 g.

Hersteller

Bekannte Hersteller von Drohnen bis 100 Euro sind zum Beispiel folgende Unternehmen:

DJI

Der Spezialist für Kameradrohnen DJI ist seit 2006 aktiv. Der Firmensitz befindet sich im chinesischen Technologiezentrum Shenzhen. Verschiedene Multicopter und eine breite Palette an Zubehör, wie beispielsweise Kamerastabilisatoren, Ersatzpropeller und Software verkauft DJI.

Syma

Bereits seit mehr als 10 Jahren entwickelt die chinesische Firma Syma Drohnen insbesondere für Einsteiger. Und auch klassische ferngesteuerte Helikopter finden sich im Sortiment von Syma.

Torro

Die 2004 gegründete Torro GmbH ging aus der bereits seit 1904 tätigen Fa. Fendt & Sohn KG hervor. Spielwaren, Modellbau und Zubehörartikel bilden hier das Kernsortiment. Neben Drohnen bietet Torro zum Beispiel ferngesteuerte Militärfahrzeuge, Schiffsmodelle, Farben und anderen Modellbaubedarf.

Yuneec

Die in Hongkong ansässige Firma Yuneec ist seit 1999 im Bereich der Luftfahrt aktiv. Neben bemannten Flugzeugen stellt der Konzern vor allem ferngesteuerte Modelle, wie beispielsweise Drohnen her. Hinzu kommen neue Fortbewegungsmittel aus dem Bereich der Elektromobilität, wie etwa Elektro-Skateboards.

Weitere Drohnen und passendes Zubehör finden Sie hier:

Vergleichsportal für FPV-Brillen

Ein Kriterium für FPV-Brillen ist das Sichtfeld der Bildschirme. Dieses wird als FOV bezeichnet, dem größtmöglichen Winkel, in dem man noch ein klares Bild auf dem Display erkennt.

Vergleichsportal für Drohnen 100 bis 300 EUR

Gute Drohnen sind mit einer Reihe von LEDs bestückt. Diese übernehmen ganz praktische Funktionen. So zeigen sie dem Besitzer z. B. die Ausrichtung anhand unterschiedlicher Farben an.

Vergleichsportal für Drohnen 300 bis 500 EUR

Drohnen aus dieser Preisklasse sind häufig Quadrocopter. Sie besitzen also 4 separat angetriebene Rotoren. Um sofort loslegen zu können, sind sie bereits vormontiert und flugbereit.

Vergleichsportal für Drohnen 500 bis 800 EUR

Bei Drohnen von 500 bis 800 EUR gibt es erhebliche Größenunterschiede. So gibt es Modelle mit weniger als 20 cm Seitenlänge oder große Hexacopter mit ca. 50 cm Länge.

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